Wilhelm Hichert

Zwischen Leine, Rosdorfer Weg und der Brache, auf der bis vor wenigen Jahren die Göttinger Brauerei stand, gibt es noch die Lagerhalle der ehemaligen Firma Wilhelm Hichert, Landmaschinen und Landwirtschaftliche Geräte, später Nutzfahrzeuge / LKW.

Das Filet wird verfüttert


Ein sogenanntes „Filet-Grundstück“ mitten in Göttingens Innenstadt, auf dem bis Ende der 90er das Göttinger Stadtbad stand und reger Nutzung nicht entbehrte. Zugunsten eines Spaßbades außerhalb der Stadt wurde es abgerissen, weil die notwendige Sanierung angeblich zu teuer gewesen wäre.
Seltsamerweise fand sich in den folgenden 10 Jahren niemand, der mit dem großen Grundstück in Traumlage etwas anfangen wollte. 2003 kam dann der damalige Oberbürgermeister Jürgen D. auf den genialen Gedanken, den von furchtbarer Parkplatznot gebeutelten Göttinger Autofahrern dieses Grundstück zwar nicht auf dem Silbertablett aber wenigs auf dem Schotterbett als Parkplatz zu servieren. Provisorisch natürlich nur und jederzeit auf Abruf, falls doch noch ein Investor mit Appetit auf Filet aufschlagen sollte…
Bekanntlich halten Provisorien ja am längsten. Dieses hier nun bald 8 Jahre. Aber nun ist auch Schluß. Im Frühjahr wird dichtgemacht und dann kommen die Filet-Verwerter und bauen 1 Wohn- und 1 Geschäftshaus. Immerhin kein fettes Shopping-Center! Um das ganze mal von der positiven Seite zu sehen.

Leinehochwasser anno 2000


Das Hochwasser an sich sah vor elf Jahren nicht wesentlich anders aus als heute. Der Hintergrund hingegen hat sich völlig verändert. Die Bäume, die hier noch so schön das Ufer säumen, wurden 2004 fast alle gefällt. Seit 2007 wird der Bereich zwischen Leine und Eisenbahnstraße mit gesichtslosen und überhaupt ästhetisch außerhalb jeglicher Diskussion angesiedelten „Stadthäusern“ zugebaut.

Von der Wäscherei Schneeweiß, später Steritex, ist heute nur noch der Turm übrig. Er wurde vollständig entkernt und zu einem Wohnturm umgebaut.