Radtour am 1. Mai

Natürlich in die Südniedersächsische Toskana!

Analog photographiert
Heute Morgen bin ich in echt lecker riechender Luft von Geismar zum Kiessee gelaufen und drum rum. Am Deich und über’m Kiessee lag ein dünne Schicht Bodennebel, schon von Ferne sehr einladend. Völlig phantastisch dann auf dem Rückweg, als die Sonne darauf sehr ausgefallene Lichtspiele trieb. Natürlich hatte ich keine Digicam dabei, nur meine äußerst analoge Kamera: als die Sonne genau hinter dem großen Baum am Deich stand und durch den leichten Nebel um den Baumstamm herum eine kleine rot schimmernde Korona entstehen ließ, da blieb ich stehen, fokussierte, zoomte gedanklich etwas hin und her und speicherte das Bild dann in den emotionalen Regionen irgendwo hinter den Augen.
Mein Sonntag
Morgens ein gutes Stündchen zu zweit im Wald laufen.
Mittags eine kleine Radtour allein ins Gartetal.
Nachmittags knapp 2 Stunden Waldspaziergang mit meinem Sohn.
Später faul im Garten rumliegen.
Abends dann doch mal rein: Tatort gucken.
Schlafen aber wieder mit weit geöffneten Fenstern.
Endlich Frühling
Gestern bin ich im kurzen Hemd zur Arbeit gegangen und hab den ganzen Tag gefroren. Heute natürlich wieder langärmelig – und auf einmal ist es richtig warm. Die Bäume schießen ins Kraut, die Lebensgeister blühen auf und tief innen gedeihen mächtig Frühlingsgefühle. Endlich!

Bilder von Hans Baluschek

Zufällig entdeckt, als ich nach Infos zum Schöneberger Gasometer gesucht habe. Von diesem Berliner Maler, der leider nur bis 1935 gelebt hat, gibt es einige außerordentliche Bilder zu bewundern. Mein spontaner Eindruck: der hat so gemalt, wie ich gern photographieren würde. Laut Wikipedia sind seine Bilder public domain.
Bigband-Konzert in der Schule

In der IGS Göttingen geben die Musikklassen des 5. bis 8. Jahrgangs zusammen mit der Blues-Brothers-Band ein zweistündiges abwechslungsreiches und begeisterndes Konzert.
Ein paar photograpfische Eindrücke gibt es demnächst hier.
Großscurthstraße

Da fahren sie nun, Bus und Anlieger…
Eigentlich wird über die jüngst komplett asphaltierte Straße nur der Stadteinwärts führende Bus-Verkehr umgeleitet, weil die Reinhäuser Landstraße, die eigentliche Aus- und Einfallstraße, umgebaut wird.
Dank eines feinfühligen und gut ge-time-ten Artikels im lokalen Käseblatt guckt jetzt aber natürlich auch so mancher andere neugierige Autofahrer gern mal, wie es sich da so lang fährt.
On y soit qui mal y pense…
Was tun mit Dias und Negativen?

Im Zuge einer größeren Auf- und Umräumaktion wurden auch mal wieder die Dias bewegt, raus aus dem Regal, neu sortiert und wieder rein in ein anderes Regal. Dabei ist es mir sogar gelungen, sie beinahe im Vorübergehen ein wenig zu reduzieren (ca. 7 Kästen in ca. 4 Stunden aussortiert).
Es sind aber immer noch einige tausend. Hinzu kommen drei vollgestopfte Leitzordner mit Negativen. Die will ich gar nicht zählen. Photos seit 1973. Da ist in all den Jahren einiges zusammen gekommen.
Daß man das nicht einfach wegschmeißt, versteht sich von selbst. Daß man es nicht so einfach verwenden kann wie den Output der Digitalkamera, ist sehr schade. Denn es befinden sich so manche Perlen unter den Bildern, die, je älter sie werden, nur noch an Wert gewinnen.
Es würde sich bestimmt lohnen, diesen ganzen Schatz zu digitalisieren. Nur wie? An einschlägigen Orten (ausgehend vom Heise-Forum und natürlich via Guhgel) habe ich einiges gelesen über professionelle Dienstleister und Trommelscanner und, daß sie einem sogar die gut verpackten Diapekete an der Haustür abholen und ein paar Tage später digitalisiert zurückbringen. Wieviel das genau kostet, kann man aber natürlich nicht so schnell überschlagen und in welchem Zustand man das analoge Material zurück erhält, sagt einem erst recht keiner.
Die einige Alternative bleibt der eigene, mittlerweile 8 Jahre alte Diascanner von Nikon, der zwar kein Spitzengerät ist, aber immer noch ganz gut, auf jeden Fall bessere Ergebnisse bringt als das Flachscannen von Abzügen. Nur – das würde Jahre dauern…
Irgendjemand konstruktive Vorschläge?
Qualmende Mülleimer

In letzter Zeit sind die mir zu oft begegnet, diese rauchenden Mülleimer.
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