IT-Sicherheit

Heute bin ich mit dem Zug in die große Stadt gefahren und dort mit U-Bahn und Bus immer noch schneller zum Seminarort gelangt als mit dem Auto. Dazu natürlich viel bequemer und entspannter. Vorher hatte mir der Koordinator der Bildungsanstalt beim ersten Anlauf weiszumachen versucht, der Ort sei mit öffentlichen Verkehrsmitteln eigentlich gar nicht zu erreichen, beim zweiten Versuch schilderte mir ein anderer mit belustigtem Unterton in der Stimme, man könne natürlich mit der U-Bahn ganz raus bis zur Endstation fahren, von dort seien es aber noch 500 Meter Fußweg.

Eine unvorstellbare Zumutung für IT-Menschen?
Ich fand es angenehm. Hin- wie rückzus. Ich fahre gern U-Bahn und bewege mich gern in anderen Städten – so, daß ich etwas von ihnen und ihren MitbewohnerInnen mitbekomme.
Die Bildungsveranstaltung selbst war leidlich spannend. Ein längerer Exkurs über die juristischen Implikationen des Email-Verkehrs war gar nicht mal uninteressant. Die Vorstellung der geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit (Intrusion-Detection-Systeme, das ganze Firewall-Geraffel und die per Nitrobit zu beschneidenden Userrechte am Windows-PC klang nach viel Goodwill, an den Details muß aber sicher noch viel gearbeitet werden – und die ersten bösen Bauchlandungen sehe ich schon plastisch vor meinem geistigen Auge.
Auf jeden Fall wartet nun eine Menge konzeptioneller Arbeit, auf die ich mich freue. Ja, echt.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. tobyyy

    das obere bild solltest du “selbstbildnis zwischen wichtigtuern” nennen ;-)

  2. grapf

    Hm, könnte aber auch verkehrt aufgefasst werden.
    Übrigens sind die Bilder mit meiner Händiespielzeugkamera gemacht.

  3. hildi

    *lol*

    War unnötig das zu sagen. Die Farblotterie der Bilder bekommt man ansonsten nicht einmal mit Cross-Entwicklung hin :-)

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