Nach Gotha

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Kinder ins Auto und ab. Manchmal geht das ja einfach prima. Da sitzen sie dann friedlich beieinander, lesen, lesen sich gegenseitig vor, spielen oder hören Cassette. So kann man auch einmal einen längeren Ausflug angehen. ||break||

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Wegen Umleitung bei Uder dauert die Hinfahrt fast 2 Stunden. Das verlangt allen ganz schön Geduld ab.

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Die Thüringer Waldbahn ist nicht ganz so der Bringer wie erhofft. Stattdessen macht die Altstadt Spaß. Wenn man so ein leckeres Eis hat, kann einen auch der Straßenzustand kaum erschüttern.

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Krähen-Demo

heute Morgen, sehr hoch, am Göttinger Himmel. Eindrucksvolles Schauspiel, wie da hunderte Vögel ungeordnet, scheinbar chaotisch aber doch harmonisch, miteinander fliegen, umeinander gegen einander, laut krähend. Völlig gewaltfrei.
Derweil direkt am Haus, unter der Dachrinne die Stare schwatzen, pfeifen, schwirbeln und Kraniche nachäffen. So hört es sich beinahe an. Ein paar Mal schon haben sie uns damit an der Nase herumgeführt.
Früh morgens nun endlich auch regelmäßig Amselkonzert, aber noch immer eher verhalten. Denen ist es wohl immer noch zu kalt.

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Grenzlandmuseum

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Etwa 30 km südöstlich von Göttingen, bei dem kleinen Ort Teistungen, befand sich bis 1990 der Grenzübergang Worbis.
Seit ein paar Jahren ist dort das Grenzlandmuseum in Aufbau.
Es ist gar nicht so viel, was es dort zu sehen gibt. Aber das ist trotzdem schon eine ganze Menge.
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Der Spaziergang entlang dem ehemaligen Todesstreifen bis zu einem ziemlich gut erhaltenen Wachturm dauert eine gute Stunde, während derer sich einige Erinnerungen einstellen und ein überraschend klares Gefühl, wie es damals war. Aus westlicher Sicht, wohlgemerkt.

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Kontemplatives

Wenn man mal so richtig ins Träumen kommen möchte, in die unendlichen Weiten des Weltraums eintauchen und genießen, dann ist Stefan Seips Astromeeting genau der richtige Startpunkt.

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Pappel-Mahnwache

Pappelallee

Ab jetzt jeden Tag! Bis der Irrsinn aufhört.

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Keine Atempause

Geschichte wird gemacht.
Es geht voran.
Das Schnitzeln wird fortgesetzt.

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Jetzt sind die weithin sichtbaren, das Gesicht der ganzen Gegend prägenden Pappeln an der Leine dran. Egal, wievielen Vogelarten sie ein Zuhause bieten. Egal, welch prächtigen Anblick sie jedem bieten, der an der Leine entlang Richtung Kiessee spaziert oder radelt. Egal, wie lange es dauern mag, bis da je wieder gleichwertiger Baumbestand nachwächst.

W A R U M ???

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Kunst für Kinder macht Schule

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Am Sonntag haben Charlotte Kowollik und Ute Wieder eingeladen zur Eröffnung ihres neuen Ateliers. Freundliche lichtdurchflutete Räume, ringsum geschmückt mit Gemälden von Kindern und Jugendlichen erwarteten die Besucher. Anreize sofort selbst kreativ zu werden, waren ebenso reichlich vorhanden wie Getränke und Snacks, von süß bis deftig – an jeder Ecke griffbereit.
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Beim Rundgang fiel die Entscheidung schwer, welcher Anblick mehr faszinierte: die bereits liebevoll präsentierten fertigen Kunstwerke (Beispiele demnächst hier) oder die konzentrierte Aktivität der jungen NachwuchskünstlerInnen.

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Man fragt sich, warum sich es fast ausschließlich Mädchen sind, die am gestalterischen Prozess Interesse zeigen.

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Beeindruckt und begeistert haben mich ebenso die Ruhe und Friedfertigkeit der Kleinen (zuhause klappt gemeinschaftliches Malen fast nie ohne Streit, Hauen und Geschrei) wie auch Engagement und hilfsbereite Präsenz der Veranstalterinnen.

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Kinder fast aller Altersgruppen können, zum Teil auch gemeinsam mit Mama oder Papa (oder Oma oder Opa), sich anmelden zur regelmäßigen Teilnahme. Die Konditionen sind absolut fair, es juckt einen unwillkürlich selbst in den Fingern.
Was für eine Bereicherung für die Stadtkultur!

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Die Kanalarbeiter sind los

Eine beängstigende auffällige Haufenbildung seltsamer Fahrzeuge und um sie herum in der Tiefe der Kanalisation arbeitender Menschen ist seit einigen Tagen in Göttingen zu beobachten.

Meist gleich mit einer Armada von drei oder vier großen LKWs rücken sie an, öffnen Kanaldeckel, steigen in weißer Schutzkleidung und mit Gasmasken hinab, verlegen dicke Schläuche in die Eingeweide der Stadt und lassen es allerorten dampfen, dass einem ganz schwummerig wird. Morgens zwischen sieben und acht fangen sie an und abends hören sie nicht vor zehn auf.

Dazu dann diese wimmernden Geräusche im Dunkeln, als würde der endgültige urbane Gruselfilm gedreht. Die entstehen durch Blasen und Saugen vorsichtshaber nicht näher definierter Gase und Flüssigkeiten, mit denen die Kanalrohre gereinigt und durchgecheckt werden. In den Lastwagen aufwendige Armaturen, Computer, flimmernde Monitore, auf denen Dinge visualisiert werden, von denen man nicht sicher ist, ob man sie wirklich sehen möchte.
Die Männer arbeiten konzentriert. Sie scheinen zu wissen, was sie tun. Warum lässt man sich davon nicht beruhigen?

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