Im Garten


Je bedrohlicher das wird, je undurchschaubarer das Chaos da, diese grauenhafte Gemengelage aus Naturkatastrophe und Politdesaster dies- wie jenseits des großen Teichs, desto intensiver das Bedürfnis, sich in der intim-privaten Idylle zu vergraben, Decke drüberzuziehen und sich die Welt schön zu träumen.

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Katrina und die Rettung 2. Klasse


(Photo von James Nielson/AFP)

Die Ärmsten der Stadt sind am härtesten von der Flut betroffen. Damit reihen sich die USA nahtlos in den weltweit üblichen Standard ein. Schon bei der Tsunami-Katastrophe trat offen zu Tage, dass, wer Kohl(e) hat, auch gerettet wird. Gezielt. Persönlich. Per Hubschrauber.
Wer aber ein Habenichts ist, soll dafür bei jeder sich bietenden Gelegenheit noch einmal extra bestraft werden.
In den Südstaaten hat die schwarze Bevölkerung die A***-Karte. Traditionell.
Aber auch für uns alle wird es noch viel schlimmer kommen. Die sprunghaft steigenden Spritpreise sind da sicher erst zaghafter Vorbote.

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Photoblog mit WordPress?

An vielen Stellen ist beschrieben, wie das funktioniert. Hier kommt jetzt kein neues Tutorial, nur der Verweis auf eine Anleitung, wie man WordPress dazu bewegt, sich wie ein Photoblog zu verhalten. Denn da ist es von sich aus nicht so direkt drauf angelegt, sondern wie der Name schon sagt, eher textlastig.
Aber Razzis Tutorial erklärt in knappen und dennoch ausreichenden Sätzen, was zu tun ist, damit es auch mit WP klappt.
Und warum überhaupt WP und nicht zB. Pixelpost, das ausdrücklich und ausschließlich für Photoblogs entwickelt wird? Weil ersteres zB. sprechende URLs bietet, die nicht nur suchmaschinenfreundlich, sondern auch für Menschen wie dich und mich direkt verständlich sind. Und weil WP ein reichhaltiges Repertoire an Anti-Spam-Tools bietet, ohne die man heutzutage kaum noch ein Blog beginnen kann. Gibt noch einige Gründe mehr, aber das sind mir die wichtigsten.

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Im Radio-Wahn

Viele der (überwiegend) Frauen in meiner Umgebung sind dem Wahn verfallen, sie könnten sechzehntausend Euro gewinnen, wenn Sie sich am Telefon immer mit dem an Blödheit nicht zu überbietenden Slogan von EffEffEnn melden. Weil irgendwann könnte der Anrufer ja von diesem Privatsender sein und dann hätten sie gewonnen.
Was mich daran verzweifeln lässt, ist, dass dieser Sender, der seit Jahrn von morgens bis abends dasselbe dudelt und einen überdies mit unerträglichen Stimmen langsam aber sicher in den Wahnsinn treibt, dass dieser Sender sich mit dieser Aktion lauter freiwillige und kostenlose Werberinnen sichert.
Jede, die ich darauf bisher ansprach, erwiderte: ja, aber wenn ich damit die Euros gewinnen kann, dann mach ich das.
Natürlich übernehmen die Kinder das genauso fraglos.

Früher wurden Stadionumrandungen plakatiert, später die Spielertrikots, dann die Busse und Bahnen ganzflächig, so dass man nicht einmal mehr hinausgucken kann – und nun noch die Kommunikation (vorerst nur am Telefon) –

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Sommergedicht


So ein unglaublich schönes Wetter wie heute war dieses Jahr noch nicht. Den ganzen Tag völlig tiefblauer absolut wolkenloser Himmel – ohne Kondensstreifen, aufs angenehmste wärmende Sonne, Wohlgerüche in der Luft und daraus folgend milde Laune vom feinsten.

Danke!

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Drei Diven im KWP

Zum Rockfestival im Waiser-Wilhelm-Park soll eigentlich J.J. Liefers mit seiner Band kommen. Aber der hat kurzfristig abgesagt. An seiner Statt legen Birgit von Lüpke, Insa Rudolph und Sascha Münnich ein beachtliches Soul-Konzert auf die Bühne.
Nachdem man sich mit dem Fahrrad den schon etwas beschwerlichen Weg hinauf in den Wald gemüht hat, ist diese Programmänderung nichts, was einen davon abhalten könnte das Festival zu besuchen. Auch die kühle Abendluft ist kein Problem, man hat genug zum Überziehen mit. Nur die Bestuhlung ist einfach nicht altersgruppengerecht: man muss stehen.
Mir gefällt sehr, was Birgit von Lüpke mit ihrer Stimme anstellen kann, noch besser ist der Sound, den Karsten von Lüpke dem Piano und Beo Brockhausen dem Saxophon entlocken. Feinster Jazz.
All das ändert nur nichts daran, dass ich auf Rockmusik eingestellt bin, genau darauf so richtig Bock hätte und mir die gefühlvollen Soul-Balladen einfach zu harmlos sind. Auch das Beiprogramm, die Comedian-Harmonists-Darsteller des Deutschen Theaters und die Göttinger Allstars-Band mit Achtzigerjahre-Hits – ist offenkundig genau abgestimmt auf den Geschmack der GT-Kulturredaktion und natürlich den der gestandenen Göttinger BürgerInnen.
Ich bin ja nur Zugezogener.

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Lünemann-Baustelle Ende August


Sehr seltsam schon seit Wochen diese Erdhaufen am Nordrand des Neubaus zu den Häusern der Langen Geismarstraße hin. Dieser Boden ist angeschüttet worden und seitdem fahren Betonmischer darauf, um ihre Ladung loszuwerden, oder diese kleinen Bagger, um darin herumzubaggern. Warum nur?


Von der Kurzen Geismarstraße aus schießt der Bau nun ganz schön in die Höhe. Die nackten Betonflächen sind so unansehnlich, dass man sie nun mit blauen und grünen Tüchern verhüllt, was dem Ganzen einen eigentümlichen Reiz verleiht. Jedenfalls wenn man zufällig diese Farben mag.

Hannover-Linden (1)


Seit 1978 wohne ich nicht mehr in Hannover.
Dass Linden eins der schönsten Fleckchen Hannovers ist, war mir seinerzeit schon klar. Dass ich aber immer wieder immer lieber dorthin zurückkehren würde, um durch die Straßen zu schlendern, mich an den vielen schönen altehrwürdigen roten Backsteinfassaden sattzusehen, das ist erst später klar geworden.
Ein Besuch bei meinem Vater mit einem ausgedehnten Spaziergang durch Stätten jugendlicher Erlebnisse nebst späterer Verklärung.
Im ersten Teil ein kleiner Ausschnitt von Alt-Linden-Mitte, der durch einzelne Bilder im Photo-Blog ergänzt werden wird.