Winterplanet 2


Es sind bei weitem keine bayerischen Verhältnisse in Gö. Dafür ist es wahrscheinlich einfach etwas zu warm. Aber nachdem den Vormittag über die Sonne wunderbar geschienen und eine wehe Ahnung von Frühling vermittelt hat, ist es nun seit bald acht Stunden mehr oder weniger ununterbrochen am Schneien. In dicken, nassen Flocken.
Vom Dach des Kaninchenstalls wurde schon zweimal der Schnee runtergeschaufelt, damit es nicht zusammenbricht unter der Last.


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Winterplanet


Ein paar Mal schneit es heute so dicht, daß die Stadt vor meinen Augen verschwindet: keine Kirchtürme mehr zu sehen, selbst die Dächer in der näheren Umgebung sind kaum noch zu erkennen.

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Schnee in der Stadt

Es schneit in dichten Flocken. Ein wunderschöner Anblick. Ein faszinierendes Gefühl, mit dem Fahrrad hindurchzufahren. Das Kind hinten im Anhänger ruft ständig: Nicht so schnell, Papa! Und: Papa, nicht so dicht am Rand! Als ich an der Ampel beim plötzlichen bremsen etwas ins Schlingern komme, weil der Anhänger überholen will und weil meine Vorderradbremse etwas zu abgenudelt ist um noch schön gleichmäßig zu bremsen, wieder besorgte Rufe von hinten: Papa, beinahe wären wir ausgerutscht!
Sie ist schon so groß. Und sie paßt so gut auf.
An der Auffahrt zum Leineberg, wo es ein paar Meter steil bergan geht, hilft sie fleißig mit: Hau ruck, hau ruck, hau ruck… :-)
Wenn nur der Autoverkehr nicht wäre! Dieser Klutsch auf den Straßen, der Dieselgestank und der durch die Nässe verstärkte Lärm. Wie idyllisch könnte das Stadtleben sein, wenn es nur Straßenbahnen und Fahrräder gäbe!

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Puderzucker-Morgen


Unglaublich, wie schön die Welt sein kann!
Man nehme: ein bißchen Nebel, ordentlich Frost dazu, umrühren und eine Weile gehen lassen, abschmecken mit einer guten Prise frischer Sonne.

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Gö on the ice


Lange lange Zeit konnten sich die Bedenkenträger nicht durchringen, die rote Fahne einzuholen und das Eis des Kiessees freizugeben. Man weiß ja, wohin so etwas führt. Es gibt immer Leute, die es nicht so genau mit den Verboten nehmen. Aber wo sind die geblieben?

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Regen „on the rocks“

Dieses Geräusch, wenn auf den seit Tagen hart gefrorenen Boden so ein Beinahe-Regen fällt. Beinahe, weil eigentlich viel zu kalt für Regen. Und so klingt es ein wenig wie Klirren. Als würden Grillionen kleinster Gläschen vom Himmel fallen und alle mit einem kleinen aber deutlich vernehmbaren Klirren zertrümmert. Und dann läge alles voller Scherben.
Tatsächlich liegt nur alles voller gefrorener Regentropfen.
Zum Glück sind alle wieder heil nach hause gekommen.
Und ein Stündchen später tut es so, als sei nichts gewesen, gibt sich lammfromm: Scherbendecke im Schafspelz. Geschneit hat’s und alles liegt unter einer beschwichtigenden weißen Decke. Hübsch harmlos.

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Regenmorgen

Als ich heute Morgen im pladdernden Vorwhynachz-Regen durch die düstere Stadt fuhr, war diese aber so schön von den bläulich-grünen alten und den gorangenen neuen Straßenlaternen illuminiert, ein Lichtschein, der sich im schmierigen Dunst wundervoll überall hin ausbreitete, daß es mich ganz verzückte.
Ich hätte da so gern so ein Photo von gemacht. Aber ich war so damit beschäftigt, das Naßwerden beim Radfahren irgendwie auszuhalten und meine Wut über einen Bauarbeiter-Pickup, der in unserer kleinen Anliegerstraße einen Kamikaze-Stunt über den Bürgersteig – unmittelbar vor mir – hingelegt hatte, in Zaum zu halten, daß ein Absteigen und Zücken des Photoraps einfach nich drinne lag.
Jetzt gerade hängt übrigens der Betonmischkübel am letzten Kran der Lünemannbaustelle im prallsten Nachmittagssonnenschein. Als sei nix gewesen.

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Dorian heult

Dunkelgraue Regenmassen werden an die Fenster geklatscht, der Wind donnert und heult um die Ecken, die Bäume biegen sich tief hinab und ich finde es gerade ziemlich unheimlich.

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