Fahrradstadt Göttingen

Diese Bezeichnung, natürlich in Anführungszeichen, fand das Göttinger Tageblatt heute für das Unistädtchen, das in der Tat von einer beachtlichen Zahl Verkehrsteilnehmer mit dem Fahrrad erschlossen wird. Eine Tatsache, die von Politik und Medien leider meist nur in negativen Zusammenhängen Beachtung findet. Etwa, wenn die Radfahrer mal wieder alles zuparken oder nachts ohne Licht verkehrtrum durch die Einbahnstraßen fahren und dabei arme unschuldige Autofahrer zu Tode erschrecken.
Aber man merke auf: neuerdings gibt es in der südniedersächsischen Provinzmetropole eine richtige Fahrradstraße: die Goßlerstraße zwischen Nikolausberger Weg und Kreuzbergring nämlich wurde dazu umgewidmet. Und, man glaubt es kaum, weitere sind in Planung, zum Beispiel ein Teil meines täglichen Weges zur Arbeit: die Achse Elbinger Straße – Sternstraße, eine Route parallel zur Reinhäuser Landstraße, die intensiv von Radfahrern genutzt wird und für den Autoverkehr eigentlich viel zu schmal ist. Besonders in der langen Periode (etwa anderthalb Jahre), während derer dort Baustelle war, sah man sich als Radfahrer immer wieder lebensgefährlichen Situationen ausgesetzt, wenn Autofahrer dort amokmäßig ihren Jagdtrieb ausleben zu müssen meinten. Ist mir mehrmals passiert, daß nur noch ein beherzter Sprung auf den Bürgersteig das Schlimmste verhütete.
Also: Stadtverwaltung, Verkehrsplaner, faßt euch ein Herz, macht die Elbinger-Stern-Straße nach der Goßlerstraße zur zweiten Göttinger Fahrradzone! Das finde ich eine Superidee!

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Screenshot


Hier ein Beispiel für die teilweise unscharf und flau wirkende Optik bei Linux-Anwendungen. Wenn ich noch mehr Beispiele finde, uppe ich sie hier.
Sind das nur die Fonts oder muß ich an der Konfiguration der Grafikkarte schrauben?

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IT-Sicherheit

Heute bin ich mit dem Zug in die große Stadt gefahren und dort mit U-Bahn und Bus immer noch schneller zum Seminarort gelangt als mit dem Auto. Dazu natürlich viel bequemer und entspannter. Vorher hatte mir der Koordinator der Bildungsanstalt beim ersten Anlauf weiszumachen versucht, der Ort sei mit öffentlichen Verkehrsmitteln eigentlich gar nicht zu erreichen, beim zweiten Versuch schilderte mir ein anderer mit belustigtem Unterton in der Stimme, man könne natürlich mit der U-Bahn ganz raus bis zur Endstation fahren, von dort seien es aber noch 500 Meter Fußweg.

Eine unvorstellbare Zumutung für IT-Menschen?
Ich fand es angenehm. Hin- wie rückzus. Ich fahre gern U-Bahn und bewege mich gern in anderen Städten – so, daß ich etwas von ihnen und ihren MitbewohnerInnen mitbekomme.
Die Bildungsveranstaltung selbst war leidlich spannend. Ein längerer Exkurs über die juristischen Implikationen des Email-Verkehrs war gar nicht mal uninteressant. Die Vorstellung der geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit (Intrusion-Detection-Systeme, das ganze Firewall-Geraffel und die per Nitrobit zu beschneidenden Userrechte am Windows-PC klang nach viel Goodwill, an den Details muß aber sicher noch viel gearbeitet werden – und die ersten bösen Bauchlandungen sehe ich schon plastisch vor meinem geistigen Auge.
Auf jeden Fall wartet nun eine Menge konzeptioneller Arbeit, auf die ich mich freue. Ja, echt.

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Mein Web zu Linux (5)

Passieren ja schon seltsame Dinge.
Gestern Abend hatte ich keine Möglichkeit mehr, von der KDE aus den PC runterzufahren, weil mir das Menü nur Abmelden anbot, nichts sonst. Und nach dem Abmelden war da nur ein kleines Fenster namens XConsole. Glücklicherweise erinnerte ich mich, daß es da einen Befehl namens shutdown gibt…
Und heute wollte Linux erstmal gar nicht starten. Nach dem seltsam grauen Anmeldebildschirm kam nur ein X und die XConsole. Nix KDE.
Da hab ich dann erstmal die DVD eingeworfen und aus dem Installationsmenü eine Reparatur angestoßen, bei der allerdings nicht viel, um nicht zu sagen: gar nichts rumkam. Erst als ich auf die Idee kam, mal einfach links zu klicken, bekam ich plötzlich ein XTerm-Fenster, in das ich KDE eingeben konnte – und dann kam KDE. Das fand ich dann ja doch wieder gut. Intuitiv sozusagen.
Und dann ging es auch weiter. Mit Hilfe dieser Anleitung gelang es mir (toi toi toi!) den Hobel erstmal wieder flott zu machen. Ohne Neuinstallation.
Und dank Truetype-Schriftarten sieht es hier auch schon deutlich besser aus… :-)

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Verschmelzendes Cadarache

Ist schon ein paar Jahre her, da verbrachten wir einen Fahrrad-Urlaub in der Provence. Eine meiner besten Erinnerungen überhaupt: die langen traumhaften Pässe durch die Haut Provence in die region des clues. Auf dem Weg dorthin kamen wir durch ein wunderschönes, abgeschieden wirkendes Tal mit paradiesischer Ruhe und ebensolcher Vegetation: Cadarache. Man ahnte dort in keiner Weise, was direkt hinter dem Hügel schon damals im Gange war: das französische Atom-Forschungsprogramm.
Nun soll dort mit dem geschätzten Aufwand von 10 Milliarden Euro die Kernfusion zur Energiegewinnung in Gang gebracht werden. Höchst fraglich, ob es realistische Aussichten gibt, dieses Verfahren innerhalb überschaubarer Zeiträume (also < 50 Jahre!) ernsthaft nutzbar zu machen und gar kommerziell nutzen zu können. Ganz sicher aber, daß es unabsehbare Gefahren birgt, ungeheuere Mengen Geld vernichtet und aufgrund notwendiger Geheimhaltung und Schutzvorkehrungen gegen Spionage, Sabotage und Atomkraftgegner wie dich und mich die Strukturen weiter vorantreiben hilft, die Robert Jungk schon 1977 hinreichend beschrieb. Wie wäre es, die 10 Milliarden in die Entwicklung von Solarenergie zu investieren? Das wäre ein Wegweiser in Richtung einer lebenswürdigen Zukunft.

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Mein Weg zu Linux (4)

Ist es normal, daß die Qualität der grafischen Darbietungen und Anzeigen (Fonts, Fensterrahmen, diese Dinge) im Vergleich zu Windoos bei Linux irgendwie suboptimal wirkt, noch nicht ganz ausgereift sozusagen?
Oder muß ich in die Tiefen des www tauchen, um erstmal einen optimalen Treiber für meine Grafikkarte zu suchen?

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Wochenendausflug

Der organisatorische und logistische Aufwand, den es zu betreiben gilt, will man als Eltern mit 3 Kindern für eine Nacht im Zelt losfahren, beträgt etwa 97,5% des Aufwandes, dessen es für eine 3-wöchige Rundreise durch Korsika bedarf.
Vom nerflichen ganz zu schweigen.
Trotzdem geht es demnächst los.

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Mein Weg zu Linux (3)

Es ist installiert.
Es läuft.
Und Win2k startet und funxioniert auch noch.

Toll.

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Mein Weg zu Linux (2)

Mit Hilfe eines richtigen Partitionierungsprogramms habe ich nun meiner externen Platte 20 GB abgeknapst, speziell für Linux und insbesondere zur Sicherung meiner win2k-Systempartition von Linux aus. Das hat eine gute Stunde gedauert und ist gehlerfrei durchgelaufen.
Nun ist dd bereits seit knapp 2 Stunden beschäftigt und schaufelt fleißig von /dev/hda1 nach /media/sda2, schon 6,4 GB… Wird also sicher noch ein Stündchen beschäftigt sein.
Nachdem ich bei meinen ersten beiden Linux-Versuchen mit Schnellschüssen sensationelle Bauchlandungen erlebt habe, übe ich mich jetzt lieber brav in Geduld. Und ich muß ja nicht tatenlos davor sitzen und den Bytes beim Wandern zugucken. Im Garten habe ich schon alle Beete gegossen und alle Blumentöpfe, habe meinen Kletterrosen die Aufmerksamkeit geschenkt, die sie unbedingt verdient haben, habe mit den großen Kindern ein Stück Taken geguckt von Konserve und schreibe jetzt gerade vom Life-von-DVD-Linux ins Blog.

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Landschaft von oben

Bei google-maps gibt es jetzt auch Europa zu sehen. Wenn Sie endlich einmal die südniedersächsische Toskana von oben sehen möchten, gucken Sie mal hier.
(Gefunden bei melle)

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