Ökologischer Fußabdruck
Und da dachte ich immer, ich würde schon einigermaßen umweltverträglich leben, indem ich selten Auto fahre, dafür umso mehr Fahrrad und Bahn, indem ich viel Bio-Produkte kaufe, Müll trenne bzw von vorn herein vermeide, ständig alle nicht benötigten Lichter ausschalte und keine Elektrogeräte auf stand-by laufen lassen.
Aber trotzdem: wenn alle so leben würden wie ich, bräuchten wir 2,3 Erden. (via wyberlog)
Vor allem im Bereich Wohnen und Kauf von Konsumgütern bin ich offenbar nicht annähernd so sparsam, wie ich gern wäre.
Ein Ergebnis, auf dem ich mich wohl kaum ausruhen kann!
Zonenblende
Die Idee eines Photoblogs zum deutsch-deutschen Thema nimmt Gestalt an.
Pünktlich zum Tag des Mauerfalls geht das Projekt ZonenBlen.de an den Start. Wir setzen auf euer reges Interesse und hoffen auf begeisterte Beteiligung.
Wäscherei Schneeweiß 1997

Es gab 1997 noch einen Schornstein. Daß der gesprengt (?) wurde, ist mir dereinst leider völlig entgangen.
Und auch ein paar hundert Meter weiter südlich gab es einen Schornstein, direkt am Rosdorfer Weg. Auch davon fehlt heute jegliche Spur. Damals wurde die zweite (Not-)brücke neben der eigentlichen Leinebrücke des Rosdorfer Weges gerade in Betrieb genommen, zunächst für den Autoverkehr.

So verschwindet die Göttinger Industriekultur.
Wohnhäuser in der Eisenbahnstraße

Da war ich gestern Abend zu Besuch. Innen drin ist es auch schön. Die Atmosphäre ist eine ganz besondere und der Gesprächsfaden reißt nie ab.
Baumfällliste, die Dreiunddrölfzixte
Kann denn mal einer dem Herrn Mattern Bescheid stoßen, und zwar kräftig, doo?!
Wieso meint denn der eigentlich, sich über alle demokratischen Gepflogenheiten hinwegsetzen zu dürfen?
Wenn man dem Tageblatt trauen darf (weiß aber natürlich wirklich nicht, ob man das darf!), dann war verabredet, daß die Liste, auf welcher alle Bäume genannt werden, welche in der folgenden Fällsaison dran glauben müssen, veröffentlicht wird, bevor sie endgültig beschlossen ist.
Genau diese Reihenfolge hat der Fachbereich Stadtgrün nun wieder, ja, schon wieder, umgedreht.
Steritex wird abgerissen
Zweieinhalb Jahre nach dem Brand in der Wäscherei Steritex, vormals Schneeweiß, wird nun das Gebäude abgerissen.
Ich mochte dieses Gebäude immer schon sehr sehr. Sehr!
Ein sehr schwarzer Tag.
Lanzarote
Wenn man dort ankommt, braucht man eine gewisse Zeit, um sich an das völlig Künstliche von Umgebung, Urlaubswelt und Leuten zu gewöhnen. Das geht beim zweiten Mal aber schon deutlich schneller. Dann freut man sich über die Kulisse aus Vulkankegeln, Wolken, weiß gekalkten Schachtelhäusern und dahingestreuten Dattelpalmen. Und über die rötlich leuchtenden Wolken nachts, die von den grell-orangenen Lampen illuminiert werden. (Was übrigens angeblich der Lichtverschmutzung der Luft vorbeugen soll. Mein subjektiver Eindruck ist da genau gegenteilig.)
Noch viel mehr aber begeistert natürlich das Meer, dessen Blau sich stündlich wandelt, das mal einen messerscharfen Rand zum Himmel hat, mal völlig horizontlos mit dem Himmel verschwimmt, das mal ruhig da liegt wie Fellinis große Zelluphan-Folie, mal wüst und ungestüm heranrollt und herrlich wild zum Spiel mit den Wellen einlädt.
Egal ob man einfach am Strand steht und sich die Füße umspülen läßt oder ob man sich hineinstürzt – es fühlt sich immer einfach gut an.
Bilder gibt es da.
Was den künstlichen Eindruck die ganze Zeit über unangenehm aufrecht erhält, ist, daß man kein spanisch spricht. Man braucht das zwar auch nicht, weil fast alle Hotelbediensteten und Supermarktverkäuferinnen deutsch oder englisch sprechen können, aber es nervt mich zunehmend, mit den Menschen, die dort leben und (für mich) arbeiten, nicht in ihrer Sprache reden zu können.
Bevor wir also nächstes Jahr wieder hinfliegen, wird spanisch gelernt. Unbedingt.
Eine Lerngruppe aus wenigstens 3 SchülerInnen besteht schon. Fehlt nur noch eine nette LehrerIn – hier in Göttingen, die genug Geduld hat, uns in die Anfänge einzuweihen. Vorkenntnisse in Latein und/oder Französisch vorhanden…
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