Winterplanet


Ein paar Mal schneit es heute so dicht, daß die Stadt vor meinen Augen verschwindet: keine Kirchtürme mehr zu sehen, selbst die Dächer in der näheren Umgebung sind kaum noch zu erkennen.


Dies hier ist derselbe Bildauschnitt wie beim Bild darüber, nur ein paar Minuten später.

Und dann wird es auch noch dunkel. Vom Schnee.

Das hab ich so noch nicht erlebt.

16 Gedanken zu „Winterplanet

  1. Immer will man das was man nicht …

    Hier strahlte die Sonne heute den ganzen Tag und sah ein paar kleinen weissen Wolken zu, die im blauen Himmel fangen spielten :D So geht das jetzt schon seit Tagen und ich sehe auf so vielen Seiten Bilder und Berichte von Schneetreiben, -chaos und -spass, dass ich der Sonne gerne mal ein paar Tage entfliehen wuerde um einen ordentlich grossen Schneemann zu bauen.

  2. Ja, das ist wohl so. Ich hätte hier lieber strahlende Sonne und mal bißchen Wärme.
    Schneemannbauen ging aber übrigens trotzdem nicht. Dafür war’s so gerade eben zu warm. Liegen geblieben ist das weiße Geschmadder dann nämlich nur als Matsch.

  3. ohja, unschlüssig trifft es ziemlich gut! morgens wacht man auf, einen halben meter schnee überall. nach dem ersten kaffee ist es dann nur noch matsch, dann kommt die sonne, um sich direkt wieder von schneeregen verjagen zu lassen… das drückt auf den helm, das wetter!

  4. Gerade jetzt, wo ich die Kirche sehe, neben der meine Mutter wohnt ….. Das letzte Telefonat mit ihr bezog sich auch auf ihre Situation als Rollstuhlfahrerin und das derzeitige Wetter. Es macht sie als inzwischen fast 70-jährige depressiv. In der Wohnung sitzen und nicht raus können. Keine Gespräche mit den Budenbesitzern, dem Schlachter, den Pennern.

    Nur das Warten auf Licht, Wärme und Kommunikation.

    Ich spüre es in diesem Jahr mehr als früher. Ich sehne mich nach ein wenig wärmender Sonne. Nicht heiß, wie im Sommer, sondern viel mehr rückenwärmend und die geschlossenen Augenlider durchdringend.

    Ich wehre mich gegen die Winterdepression und gegen das Verdrängen der Schönheit des Schnees. So habe ich das Glück, nicht eingesperrt zu sein. Doch irgendwie wird es Zeit für Wärme.

    Wenn ich die Menschen um mich herum betrachte, so fehlt ihnen der Schwung, die Kraft, die Fröhlichkeit. Es ist, als ob dieser Winter und der wartende Frühling vielen Menschen Energie nimmt, um dann später mit dem Rest der Menschheit rumzuschäkern.

    Derweil halte ich durch, warte und tröste. Z.B. meine Mutter … dort neben der Kirche, die ich grad durch das Göttinger Schneetreiben schauen kann.

  5. Mein Kollege Sebastian meinte, das sei gar kein Schnee, sondern das seien Pollen, weil es ja Frühling ist. Also eine Hölle für Allergiker ;-)

    Ernsthaft: Wenn die Sonne jetzt auf den Schnee scheint, fühle ich mich etwas besser.

  6. Sauglatt war das nämlich sogar, auch heute Morgen noch! Und dann scheint einfach den ganzen Tag die Sonne und es ist trotzdem kein bißchen warm.
    Das find ich nich in Ordnung, doo!

  7. Brrr. Schlimm schaut das aus im fernen Göttingen, und ich dachte schon, uns hier hätte es übel erwischt.

    So langsam verfalle auch ich in eine Art später Winterstarre, bin seit über einer Woche einfach nur müde und kraftlos. Das muss doch langsam mal ein Ende haben!

  8. ich habe so langsam genug von winter. auch wenn mich dein bild versöhnlich stimmt. es gibt ja auch die schönen seiten. gut, dass es solche bilder wie deins gibt;)

  9. Schön ist es immer solange man es von oben betrachten kann. Aber unten…
    heute Morgen war wieder überall Glatteis und heute Abend triefnasser Schneefall – darin mit dem Rad zu fahren ist dann nur noch bedingt schön.
    Aussicht auf Besserung gibt es bis auf weiteres keine.

  10. Ich bin hin- und hergerissen, einerseits, will ich auch Schnee, und habe sehr viel weniger als ihr genug vom Winter und, andererseits, fruehlinge ich so vor mich hin und mag auch das :)

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