Oktopril oder was


Sonnige Abschnitte wechseln mit tiefer Düsternis und heftigen Regenschauern bei stark böigem Wind, der gruselig heulend die Wassermassen an die Fenster prasseln läßt. Mittags im Sturmschritt eine Regenrunde um den Wall. Kommt gut. Und so einen flachen Regenbogen über der Altstadt habe ich auch noch nicht gesehen.

Laufwärts

Nach sehr langer Phase mauer bis gänzlich fehlender Motivation ist es in den letzten beiden Monaten endlich mal wieder richtig aufwärts gegangen mit der Lauf-Disziplin. Im September habe ich es geschafft, jede Woche dreimal zu laufen und den lahmen Trott der Monate davor mit schnellen Intervallen aufzubrechen und dadurch mein Tempo insgesamt und damit auch den Schwung bei der Sache deutlich zu steigern.
13 Läufe, 122km in 11h 51min, das motiviert gleich mit dran zu bleiben. Vom wohligen Gefühl, das die Endorphine vermitteln, ganz zu schweigen.

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Das Aus für den Wendebachstausee


Die niedersächsische Landesregierung (CDU), vertreten durch ihren Umweltminister Sander, verfügt lapidar mal so eben die Vernichtung eines in über 25 Jahren gewachsenen Biotops und landschaftlichen Naherholungsgebietes. An Absprachen, die mit dem Zweckverband vor Ort eigentlich getroffen worden sind, hält man sich einfach nicht, notwendige Informationen werden zurückgehalten, wahrscheinlich um geeignete Gegenmaßnahmen möglichst im Vorfeld zu verhindern.
Die wie gewohnt kryptisch Angaben des Tageblatts lassen nicht viele Schlüsse zu, außer daß hier für Natur und Naherholung kein Geld mehr verschwendet werden soll. Sparen ist die einzige Devise, die noch irgendwo zählt. Tausende Erholungsuchende interessieren ebenso wenig wie Zusagen, die man in der Vergangenheit gemacht hat. Was interessiert die ihr Geschwätz von gestern?!

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Sarajevo 92-96


Photo von James Mason

Bilder aus dem belagerten Sarajevo. Bilder verschiedener Photographen.
Bilder, die ich – außer vielleicht von James Nachtwey – so eindringlich und bewegend bislang nur sehr selten gesehen habe.

Unbedingte Empfehlung!

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Erster Nachtfrost

Der Herbst der Herbst der Herbst ist da. Das Thermometer zeigte zwar knapp 4° an, als ich heute Morgen los lief, aber das traf wohl nur auf eine Höhe von über 1 Meter zu und das, was man so geschütze Lage nennt. Denn auf den Wiesen vor der Stadt lag eine wunderschön glitzernde Schicht Rauhreif und aus dem See und den Bächen stiegen Frühnebelfelder auf. Darüber zarte Morgenröte und eine Schar Enten, die mit knarzenden Geräuschen fast genau über mich drüber flog. Dazu einfach leckere Luft. Herrlich.
Die Kondition ist nach wie vor gut. Regelmäßig dreimal die Woche laufen klappt vor allem dann, wenn man es immer an denselben Tage tun kann und die Geschwindigkeit bzw die Anforderung an sich selbst variiert. Heute war locker und gleichmäßig schnell angesagt: in 53:27min etwa 9,5km. Damit bin ich äußerst zufrieden.

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Gute Lauf-Phase

Lange schon bin ich nicht mehr so gut gelaufen wie jetzt. Jahrelang! Heute Morgen waren es gerade mal 9° und ich bin trotzdem nur im T-Shirt und kurzer Hose losgelaufen. Die ersten 10 Minuten war es schon frisch, ging aber gut. Ich habe nicht gefroren. Und ich war gleich gut schnell. Bis zum 2km-Punkt habe ich 10:59 gebraucht, bis zum Rathaus genau 18 Minuten. Und an der Sandweg-Querung war ich nach 27:30 Minuten. Sagenhaft. Insgesamt bin ich 4 schnelle Intervalle gelaufen von 2 bis 3 Minuten Dauer. Und weil das morgendliche Frühnebelfeld so lockte, habe ich auch noch den Deich drangehängt. Und da sah es wirklich traumhaft schön aus. Die Morgenröte stieg übern Berg, das Frühnebelfeld so in 2m Höhe, wunderbare Farben, vor mir ein Radfahrer, der sich langsam in der Ferne verlor. Ein Gedicht.

Und so genial läuft es sich jetzt schon seit gut 2 Wochen, seit ich wieder mit Intervallen angefangen habe, also sozusagen nicht nur vor mich hintrotte, sondern mich auch ein bißchen anstrenge: trainiere!
Das Hochgefühl danach ist groß und lang anhaltend.

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Kunst in Geismar


Ein Kunst-Sonntag in Geismar, gestaltet von SchülerInnen der Grundschulen und der IGS und ihren engagierten LehrerInnen. Den musikalischen Auftakt geben die Blues Brothers von der IGS.

Gemälde und Photo-Arbeiten sind im Moritz-Jahn-Haus zu bestaunen.
Ein Hoch auf die Förderung unserer Nachwuchstalente!