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Posteo für Mobilitätskonzept ausgezeichnet

Posteo ist Gewinner der Climate Mobility Challenge 2023 der Deutschen Bahn: Bei der Preisverleihung in Berlin wurde der Berliner E-Mail-Provider am 29.06. für sein nachhaltiges Mobilitätskonzept ausgezeichnet.
Mit dem Wettbewerb will die Bahn seit 2022 Anreize für Unternehmen schaffen, ihren CO2-Ausstoß durch ein klimafreundlicheres Mobilitätsverhalten zu verringern.

Posteo selbst über ihr prämiertes Mobilitätskonzept

Unser Team besteht aus über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, verteilt über ganz Deutschland. Unser Mobilitätskonzept ist Teil der gesamtbetrieblichen Nachhaltigkeitsstrategie – im Lauf der Jahre haben wir es immer weiter ausgebaut.

No-Flights-Policy: Wir verzichten aus Klimaschutzgründen bereits seit unserer Gründung 2009 vollständig auf geschäftliche Flugreisen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Ziele auf dem europäischen Festland auch sehr gut mit der Bahn im Rahmen von Dienstreisen zu erreichen sind.

Förderung klimafreundlicher Reisen: Seit 2014 gewähren wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 2 zusätzliche Urlaubstage pro Jahr, wenn diese bei privaten Auslandsreisen auf das Flugzeug verzichten – und zahlen einen Zuschuss (150 €, netto) für das Bahnticket. Bei diesem freiwilligen Angebot geht es uns darum, einen Anreiz für umweltfreundliche Zugreisen zu geben und die längere Anfahrt zum Urlaubsort durch zusätzliche Urlaubstage auszugleichen. Von unserem Team wird das Angebot seit vielen Jahren sehr gut angenommen und wertgeschätzt.

Remote-Stellen: Die meisten Teammitglieder können bei Posteo vollständig „remote“ von zu Hause aus arbeiten, da die Stellen dies erlauben. Das reduziert die Pendelfahrten und mobilitätsbedingte CO2-Emissionen. Wir haben uns dazu entschieden, mobiles Arbeiten auch nach der Pandemie dauerhaft weiter zu ermöglichen.

Kostenfreies ÖPNV-Ticket: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten von uns ein kostenfreies ÖPNV-Ticket. Und zwar auch dann, wenn sie ausschließlich remote arbeiten oder nicht an unserem Unternehmensstandort in Berlin wohnen.

Gut erreichbarer Standort: Unsere Büros sind zentral gelegen in Berlin und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad und zu Fuß zu erreichen.

Fahrradreparatur: Wir tragen die Wartungs- und Reparaturkosten inkl. Ersatzteile für Fahrräder, die auch für den Arbeitsweg genutzt werden. Dieses Angebot wird vom Team gerne in Anspruch genommen. In der Tiefgarage unter unseren Büros haben wir zudem Auto-Parkplätze angemietet und auf ihnen sichere Fahrradstellplätze eingerichtet.

Ich gratuliere

Was Posteo seinen Mitarbeiter*innen bietet, finde ich abolut vorbildlichst! Da würde ich als Arbeitnehmer*in nur von träumen!
Einfach großartig.
Ich nutze Posteo als Mail-Provider übrigens seit gut 10 Jahren und bin damit immer sehr zufrieden gewesen. Das einzige Mal, dass ich den Support brauchte, war dieser schnell erreichbar und hat mir kompetent geholfen.
Aber dies hier ist echt das Krönchen.
Bitte macht weiter so!


NextCloud

Nachdem ich vor ein paar Wochen davon gelesen habe, dass Microsoft Nutzern von OneDrive kommentarlos die Accounts gesperrt hat, ohne ihnen irgendeine Gelegenheit zu gewähren auch nur den Grund zu erfahren, geschweige denn etwas dagegen zu unternehmen, habe ich auf meinem Webspace einen neuen Versuch unternommen Nextcloud zu installieren und zum Laufen zu bekommen.

Der erste Versuch liegt ein paar Jahre zurück und ich habe ihn damals abgebrochen, weil bei Updates der Server-Software mehrmals Benutzerdaten verloren gegangen sind. Das war ein KO-Kriterium für mich.

NextCloud ist offenbar intensiv weiterentwickelt worden und macht jetzt einen sehr stabilen und deutlich ausgereifteren Eindruck. Ich habe im Dezember eine automatische Installation auf meinen Webspace angestoßen, wobei Version 17.x installiert wurde. Heute habe ich aus dem Admin-Clint von NextCloud in mehreren Etappen auf Version 25.03 aktualisiert.

Was soll ich sagen: es klappte absolut klaglos. Keine Abbrüche, keine kryptischen Fehlermeldungen. Die neue Version läuft und alle Daten sind erhalten geblieben.

Klare Empfehlung, wenn Sie eine Cloud benötigen für Ihre persönlichen Dokumente oder Fotos, die Sie nicht von US-Firmen durchforsten lassen wollen, was sowohl bei Microsoft als natürlich erst recht bei Google standardmäßig passiert.

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Photoblog und / oder Galerie mit WordPress

Mag sein, dass die Zeiten für private Photoblogs oder Amateur-Galerien vorbei sind. Angesichts von flickr, 500px oder Instagram sind Sinn und Nutzen auch durchaus fragwürdig.
Andererseits gerade deswegen. In meinen Photoblogs ist im Laufe vieler Jahre etwas entstanden, was ich weder wegwerfen noch vergessen will. Um es zu erhalten, sind jedoch inzwischen umfangreiche technische und organisatorische Instandhaltungsmaßnahmen nötig. Zum Beispiel für das Layout. Dabei geht es weniger um Geschmack oder die Frage, ob heute noch gefällt, was vor 15 Jahren cool war. Wichtiger ist, ob auf mobilen Geräten noch das angezeigt wird, was ich zeigen möchte. Und da gibt es einigen Nachholbedarf.
Erste Recherchen bringen mich zu folgenden Möglichkeiten:

Parallel zu den Layoutfragen beschäftigt mich die Organisation der gezeigten Photos. Die primär chronologische Reihenfolge macht kaum noch Sinn, eine thematische würde geneigte Zuschauer sicher weitaus direkter zum Ziel ihrer Interessen führen.
Dazu habe ich noch nicht die richtige Frage gefunden, um etwaige Antworten dann auch verstehen zu können.

Isch kenne die!

Die Aigner und der de Maizière wollen uns beschützen vor bösen Gesichtserkennungsdiensten. Ist das nicht nett? Gerade haben wir erfolgreich durchgesetzt, daß google streetview uns nicht durchs Wohnzimmerfenster gucken darf und, was es da sieht, im Internet erfahrbar macht. Wir dürfen virtuelle Verpixelungsvorhänge zuziehen.
Als nächstes müssen wir verhindern, daß Leute uns mit ihrem Telefon auf der Straße photographieren, um dann direkt bei google-face-detection nachgucken zu können, wer wir sind.

Gesichtserkennungssoftware ist ja nichts neues, man macht sich nur selten wirklich klar, was damit eigentlich möglich ist. Picasa oder Photoshop Elements (u.v.a.) können längst Gesichter wiedererkennen. Und wenn diese Einsteigerprogramme das schon recht zuverlässig hinbekommen, wieviel mehr dann erst professionell eingesetzte bei Ermittlungsbehörden und Geheimdiensten. Überall stehen Videokameras, die uns pausenlos dabei filmen, wie wir auf die U-Bahn warten, wie wir die Fußgängerzone entlang latschen, wie wir irgendwelche öffentlichen oder auch „wichtigen“ privaten Gebäude betreten. Wie wir am Geldautomaten Geld abheben oder irgendwo auf der Autobahn fahren. Und wer an Demos z.B. gegen Castor-Transporte teilnimmt, wird von an Drohnen befestigten fliegenden Kameras erkennungsdienstlich behandelt.

Wahrscheinlich ist es bislang eher noch ein Problem der irrsinnigen Datenmenge. All die Grillionen Gesichter, denen Namen zugeordnet und die dann benamst in Datenbanken mit Daten und Orten gespeichert werden müssen. Aber dank google’scher Suchalgorithmen ist es sicher kein ernstes Problem, dieser Datenmengen Herr zu werden.

Wenn die das aber dürfen, die Polizei und der BND, die CIA und NSA und wie sie alle heißen, warum muß dann der Bürger auf der Straße vor seiner Mitbürgerin beschützt werden? Und wenn wir sowieso alle (oder fast alle) in ipernity, auf flickr und erst recht auf facebook und twitter pausenlos vor uns hin brabbeln, wo wir gerade sind und was wir gerade tun, warum ist es dann plötzllich „gruselig“, wenn Erich Mustermann, der uns auf der Straße begegnet, in seinem Handy mal kurz nachgucken kann, wer ich bin, der ihm da gerade begegnet ist und so mürrisch geguckt hat? Vielleicht lehne ich mich eh an die nächste Hausecke, hole mein Eifon raus und vermerke in facebook, daß mir gerade Erich Mustermann begegnet ist und mich mit seinem Handy geknipst hat und daß ich deswegen jetzt schlechte Laune habe. Und er findet nach erfolgreicher Gesichtserkennung meinen facebook-Account und meinen jüngsten Eintrag. Gibt es dann eine virtuelle Rückkopplung? Oder gehen wir beide ein paar Schritte zurück, aufeinander zu, schütteln uns die Hände und versprechen uns, uns gegenseitig als Freunde zu adden?

Wer gern stalkt, dem stehen bei den bereits vorhandenen Diensten schon unendliche Welten offen, er hat nur die Qual der Wahl, wo er anfangen soll. Die Gesichtserkennung nun wieder mal als besonders gruselig herauszupicken, wird bestenfalls dazu führen, daß street-Photographie endgültig unmöglich wird, weil jeder gleich denken wird, man wolle ihn ausspionieren. So wie mich schon zahlreiche Hausbesitzer ziemlich seltsam angequatscht haben, weil ich ihre Fassaden auf meine Bilder aufgenommen habe.

Die Regierung möchte die öffentliche Gesichtserkennung offenbar doch lieber ausschließlich im staatlichen Gewaltmonopol wissen, alles andere ist zu gruselig.

Und wir – je mehr wir von uns zeigen, desto weniger wollen wir gesehen werden.

Win 7 installieren

Weil ich mein bisheriges XP behalten wollte, habe ich die umständliche Variante gewählt, mir noch eine Festplatte gekauft und darauf Win 7 installiert. Was mich dabei wieder sehr gewundert hat, ist, wie lange es bei dieser Installation dauert, bis man endlich mal eine Rückmeldung bekommt. Der Vorgang ansonsten verlief erst einmal fehlerfrei. Aber es dauert.
Die erste ernsthafte Hürde war es das WLAN in Gang zu bringen. Dafür mußte ich erstmal einen neuen Treiber besorgen. Also XP wieder booten, von dort ins Internet, nach einem Treiber suchen, downloaden und ablegen. Dann wieder Win 7 starten und den Treiber installieren. Woraufhin der WLAN-Zugang sofort funktionierte und damit auch Internet und alles.
Installation von Firefox, Thunderbird, Lightroom und Photoshop völlig problemlos. Thunderbird hat jetzt sogar einen genialen Assistenten, der bei der Einrichtung des Mailkontos hilft, so daß man all diese lästigen Daten wie Servernamen und TLS oder SSL und all das nicht mehr raussuchen und einstellen muß. Das macht TB tatsächlich automatisch. Hat Spaß gemacht dabei zuzusehen.

Die nächsten Schritte werden sein
– TotalCommander zum Laufen bringen (am besten neu installieren)
– Lokale Mails von der XP-Installation herüber kopieren
– VueScan installieren
– XNView installieren
– Programm-Einstellungen von XP nach Win 7 herüber holen
– MP3-Player installieren
– paar schöne Photos als Desktop-Hintergründe zusammenstellen und in Extra-Verzeichnis
– Bibliotheken verwalten (Ordner zuweisen)
– Datensicherung in Gang bringen
– Festplatten neu organisieren bzw Laufwerksbuchstaben sinnvoll sortieren

Gibt es wohl mittlerweile einen empfehlenswerteren mp3-Player als Winamp?

seine Pezeh-Dinoheit erinnert sich

Beim Aufräumen fällt ihm ein Buch in die Hand: “Datenbank-Entwicklung mit dBase III plus”, ein Grundlagen-Handbuch von 1987. Ein seltsamer Moment der Rührung steigt auf. Auf seinem ersten PC, damals einem 286er mit 12 Megahertz, 1 Megabyte Ram und 20 Megabyte-Festplatte, lernte er neben Word 3 und Quattro Pro (Tabellenkalkulation) auch dBase, ein sehr simples, aber extrem lange lauffähiges, ja theoretisch noch immer nutzbares Programm, dessen Daten man charmanterweise auch zum Beispiel im Norton Commander durchblättern und lesen konnte.
Der Norton-Commander, den der eine oder andere vielleicht noch aufgrund seiner charakteristischen Blau-Grün-Farbgebung in Erinnerung hat, sah auch auf dem bernsteinfarbenen Hercules-Monitor schon schick aus und würde noch heute jedes Rennen mit dem Windows-Explorer gewinnen.
Mit dem Buch lernte er, wie man eine relationale Datenbank aufbaut, Redundanzen vermeidet (die man heute an anderer Stelle gern wieder einbaut, als Backup), wie man Schlüsselfelder vorgibt, um Standardisierung statt Chaos durch Vielfalt zu erreichen – und vieles mehr, was weitgehend bis heute Gültigkeit hat und was einem als Blogger mit WordPress (z.B. Tags!) noch immer wichtig ist.
Mit einer nur noch mühsam übersehbaren Anzahl an Betriebssystemen, Datenbankprogrammen und Programmiersprachen hat er sich in den letzten 20 Jahren vertraut gemacht, aber auch hier ist es so, daß man die, mit denen man sein erstes Mal erlebte, nicht vergißt.

Schnelle Bildbetrachter

Mit FastPictureViewer kann man nicht nur rasend schnell RAW-Dateien von Photos sichten, sondern auch schon mal bewerten und ausmisten, bevor man sie in Lightroom importiert. Die für nichtkommerzielle Zwecke nutzbare Lizenz ist kostenlos. Das Programm ist voll auf Geschwindigkeit getrimmt und sehr minimalistisch, ohne daß dabei auf einen gewissen Chique verzichtet worden wäre…

Interessant ist auch Picture Information Extractor, sieht aus wie ein ACDSee-Clone, scheint aber deutlich schneller zu sein, darf man aber nur 15 Tage kostenlos nutzen. Wenn man schon ACDSee hat, erscheint mir der Zusatznutzen erstmal fraglich.
Mal genauer gucken.

Automatische Gesichtserkennung

Vielleicht haben Sie ja schon eine neuere Digitalkamera und entdeckt, daß so ein Gerät mittlerweile erstaunlich treffsicher die Bereiche von Bildern erkennt, auf denen menschliche Gesichter zu sehen sind. Manche Kamerasoftware kann sogar verschiedene Gesichter prima voneinander unterscheiden und sich merken.
Mit iPhoto 9 und Picasa ist es nun offenbar in großem Stil möglich, auf Photos Gesichter ganz systematisch zu identifizieren – und, wenn es nach google ginge, gleich alle im Web verfügbaren Gesichtsphotos zu katalogisieren: mit Realnamen und Mail-Adresse.
Mal abgesehen davon, daß man sich fragen muß: wenn das schon mit diesen frei verfügbaren Home-User-Programmen möglich ist, wie weit werden dann erst die geheimen Programme der Geheimdienste sein? – Es stehen den Polizei- und Geheimdiensten ganz offensichtlich rosige Zeiten bevor. Erkennungsdienstliche Behandlung läßt sich endlich komplett berührungslos durchführen, ja, ohne daß die Erkannten auch nur eine Ahnung davon haben. Alles quasi völlig automatisch in Hintergrund-Tasks.
Selbst die Herren Garfinkel und Rosenberg, die das ausprobiert haben und mit ihren Familien viel Spaß dabei hatten, finden das ein wenig unheimlich.
Man muß sich ja dazu vergegenwärtigen, daß diese Technik nicht am Ende sondern eher am Anfang ihrer Entwicklung ist. Und daß es schon jetzt keine Frage der Algorithmen mehr, sondern nur des Fleißes und der Geduld ist, all den Milliarden bereits im Web verfügbaren Menschenbilder Namen und Adressen zuzuordnen und diese Informationen zu speichern und verfügbar zu machen.
Wer glaubt im Ernst, daß Gesetze – gleich welcher Art – da irgendeinen Schutz vor Mißbrauch bieten könnten? Diese Technik zu haben, heißt: sie benutzen.

Vielleicht doch endlich an der Zeit, den Kopf in den Sand zu stecken? Oder auch dafür längst zu spät?

E-Mails archivieren

Wird Zeit, daß ich damit mal anfange.
Als erstes werde ich dann mal Mailstore testen. Jemand Erfahrung damit? Oder mit anderen geeigneten Programmen?