Analog photographiert

Heute Morgen bin ich in echt lecker riechender Luft von Geismar zum Kiessee gelaufen und drum rum. Am Deich und über’m Kiessee lag ein dünne Schicht Bodennebel, schon von Ferne sehr einladend. Völlig phantastisch dann auf dem Rückweg, als die Sonne darauf sehr ausgefallene Lichtspiele trieb. Natürlich hatte ich keine Digicam dabei, nur meine äußerst analoge Kamera: als die Sonne genau hinter dem großen Baum am Deich stand und durch den leichten Nebel um den Baumstamm herum eine kleine rot schimmernde Korona entstehen ließ, da blieb ich stehen, fokussierte, zoomte gedanklich etwas hin und her und speicherte das Bild dann in den emotionalen Regionen irgendwo hinter den Augen.

Mein Sonntag

Morgens ein gutes Stündchen zu zweit im Wald laufen.
Mittags eine kleine Radtour allein ins Gartetal.
Nachmittags knapp 2 Stunden Waldspaziergang mit meinem Sohn.
Später faul im Garten rumliegen.
Abends dann doch mal rein: Tatort gucken.
Schlafen aber wieder mit weit geöffneten Fenstern.

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Endlich Frühling

Gestern bin ich im kurzen Hemd zur Arbeit gegangen und hab den ganzen Tag gefroren. Heute natürlich wieder langärmelig – und auf einmal ist es richtig warm. Die Bäume schießen ins Kraut, die Lebensgeister blühen auf und tief innen gedeihen mächtig Frühlingsgefühle. Endlich!

Bigband-Konzert in der Schule


In der IGS Göttingen geben die Musikklassen des 5. bis 8. Jahrgangs zusammen mit der Blues-Brothers-Band ein zweistündiges abwechslungsreiches und begeisterndes Konzert.
Ein paar photograpfische Eindrücke gibt es demnächst hier.

Großscurthstraße


Da fahren sie nun, Bus und Anlieger
Eigentlich wird über die jüngst komplett asphaltierte Straße nur der Stadteinwärts führende Bus-Verkehr umgeleitet, weil die Reinhäuser Landstraße, die eigentliche Aus- und Einfallstraße, umgebaut wird.
Dank eines feinfühligen und gut ge-time-ten Artikels im lokalen Käseblatt guckt jetzt aber natürlich auch so mancher andere neugierige Autofahrer gern mal, wie es sich da so lang fährt.
On y soit qui mal y pense…

Was tun mit Dias und Negativen?


Im Zuge einer größeren Auf- und Umräumaktion wurden auch mal wieder die Dias bewegt, raus aus dem Regal, neu sortiert und wieder rein in ein anderes Regal. Dabei ist es mir sogar gelungen, sie beinahe im Vorübergehen ein wenig zu reduzieren (ca. 7 Kästen in ca. 4 Stunden aussortiert).
Es sind aber immer noch einige tausend. Hinzu kommen drei vollgestopfte Leitzordner mit Negativen. Die will ich gar nicht zählen. Photos seit 1973. Da ist in all den Jahren einiges zusammen gekommen.
Daß man das nicht einfach wegschmeißt, versteht sich von selbst. Daß man es nicht so einfach verwenden kann wie den Output der Digitalkamera, ist sehr schade. Denn es befinden sich so manche Perlen unter den Bildern, die, je älter sie werden, nur noch an Wert gewinnen.
Es würde sich bestimmt lohnen, diesen ganzen Schatz zu digitalisieren. Nur wie? An einschlägigen Orten (ausgehend vom Heise-Forum und natürlich via Guhgel) habe ich einiges gelesen über professionelle Dienstleister und Trommelscanner und, daß sie einem sogar die gut verpackten Diapekete an der Haustür abholen und ein paar Tage später digitalisiert zurückbringen. Wieviel das genau kostet, kann man aber natürlich nicht so schnell überschlagen und in welchem Zustand man das analoge Material zurück erhält, sagt einem erst recht keiner.
Die einige Alternative bleibt der eigene, mittlerweile 8 Jahre alte Diascanner von Nikon, der zwar kein Spitzengerät ist, aber immer noch ganz gut, auf jeden Fall bessere Ergebnisse bringt als das Flachscannen von Abzügen. Nur – das würde Jahre dauern…
Irgendjemand konstruktive Vorschläge?

Brauweg-Bäume werden doch gefällt

Da hat die Bürgerinitiative im Brauweg im vergangenen Jahr intensiv und kreativ um den Erhalt der Allee zwischen dem Brauweg und der Leine, entlang dem ehemaligen Brauereigelände, auf dem nun ein Altenheim entsteht, gekämpft. Es wurde mit dem Investor und der Stadt ein Agreement gefunden. Die Planung für den Neubau sollte dergestalt angepaßt werden, daß die Bäume stehen bleiben können.
Dummerweise blieben die Bäume aber dann doch zu dicht am wachsenden Neubau stehen und nahmen blöderweise Schaden an den Wurzeln.
Mann, Bäume! Warum habt ihr nicht aufgepaßt?!
Nun läßt die Stadt in einem kleinen Randartikel im lokalen Käseblatt verlauten, man habe die Fällung genehmigt. Es würden aber in jedem Fall 10 Ersatzpflanzungen geleistet. (Auf dem Nikolausberg etwa? Eschenbreite Süd?) Nicht nur die Formulierung in jedem Fall erscheint äußerst merkwürdig in diesem Zusammenhang. Welche Fälle wären denn da noch denkbar, wo man an den Verzicht auf eine Ersatzpflanzung denken könnte? Und wieviel ist eigentlich das Wort eines Stadtbaurates oder Oberbürgermeisters so wert? In so einem Fall?

WordPress-Update Teil 2

Die Umstellung von ISO-8859-1 auf UTF-8 erweist sich dann doch als etwas komplizierter denn zunächst gedacht.
Tatsächlich sind einige Punkte abzuarbeiten:
– alle Tabellen der WordPress-Datenbank per SQL-Dump in einen guten Editor (z.B. UltraEdit) laden und dort von ASCII in UTF8 konvertieren
– in phpMyAdmin am besten die Tabellen löschen und als UTF8-Tabellen neu importieren oder eben entsprechend jeweils manuell die Struktur ändern (ist aber noch umständlicher!)
– in den WordPress-Ausgabe-Optionen auf UTF-8 umstellen
– in der Datei wpconfig.php (befindet sich im WordPress-Hauptverzeichnis)

define(‘DB_CHARSET’, ‘utf8’);
define(‘DB_COLLATE’, ”);

ergänzen oder entsprechend ändern.

Nach all diesen Kunstgriffen und zwischendurch einige Male Suchen und Ersetzen, um verlorene Umlaute wiederherzustellen, klappt’s dann auch mit UTF-8. Das heißt, daß dann sowohl im WP-Editor als auch im Blog, wie es den Besuchern erscheint, als auch in der MySQL-Datenbank alle Sonderzeichen richtig erscheinen.

Taschentuch bereit halten.