Lostkreuz

Mein Photoblog mit Bildern vom Berliner S-Bahnhof Ostkreuz hat ein neues Zuhause bekommen: es ist nun unter lostkreuz.de zu finden.
blick-von-f-600
Sinn der Aktion ist ein Neuanfang mit besserer Bildqualität und einem Layout, das sich an meinen anderen Photoblogs anlehnt. Außerdem muß ich zugeben, daß mir der Domainname ostxgui.de schon lange nicht mehr gefällt. Die vorfindlichen Begebenheiten können mit dem Wort Lostkreuz dagegen kaum zutreffender zum Ausdruck gebracht werden.
Der alte OstxGui.de wird als Archiv bis auf weiteres bestehen bleiben. Ich hoffe, die neue Plattform wird Anklang finden und helfen, mein Langzeitprojekt Ostkreuz noch lange Zeit lebendig weiterführen zu können.

Grundsatzfrage

Manche Dinge sollten bleiben, weil sie unbedingt erhaltenswert sind. Fuer andere ist der uebliche Weg des Vergaenglichen die bessere Alternative. Aber was tun, wenn man nicht die Ruhe findet das eine vom andern zu unterscheiden?

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Einig gegen die da unten

So wollen sie nun also erneut Milliarden nutzen, um Ungerechtigkeiten zu zementieren oder, wo das noch nicht geht, erstmal neue zu begründen. Im Untergang des offensichtlich gescheiterten neoliberalen Großversuchs (manche nennen es Globalisierung) reißen sie alles mit sich, wessen sie noch habhaft werden können.
100 Euro einmalig pro Kind auch für die IV-Hartzer. Das nennen sie sozial. Zugleich werden die Steuersätze vor allem für die höheren Einkommen gesenkt, nicht für eine einmalige Gehaltszahlung, sondern dauerhaft. Was werden sie mit dem Ersparten tun, die Bezieher höherer Einkommen? Fleißig Waren konsumieren oder nach günstigen Anlageformen (im Ausland) suchen?
An dem Schuldenberg, der auch vorher schon eigentlich unermeßlich war, werden sich noch Generationen abarbeiten können. Was ihn nicht von all den Müllbergen unterscheidet, die wir so fleißig produzieren.

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Verkehrspolitik in der Krise oder – Südumgehungspange again

gö* schrieb schon oft darüber.
Das hat nicht viel geholfen. Natürlich nicht. Wer liest das hier schon und wer ist schon darüber hinaus in der Lage den Verlockungen der Krise zu widerstehen! Ausgerechnet der Krise, der großen und grauenhaften, die die öffentlichen Kassen nun seltsamerweise mit Milliarden aufschwemmen soll, damit neue Gebäude für Erziehung und Bildung und neue Verkehrswege gebaut werden können.
Schließlich ist das Benzin ja wieder billich zu haben, die Bahn hingegen gerade teurer geworden – also laßt uns Auto fahren auf Teufel komm raus. Solange es noch geht und – wenn’s geht – auch gern noch länger!
Und dann laßt uns ein paar neue Kindergärten und Schulen bauen. Ist doch wumpe, ob es dafür überhaupt noch genügend Kinder und Schüler geben wird. Erst recht schert es niemanden, daß das Bildungssystem viel zu tief und ernst krankt, als daß es mit ein paar goodwill-Aktionen grundlegend erneuert werden könnte.

Nein.

Wir glauben: viel hilft viel.
Wir wollen: den Kopf aber in den Sand stecken.
Wir machen: jetzt Nägel mit Köpfen.

Und ab.
(Sehr allmählich verhallendes Hohngelächter aus dem Off)