Letzter Schultag

für Hely und Gregor. Ab heute Mittag sind sie dann in der 3. Klasse, wie sie seit Tagen stolz jedem erzählen, der sich nicht wehrt :-)
Heute Morgen sind sie um halb sechs aufgestanden, um uns Eltern eine freudige Überraschung zu bereiten. Weil wir sie sonst allmorgendlich immer so scheuchen müssen. Als ich um zehn vor sechs nach Li Si gucken wollte, die sehr hartnäckig und empört „Mama!!!“ schrie, wurde sie gerade von Hely fürsorglich in die Küche bugsiert, wo sie dann alle drei saßen und mich anstrahlten.
Wer kann da noch meckern! Obwohl ich doch gerade heute mal ein Stündchen länger schlafen wollte.
Als ich zum Frühstück erschien (fertig geschniegelt und so), saßen die Mädchen im Wohnzimmer, die Große las der Kleinen den Blauen Autobus fuhr, heute zum ersten Mal…, Gregor malte am Küchentisch großflächig ausgebreitet ein Abschiedsbild für seine Lieblingslehrerin, die leider die Schule verläßt.
Und heute Mittag gibt’s dann die letzten Zeugnisse ohne Noten.

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etude

etude
Üben üben üben!

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Bürgerforum zur Südumgehung

Thema Südumgehung: von einem Stadtplaner bemüht ruhig moderiert, von einem Gutachter bemüht sachlich präsentiert, inhaltlich belanglos und ohne eine einzige Neuigkeit. Die organisierten Ja-Sager machen nur Stimmung, indem sie ihre persönliche Wut und Betroffenheit vor sich her tragen. Ein Naturschützer langweilt durch sturen dogmatischen Vortrag und scheut sich nicht, mit Feldhamstern zu argumentieren. Anwohner künftig eventuell belasteter Straßen bemühen sich, die auf sie zukommenden Belastungen in schrillsten Farben auszumalen.
Keiner hört auf den anderen. Verhärtete Fronten, jeder unterstellt dem anderen nur eigennützige Motive und Rücksichtslosigkeit. Die Anwohner der Geismarer Hauptstraße, der Kiesseestraße, der Reinhäuser Landstraße oder des Akazienwegs sind begreiflicherweise verzweifelt. Zu viele Jahre schon wird ihnen von der Stadt Besserung versprochen.
Was passiert? Nichts: sinnfreie Verkehrszählungen bestätigen, was auch vorher jeder wußte: die Südumgehung könnte eventuell einige Verkehre umleiten, könnte aber auch nicht. Die eine Straße wird etwas ruhiger, die andere nicht, die dritte lauter. Eigentliches Fazit des Planers aber: es wird sich eigentlich nichts ändern. Am subjektiven Lärm-Empfinden schon mal gar nicht!
Bau der Südumgehung hieße faktisch: Hauptstraße wird etwas ruhiger, Kampstraße etwas lauter, Kiesseestraße je nach dem, Reinhäuser bliebe unverändert, am Kiessee werden Lärm und Gestank gleichmäßiger verteilt.
Aber zu wissen: wir haben endlich die Südumgehung!
Na großartig! Endlich wieder eine neue Straße!

Tragisch, daß für innovative Verkehrskonzepte kein Geld da ist.
Dramatisch, daß niemand überhaut nur die Möglichkeit in Betracht ziehen will, sich anders als im eigenen PKW fortzubewegen.
Zu Fuß gehen? – Wo kommen wir denn da hin!
Rad fahren? – viel zu gefährlich!
Bus fahren? – dauert zu lange, ist unbequem und zu teuer!
Niemand will sehen, daß Radfahren nur deshalb gefährlich ist, weil der Autoverkehr überall Vorrang genießt und Autofahrer ungestraft Jagd auf Radler machen dürfen. Niemand gibt zu, daß der Bus nur deshalb so langsam ist, weil er im Stau steckt, den die Autofahrer verursacht haben.

Zu viele Leute setzen sich zum Brötchenholen beim nicht einmal 1 km entfernten Bäcker in den 5er BMW oder den VW-Sharan oder den Geländewagen mit Kuhfänger. Benzinverbauch auf dem ersten gefahrenen Kilometer: 20 bis 30 Liter. Zeitgewinn: meistens nicht meßbar. Aber bequem und standesgemäß.

Der Geismarer Kontaktbereichsbeamte steht allmorgendlich an der Fußgängerampel Kiesseestraße Ecke Schulweg, um die Schulkinder sicher über die Straße zu geleiten. Wer gefährdet sie dort unter anderem? Mütter, die ihre Kinder mit dem Auto in die Schule bringen.
Wissenschaftliche Untersuchungen besagen, daß es für Kinder in jeder Hinsicht besser ist, ihren Schulweg zu Fuß zurückzulegen. Die meisten Kinder, die bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen, sterben im Auto ihrer Eltern.

Vor diesem düsteren Hintergrund vermag mich nur noch eins aufzuheitern: es gibt noch eine Handvoll Idealisten, die mit viel Zeit und Kreativität ein konkretes Alternativ-Konzept erarbeitet haben. Ich wünsche ihm viele Leser und noch viel mehr Nachahmer!

Weitere Infos zum Thema:

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Henriette Bimmelbahn

fuhr noch nie nach einem Plan.
Umso mehr meine kleine Tochter (2 J.). Seit ich ihr das Buch zum ersten Mal vorgelesen habe, verlangt sie es mehrmals täglich. Mit wachsender Begeisterung. Unsere Beziehung hat dadurch eine neue Dimension bekommen.
Und ich? Liebe diese Bilder!!!

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Foto-Quelle macht dicht

und damit der dritte Fotoladen innerhalb weniger Jahre. Ab Juli wird es in Göttingen nur noch 1 traditionelles Foto-Fachgeschäft geben, ansonsten nur die üblichen Elektronik-Märkte.
So ist das eben, sagen die Leute: Du kaufst deine Kameras ja auch nur noch „im Internet“.
Stimmt, denn da sind sie viel billiger. Und die Beratung, die Fachgeschäfte heutzutage bieten, kann sich gegen die vielfältigen Informationsmöglichkeiten des Web kaum behaupten.
Mich macht es dennoch sehr nachdenklich. Denn es ist abzusehen, daß die FuZo bald nur noch aus Rossmann, Nanunana und Imbissen bestehen wird.

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Begegung am Idunazentrum

an der Brücke zum Iduna-Zentrum

Iduna-Kinder 1

Drei Jungs, deren Spielplatz notgedrungen die Straße ist. Die Stadt.
Iduna-Kinder 2

Wenn es nach Herrn Danielowskis Wünschen ginge, würde verstärkte Polizei-Präsenz hier für Sauberkeit sorgen.

Die drei Jungs posierten spontan und auf eigenen Wunsch. Der Photograph drückte lediglich auf den Auslöser.

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Die Iduna-Brücke kurz vor ihrem Abriß

Idunabruecke2

Diesen lauschigen Ort der Begegnung, ein typisches 70iger-Jahre-Relikt will Göttingens OB Danielowski abreißen lassen.
Abreißen lassen ist seine Stärke.
Wie man auch hier sieht.
filetparkplatz
Dieses Grundstück ist Göttingens sogenanntes Filetstück.
Hier stand bis vor gut einem Jahr die Ruine des Alten Stadtbades, dessen Schließung ich bis heute bedauere. (Bin halt ewig gestrig. Der Neubau eines Spaßbades auf der Eiswiese wurde kein adäquater Ersatz.)

Das ganze Areal wurde planiert dank Herrn D (siehe oben). Kauft aber trotzdem keiner. Niemand investiert derzeit in Filetstücke.

Und nun zur Brücke über die Weender Landstraße. Sie verbindet den Campus der Uni mit dem Iduna-Zentrum. Beides keine Stätten, die geeignet wären, das Lebensgefühl spontan zu heben.

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Auch ist es nicht andem, daß diese Brücke irgendeinen ästhetischen Liebreiz hätte.
Aber sie fügt sich in seltener Nahtlosigkeit in die Umgebung ein.

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Und:

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Sie spendet Schatten.

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Und:
sie hilft drüber hinweg.
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Ob man erwarten darf, daß dieser Ort an Attraktivität gewinnen wird – ohne die Brücke?

Mittsommer bei Deuerlich

und volles Programm. So viel, daß die Auswahl richtig schwer fiel.

Nachmittags begann in Geismar das Altdorffest, ein Dorf-Vergnügen mit Tradition, das nur noch alle 2 Jahre stattfindet.

Mit dabei der Zirkus der IGS „Halt die Luft an“ mit einem kleinen Ausschnitt aus seinem sehenswerten Repertoire.

Abends lud die Buchhandlung Deuerlich zur literarischen Mittsommernacht ein. Thema für große und kleine Besucher: Astrid Lindgren. Den Gästen bot sich die Möglichkeit, sich in netter Atmosphäre lebendige Kindergeschichten vorlesen zu lassen.

Geismar – Altdorffest


Hochradler-Nummer auf engstem Kreis zu aktueller Rockmusik.

Kinder-Autoscooter. Nichts für Weicheier…


Der Sprung über die Hauptstraße
Mittsommernacht bei Deuerlich
Während die Kinder aus Pippi Langstrumpf vorgelesen bekommen, haben Mütter und Väter Gelegenheit, endlich einmal in all den Büchern zu stöbern, an die sie sonst nur entfernt denken.


Motto: wenn ich mal Zeit zu lesen hätte…

Das Gehörte wird sofort in Gemaltes umgesetzt.

Die kreativen Erzeugnisse der Kinder, von denen ein nennenswerter Prozentsatz mit abstehenden Zöpfen kam, werden sofort von den Buchhändlerinnen präsentiert.


Wer will, kann die ganze Nacht im Buchladen verbringen, lesend oder schlafend. Für ausgezeichnete Verpflegung inclusive reichlich Getränke ist gesorgt ebenso wie für Pritschen zwischen den Buchwänden.

Den BuchhändlerInnen ist der Spaß an der Sache anzumerken. Den Kindern und ihren Eltern nicht minder.

Einfach eine Idee, die rundum gelungen ist. Bleibt eigentlich nur zu wünschen, daß die Aktion Fortsetzungen findet.

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php lernen

ist nicht ganz einfach, finde ich. Aber anhand konkreter Aufgaben geht es dann doch ganz gut. Ein schlichter Formmailer ist mir sogar schon fast selbst gelungen.
Ein neues Gästebuch habe ich mir noch als Fertigscript von Alex besorgt.

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