Umfrage zum grapf.log

Wie soll es weitergehen hier?
Hildis Idee finde ich gut: fragen wir mal um, was Ihr wollt! In der Zeit der guten Vorsätze kann man ja auch mal überlegen, wie das eigene Hobby in Gestalt der kommunikativen Schnittstelle zu Euch sich entwickeln soll:

  1. Wollt Ihr endlich mal wieder eine neue URL für dieses Blog (wenn ja, welche)?
  2. Wollt Ihr ein neues Layout (dann bitte konkrete Wünsche!)?
  3. Mehr Bilder hier (incl. Galerien in den Artikeln)?
  4. Keine Bilder mehr hier (die Photoblogs reichen!)
  5. Mehr Geschichten und Infos aus Göttingen?
  6. Mehr Plauderei aus dem Nähkästchen?
  7. Mehr Agitation und Propaganda?
  8. Mehr Karniggels-Content?
  9. Mehr Plümschen-Bilder?
  10. Mehr (ich muß das auch fragen:) Sex und Gewalt?
  11. Oder soll einfach alles so bleiben?

Rege Beteiligung (nicht nur) an dieser Umfrage wünsch ich mir hiermit von Euch allen offiziell zu Whynachten! Ausflüchte werden nicht akzeptiert. Die Kommentarliste könnte endlich mal zeigen, wozu sie fähig ist (kapazitätsmäßig :-)

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit

An der Schneeweiß-Mauer


An dieser Mauer entlang führt ein Weg, der mich seit vielen Jahren fasziniert. Früher war es nur ein schmaler Trampelpfad, von vielen Schlaglöchern und Pfützen so sehr unterbrochen, daß man mit dem Fahrrad nur heftig klappernd und immer mal wieder zum Absteigen gezwungen dort entlang fahren konnte.
Der Weg führt von der Leinebrücke, die die Verlängerung vom Schiefer Weg zum Leinetal bildet, an der Leine entlang bis zur Brücke des Rosdorfer Weges über die Leine. Hat man die Schneeweiß-Mauer hinter sich gelassen, tut sich der Blick auf eine Koppel auf, dahinter die Wohnhäuser der Eisenbahnstraße. Auf dieser Koppel weiden immer schon Pferde. Eine eigentlich unglaubliche Idylle, so mitten in der Stadt. Mit dem Abriß der Wäschereigebäude rückt allerdings auch das Ende der Koppel in greifbare Nähe. Denn auf dem gesamten Gelände sollen Wohnhäuser gebaut werden. Einzig erhalten bleiben soll der Turm.
Ich werde das alles sehr vermissen. Ein weiterer Teil des idyllischen, in gewisser Weise verträumten Göttingens, dessentwegen ich vor zich Jahren hier hängen geblieben bin, verschwindet.
Mit jedem idyllischen Plätzchen, das wir vernichten, verschwindet Raum für Ruhe und Träume und – Lebensfreude.

Kräne in der Danziger


Das derzeit größte Kran-Ensemble der Stadt, die Baustellen schafft, befindet sich an der Danziger Straße in der Göttinger Südstadt. Mich faszinierte an diesem freundlichen Morgen letzte Woche vor allem das Zusammenspiel der Lichter: Morgenrot und Baustellen-Halogen.

Neue Beleuchtung


Heute Abend erstrahlt zum ersten Mal der Hopfenweg in Geismar in neuem Lichte. Morgens noch fragte man sich, warum denn die Lampenstiele so enorm lang ausfallen, abends wird klar, es liegt an der besonderen Lampenform, die ganz offensichtlich so gebaut ist, daß nur der Weg bestrahlt wird, nicht aber die Häuser daran.
Erstaunlich, was so alles möglich ist, wenn es die richtigen Leute wollen.
Der Schulweg ist schon den zweiten Winter dunkel und es macht nicht den Eindruck, als würde sich das je wieder ändern.

Räucherstäbchen

Was ja fast schon geeignet wäre, mich mit der Institution Whynachzmarkt zu versöhnen, das sind so ein, zwei Stände, an denen man so sinnvolles Zubehör wie Jade-Elephanten, Tisch-Nilpferde aus Alabaster, indische Tücher aus Baumwolle in allen möglichen wunderschönen Farben und Mustern und Räucherstäbchen kaufen kann.

Wie das da duftet!

Dieser Duft hat auf mich stets die Wirkung einer Zeitmaschine. Flugs befinde ich mich etwa im Jahre 1975 und stöbere in hübschen kleinen Sätzkästlein, die anmutige Teile meiner Jugend enthalten.

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Straßenbahn-Nostalgie

Gerade in meinen Referrern zum Kopfbahnhof entdeckt: eine Serie außerordentlich stimmungsvoller Straßenbahn-Bilder aus dem Hannover der 60er Jahre.
Für Fans und solche, die es immer schon werden wollten! :-)

  • Beitrags-Kategorie:AllgemeinPhotographie
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f*ck the spammers

Neuerdings bekomme ich wieder jeden Tag vier bis fünf Mails von der genialen Software Spam-Karma, in denen mir jeweils von der automatischen Löschung von zich Spam-Kommentaren hier und im Berlin guide berichtet wird. Entweder irgendwelche Online-Kasinos oder Apotheken. Mich würde ja mal ganz im Ernst interessieren, ob es auch nur 1 Spam-Opfer gibt, daß nach so einem Kommentareintrag im eigenen Blog beginnt, Blackjack zu spielen oder in einer Übersee-Apotheke Schwanzverlängerungsmedikamente zu ordern.
Wenn aber nicht – und überhaupt – wozu alldas?!

Ich traue mich gar nicht mehr mich daran zu erinnern, wie schön es damals war, als man seine eigene Mailadresse noch mit mailto-Link auf die Homepage pappen konnte, als man sich noch über jede Mail freute und sei es auch nur ein Newsletter. Oder wie genial die ersten Erfahrungen mit Trackback waren. Wie schön könnten Blogs darüber vernetzt sein!

Stattdessen verschwendet man heute seine Zeit mit der Installation und Wartung von Filtern und hat all den Komfort auf der HP – selbst das Mailformular – wieder abgeschaltet. Neuerdings funktioniert ja nicht einmal mehr der Popup-Blocker des firefox zuverlässig. Diverse Blogs sind schon von aufpoppenden Werbefenstern verseucht. Das Internet wird sich selbst vernichten, wenn es so weiter geht. Aus einer endlosen Popup-Rückkopplungswiederholungsschleife wird es sich mit einem widerlich dreckigen Knall in häßlichen graugiftgrünen Rauch auflösen. Jawoll. Übrig bleiben werden natürlich die Spammer mit angekohlten grünen Gesichtern, aber schon im Anschlag für neue Attacken gegen alles, was sich noch regt.

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Whynachz-Bakery


Am Vorabend des ersten Atzwentz wird, nachdem die wesentlichen Teile der Wohnung mit Sternchen, Lichterketten und allerlei Transparenten geschmückt worden sind, die Küche zum Mittelpunkt des Geschehens: die ersten Plätzchen werden gerührt, genascht, ausgerollt, genascht, ausgestochen, genascht, aufs Blech verteilt und ab in den Ofen.
Wie das duftet!

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Der letzte große Kran


Auf der Kaufland-Baustelle wurde heute der letzte große Kran mit Hilfe eines noch größeren Autokrans Stück für Stück demontiert. Erstaunlich aufwendig, erstaunlich langwierig – und seltsam traurig. Auch wenn das, was da gebaut wird, nicht meine Zustimmung findet, so hat die Baustelle an sich ja schon was! Man lebt seit vielen Monaten mit diesem Anblick, die Kräne waren seit dem Frühjahr im Einsatz und man hat hat ihnen oft und gern zugeguckt.

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