Blühender März

Nie blühte es so früh wie dieses Jahr. Jede Menge Bäume schlagen bereits aus, auch wenn es nach den wunderbar sonnigen und warmen Tagen inzwischen wieder kühl, regnerisch und vor allem sehr windig ist.

Nie blühte es so früh wie dieses Jahr. Jede Menge Bäume schlagen bereits aus, auch wenn es nach den wunderbar sonnigen und warmen Tagen inzwischen wieder kühl, regnerisch und vor allem sehr windig ist.

in der Göttinger Fuzo. Frühling 2012.
Dank Sommerzeit laufe ich nun doch endlich mal auf wunderbarem Amsel-Soundteppich.
Danke dafür!
In der Morgendämmerung, so ab kurz vor 6, singen die ersten Amseln nun richtig.
Am Abend sind die ersten großen Schwärme Kraniche über Göttingen gezogen.

Ein Anblick, den niemand so haben wollte. Eine lange Hecke, die einfach mal so abrasiert wurde. Man darf sicher nicht nach dem Sinn fragen, sondern muß die Pleite der Stadt berücksichtigen. Sicher stellte die Hecke bereits eine Gefahr für die Hundehalter dar, die hier täglich zu tausenden entlang ziehen, um ihre tierischen Kameraden in der Leine zu wässern. Und um etwaigen Klagen, die die Stadtkasse dann wieder belasten könnten, vorauseilend jeglichen Wind aus den Segeln zu nehmen –
Immerhin, man bekommt Einblick in ein Areal, das noch immer unter der Bezeichnung Wassergewinnungsgelände läuft. Auch wenn direkt daneben schon diverse Male Landstraßen geplant und wieder verworfen wurden, wenn ein Umweltminister dort mit seinem Hubschrauber landete – oder eben all die Hunde und ihre Notdurft –
egal.
Es ist fast Frühling, die Luft hat ihren Geschmack verändert – und die Amseln haben wieder angefangen gesangsartige Töne zu üben. Es wird nur noch weniger Tage dauern, bis das volltönende Konzert wieder beginnt.
Vorfrühling = Vorfreude!!!


Der Winter zeigt noch einmal, daß er es kann.

Wir Radler halten dagegen.

Komme, was da wolle!

So einen kalten Februar-Start gab es, so weit ich mich erinnern kann, noch nie. Gestern Morgen bin ich bei -17° gelaufen, heute Morgen waren es sogar -19°. Beim Radfahren tränen die Augen und die Tränen gefrieren auf der Wange.
Leider liegt bislang sozusagen kein Schnee, stattdessen ist die Stadt seit dem Wochenende absolut flächendeckend mit einer dicken Salzkruste überzogen. Weiß der Geier, was da passiert ist. Zum Teil ziehen Autos Wolken aus Salz hinter sich her.
Der Kiessee ist zugefroren und nun endlich auch betretbar. Ein Vergnügen, das es auch nicht wirklich oft gegeben hat in den letzten Jahren.

Göttingens vornehmste Baustelle, der Platz, auf dem sich der Jürgen-Danielowski-Gedächtnis-Parkplatz befand, wächst in die Tiefe. Immerhin.

Die Kiste wurde zwar schon ein paar Jahre nicht mehr genutzt, sondern lag nur im Regal für den Fall, daß irgendjemand mal eine Uralt-Datensicherung würde haben wollen. Aber er funktioniert noch immer. Und man staunt, wie schnell so ein Dos und ein Win 3.1 gestartet sind. Und daß auch dieses Steinzeitgerät eigentlich schon alles hatte, was man braucht.