100% pappelfrei

meldet Geismar.
Heute Nachmittag wahrscheinlich.
In einem beispiellosen Vernichtungsfeldzug werden gerade die letzten der vielen großen Pappeln gefällt, die bis vor 3 Jahren wesentliche Teile des Stadtbildes prägten.
Nach Ansicht des Göttinger Grünflächenamtes und immer wieder lautstark bestätigt durch den Göttinger Stadtsprecher ist die Lebensdauer der Pappel in Göttingen auf 50 Jahre beschränkt. Im Übrigen haben diese Bäume im Stadtgebiet sowieso nichts zu suchen.
Gnadenlos. Rücksichtslos. Es kümmert anscheinend niemanden der Zuständigen, welche Brachen da entstehen, wie sehr der Lebensraum für Menschen und zahlreiche Tierarten leidet, ja zum Teil eben vernichtet wird. Was zählt, ist das Diktat der Zweckmäßigkeit (es ist einfacher und weniger aufwendig, die Bäume abzuholzen als sie fachgerecht zu pflegen) und der Respekt vor Klagen von Anwohnern, die um den Lack ihrer Autos fürchten.
Es widert mich an!

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Abend im Gartetal

Heimfahrt2

Auf der Straße von Landolfshausen nach Groß Lengden geht es lange durch schönen Wald bergauf. Bald nach dem Abzweig Richtung Mackenrode reißt der Horizont buchstäblich auf. Plötzlich scheint einem die Welt zu Füßen zu liegen.

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Endlich Schnee

Schnee1
… und Licht!
Schnee2
… und endlich mal Schlitten fahren!

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Regenläufer

Regen1
Regen2
Regen3

Heute Mittag vor der Johanniskirche in Göttingen.
(Nein. Ich mag Regen nicht eigentlich.)

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Straßensänger

heute Morgen an der Reinhäuser Landstraße: Ecke Danziger ein Rudel Kohlmeisen, das munter um die Wette frühlingsläutet, an der Südapotheke ein Rotkehlchen mit zarter Gerade-aus-Winterschlaf-erwacht-Stimme.
Nachdem nachts ein Regensturm über die Stadt gezogen ist, wirkt die Luft jetzt ungewohnt mild. Vielleicht deshalb?

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Lindener Bergfriedhof

Erinnerung3
Reise in die Vergangenheit (2)
Erinnerung4
Erinnerung5

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Erinnerungsträchtig

Erinnerung1
war eine Tour nach Hannover. Seit 25 Jahren wohne ich dort nicht mehr, deutlich mehr als mein halbes Leben. Und obwohl ich eigentlich regelmäßig dort hinfahre, aus unterschiedlichen Gründen, erzeugt diese Stadt noch immer (oder immer wieder) ein intensives Heimatgefühl.
Erinnerung2
Auf dieser Schaukel ereigneten sich vor fast genau 30 Jahren Dinge, an die ich mich immer noch erinnere, als sei es erst letzte Woche gewesen.
Manche Tage könnte ich von morgens bis abends mit Erinnerungsreisen verbringen, alles um mich herum vergessen und nur Vergangenes nachempfinden, beinahe nacherleben. Einmal reicht für vieles einfach nicht.

Regen, Glätte egal

Schnell noch mal nach Kassel, Ikea fahren. Wer weiß, wann sich die nächste Gelegenheit ergibt. Eine falsch gekaufte Lampe soll zurückgegeben werden und neue müssen her.
Die etwa 50 Kilometer schafft man locker in einer dreiviertel Stunde. Trotz widerlichstem Wetter. Unvermittelt fährt man in eine ganz andere Welt ein. Immer wieder: die Wilhelmshöher Allee. Endlos geradeaus, von der Stadtmitte bis hinauf zum Schloß. Wegen einiger Höhenunterschiede ein elephantöser Anblick. Dazu Straßenbahnen.
Man sollte das öfter machen. Denkt man. Bis man es endlich nach Ikea hineingeschafft hat (neuerdings muß man auch noch in ein Parkhaus mit Fahrstuhl, so groß, wie ich noch keinen bisher gesehen habe. Verkraftet locker 5 Ikea-Großeinkäufe!), hat man Hunger.
Wie oft waren wir schon in diesem Restaurant. Heute zum ersten Mal seit mindestens 8 Jahren ohne Kinder. Elchköttel oder nicht? Den verlockenden quietschroten Wackelpudding mit Plastiksahnehäubchen oder nicht?
Dann frisch gestärkt an die Arbeit. Lampen suchen für Küche, Treppenhaus und ein Kinderzimmer.
Die ausgesuchte Küchenlampe ist dasselbe Modell wie das alte. Stellen wir zuhause fest. Nur die Farbe ist neu. Ist das Produkttreue oder Altersstarrsinn?
So geht der Urlaub mit Lampen dran schrauben zuende. 5 Stück in 2 Stunden. Viel Generve, weil das gerade benötigte Werkzeug gerade ganz woanders liegt, man natürlich die falsche Sicherung rausgedreht hat, weil das eine Kind gerade in dem Moment über das andere stolpert, wo es eigentlich den Staubsauger halten soll, während man ein neues Loch in die Decke bohrt.
Am Ende doch stolz.
Und Tiefkühlpizza.

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