Mein Weg zu Linux (6)
Warum nur tun sich so viele Tücken auf? Immer wieder. Der erste Versuch einfach nur Musik zu hören, erzeugte nur gespenstische Stille. Der in Suse eingebaute MP3-Player ließ sich zwar problemlos starten und lud auch aus meinen fat32-Verzeichnissen brav alle möglichen mp3s. Der Anzeige nach spielte er sie auch ab, nur zu hören waren sie nicht :-(
Erst nach einem irgendwie eher planlosen Rumgeklicke in Yast und einem Restart ertönte der ersehnte Sound von depeche mode aus den Boxen. Aber warum jetzt und warum vorher nicht? Ehrlich: keine Ahnung. Nehmen wir es mal so hin: dem geschenkten Barsch guckt man nicht ins Maul.
Doch die nächste Widrigkeit folgt auf dem Fuß: meine Mails möchte ich natürlich weiterhin in Thunderbird abrufen, lesen und beantworten. Für neue auch kein Problem. Wie das mit der Programminstallation läuft, das hab ich ja inzwischen so halbwegs gerafft – aber die alten Mails auch zu sehen, das ist schon weitaus schwieriger. Nach dem Kopieren der Local-Folders aus dem Windows-Profilverzeichnis ins Linus-Profilverzeichnis erscheinen in letzterem nur die Mails in den Ordnern der höchsten Verzeichnisebene, die tiefer gelegenen ordner behaupten nur, sie würden eine Zusammenfassung erstellen und verabschieden sich dann. Nicht wirklich nett. So bin ich erstmal wieder zu Windows geflüchtet, um mich ein wenig im Bekannten zu erholen.
Bis zum nächsten Anlauf.
