Eine Johannisbeere

will das einmal werden.

will das einmal werden.
Das will Herr Gabriel von uns: daß wir eine Stunde lang Vögel zählen.
Klingt seltsam. Ist aber eine tolle Idee. Man sollte Vögeln ohnehin viel mehr Aufmerksamkeit widmen. Nicht nur, weil sie die Wildtiere sind, die uns am nächsten sind. Sondern weil sie, ganz besonders jetzt im Frühling, Lebensfreude vermitteln. Aber sowas von. Achten Sie einfach mal drauf. Und hören Sie hin :-)

Und dann sitze ich da abends zuhause am Computer, nachdem ich den Tag an einem anderen Computer verbracht habe, sortiere Istanbul-Bilder und schmachte so vor mich hin.
Vor allem an diesen Blick aus dem Hotelzimmer über die gammeligen Dächer von Sultanahmet hin zum Marmara-Meer erinnere ich mich ungeheuer gern. An dieses Geräusch der S-Bahn und an die Liebesgesänge der Möwen und morgens um kurz vor 6 den Ruf der Muezzine. Das hat sich tief eingebrannt.

Die Bäume sind noch so kahl, als sei noch tiefster Winter, direkt in der Sonne und im Windschatten ist es zwar wunderbar warm, aber im Schatten und, wenn es weht, beginnt man schnell zu frösteln.
Der Waldboden ist überdeckt mit diesen bezaubernden blauen Blüten, Vögel singen, es ist fast wie Frühling.
Mir fehlt das ungeheuer, daß es nicht richtig losgeht, daß es nicht wirklich warm wird und daß alles in so einer seltsamen Warteschleife zu hängen scheint. Warten – worauf?
Da bekommt man Lust… – schöner Reisebericht, entdeckt auf der Suche nach Sommerzielen :-)
Ach, und Erinnerungen werden geweckt.
Morgen geht’s los. Lange war ich nicht mehr so aufgeregt.

1. April bei der fotocommunity. Das ist doch mal was.
Nur eine Photostrecke. Aber was für eine!!!
Ein Bild und dann auch ein Photoblog, das es mir aufgund seiner intensiven unter die Haut gehenden Atmosphäre so unmittelbar antut: Brandom Crain Photo Blog.
Spannend, aufregend und über VFXY entdeckt: das Zoom Collective.
Und das dritte für heute, seit einiger Zeit schon in meiner Linkliste, das Photoblog eines wahren Lichtkünstlers: 3am from Kyoto.

Die Beigabe zum heutigen Frühstück wurde von allen Beteiligten gern genommen. Sehr gern.
Es ist so schön, wenn der Schmerz nachläßt. (Eigentlich eine andere Geschichte, aber mußte mal gesagt werden.)