Baustelle Fahrradstraße


Die Fahrradverbindung von Geismar durch die Südstadt in die Innenstadt ist vor knapp 10 Jahren zur „Fahrradstraße“ aufgewertet worden. Dazu wurden ein paar – bei gutem Willen erkennbare – Schildlein aufgestellt (im Foto rechts am Rande).
Ein klein bisschen hat es auch geholfen.
Doch nun wird es richtig gut: Der Radverkehr soll durch Umgestaltung der Einmündungen und eine neue Fahrbahndecke beschleunigt werden.
Wichtig erscheint mir in diesem Zusammenhang, dass die Autofahrer über die angezeigten Verhaltensweisen in einer Fahrradstraße, insbesondere dieser hier, nachhaltig aufgeklärt werden. Unter anderem sollte geklärt werden, dass Bürgersteige keine Ausweich-Rennbahn darstellen, wenn an engen Stellen Radfahrer den hier eigentlich nur geduldeten Autoverkehr behindern.

Ost-Sturm

Überall klappert es draußen, eine Sirene heult, im Süden blitzt es und die Gaube wackelt. Zwar hat es heute Morgen kurz heftig geregnet, aber eigentlich ist alles schon wieder fast so trocken wie zum Ende des letzten Sommers.

So seltsames Wetter gab es lange nicht, wenn überhaupt je.

Photoblog und / oder Galerie mit WordPress

Mag sein, dass die Zeiten für private Photoblogs oder Amateur-Galerien vorbei sind. Angesichts von flickr, 500px oder Instagram sind Sinn und Nutzen auch durchaus fragwürdig.
Andererseits gerade deswegen. In meinen Photoblogs ist im Laufe vieler Jahre etwas entstanden, was ich weder wegwerfen noch vergessen will. Um es zu erhalten, sind jedoch inzwischen umfangreiche technische und organisatorische Instandhaltungsmaßnahmen nötig. Zum Beispiel für das Layout. Dabei geht es weniger um Geschmack oder die Frage, ob heute noch gefällt, was vor 15 Jahren cool war. Wichtiger ist, ob auf mobilen Geräten noch das angezeigt wird, was ich zeigen möchte. Und da gibt es einigen Nachholbedarf.
Erste Recherchen bringen mich zu folgenden Möglichkeiten:

Parallel zu den Layoutfragen beschäftigt mich die Organisation der gezeigten Photos. Die primär chronologische Reihenfolge macht kaum noch Sinn, eine thematische würde geneigte Zuschauer sicher weitaus direkter zum Ziel ihrer Interessen führen.
Dazu habe ich noch nicht die richtige Frage gefunden, um etwaige Antworten dann auch verstehen zu können.

Harz-Wanderung

Bei strahlender Sonne zeigten sich Kästeklippen und Okertal von ihren schönsten Seiten. Obwohl die Tour nur 10 km lang ist, ist sie ganz schön anstrengend. Es geht viel bergauf und -ab und die Wege sind zum großen Teil steinig bzw stark verwurzelt. Man sollte wenigstens 5 Stunden einplanen, damit man die Blicke von den Klippen in Ruhe genießen und in der Oker ausgiebig auf den Felsen herumstromern kann.

fridays for future

Unsere Kinder machen es uns vor. Ich finde das großartig und genau richtig.

Wir können nicht einfach immer nur bequem so weiter machen wie bisher, sondern müssen all die Veränderungen, über deren Notwendigkeit wir uns seit Jahren im Klaren sind, endlich umsetzen. Und zwar grundsätzlich und konsequent.

Es reicht nicht, ein paar E-Mobil-Ladestationen zu installieren oder die etwaige Möglichkeit von Dieselfahrverboten zu erwägen. Stattdessen muss endlich die Individual-Mobilität an sich in Frage gestellt werden. Auf dem Weg dahin allerdings: Leute, lasst eure schweren Diesel und vor allem eure extrem umweltfeindlichen SUVs in der Garage und schwingt euch aufs Fahrrad. Fahrt aus eigener Kraft, steigt Treppen, geht zu Fuß! Und wenn es zu weit ist, fahrt Bahn oder Bus!

Es geht auch einfach gar nicht, dass angesichts des Aussterbens von 75% aller Insekten in den letzten 30 Jahren in Deutschland erneut Insektizide für die landwirtschaftliche Nutzung freigegeben werden, statt diese sofort grundsätzlich zu verbieten.

Heute ist weltweiter Klimaaktionstag. Abertausende Schüler und hoffentlich auch ein paar Eltern gehen auf die Straße und geben uns zu verstehen, dass was passieren muss. Begreifen wir es als Chance, ja mehr noch: als Gelegenheit, die hoffentlich nicht die letzte sein wird, unser Leben so zu verändern, dass es auch morgen noch lebenswert sein wird!

Übrigens gibt sogar das Wetter selbst heute erneut ein klares Statement ab und stürmt!

Gerade im Zweifel für Europa

Natürlich gibt es reichlich Gründe gegen die EU zu meckern bzw. viele Gründe sie zu verlassen oder gleich abzuschaffen.
Ich finde, es gibt deutlich mehr und vor allem wichtigere Gründe, im Sinne der offenen Gesellschaft und des Friedens, in dem wir in Europa seit Jahrzehnten leben –
für ein vereintes Europa!

In diesem Sinne, vielen Dank Monsieur Macron, für Ihren Appell!
Es gibt einige Passagen in Ihrem Brief, die vielleicht nicht wirklich zielführend oder zumindest wahnsinnig ungenau formuliert sind, wie etwa Ihre Einlassungen zur Abschottung der Grenzen. Wir sollten uns klar gegen feindliche Übernahmen durch global player abgrenzen, stattdessen immer offen sein für Menschen in Not – auch in wirtschaftlicher Not – die oft genug erst durch Verfolgen europäischer Interessen entstanden ist.
Und ja, wir müssen unbedingt klare Positionen beziehen für klima-erhaltendes Wirtschaften, für die Unantastbarkeit der Würde aller Lebewesen – und für eine Entwicklung und Nutzung der Informationstechnik, die sich nicht daran orientiert, was möglich ist, sondern an dem, was für Erhalt und Entwicklung des Lebens auf diesem Planeten notwendig und förderlich ist!
Das tut Ihrer Sache aber keinen Abbruch. Im Gegenteil, ich danke Ihnen für Ihre Entschlossenheit, dafür, dass Sie es einfach getan haben: uns allen zu sagen, was jetzt Sache ist. Worum es bei der Europawahl geht.

In diesem Sinne: bonne chance, Monsieur Macron! Und vor allem: alles Gute, Europa!

Klima-Einschläge kommen näher

Der Sommer 2018 wurde von uns sehr geschätzt. Sprüche wie „wenn das der Klimawandel ist, soll er gern kommen“ machten wir reichlich. Zugleich schlich sich ein zunehmend mulmiges Gefühl ein, weil es so viele Monate fast gar nicht regnete. Man sah und fühlte die Trockenheit.
Seit Oktober hat sich das hierzulande wieder deutlich relativiert. Es ist zwar ein irgendwie labberig lauer Winter, aber es ist feucht und ungemütlich und fühlt sich “normal“ an.
Im Gegensatz zu den Nachrichten aus den USA (Kältewelle bis -40 Grad) oder Australien (Jahrhundert-Regen im Norden), den Polarregionen oder Sibirien, wo überall das Eis abschmilzt bzw. der Permafrostboden auftaut. Da und auch sonst überall lauern Katastrophen ungekannten Ausmaßes.
Und es muss eigentlich jedem klar sein, dass wir nicht so weiter machen können wie bisher, sondern dass sich sofort etwas ganz gravierend ändern muss!
Jeder Mensch muss sich Gedanken darüber machen, was er zur Abmilderung der Geschwindigkeit des Klimawandels beitragen kann. Jetzt SUV zu fahren oder gedankenlos durch die Weltgeschichte zu jetten, sägt wirklich unmittelbar an dem Ast, auf dem wir sitzen. Wir alle. Stattdessen müssen wir unseren Politikern heftig auf die Füße treten, damit sie sich bewegen und tätig werden. Wir dürfen sie nicht weiter nur abzuwiegeln lassen!
Es müssen sofort Konzepte erarbeitet werden, wie bereits erarbeitete Klimaziele schneller und effizienter erreicht werden und wie wir anderen Ländern bei der Erreichung ihrer Ziele helfen können! Wir haben die Ingenieure, das technische Know-how und die politische Möglichkeit. Richtig koordiniert ließe sich aus konzertierten Klima-Rettungsaktionen womöglich sogar Wirtschaftswachstum generieren. Man müsste nur wollen!