Gewitter beim Pizza-Bäcker

Schon auf der Fahrt durch den Augustabend war ich erstaunt über die plötzliche Dunkelheit. Noch nicht einmal 20 Uhr und schon eine Finsternis, als stünde der Weltuntergang unmittelbar bevor. Dann einsetzender Regen, Blitze, Donner, Scheibenwischer kämpfen gegen die vielfach reflektierten und gebrochenen Lichtkegel der entgegenkommenden Scheinwerfer.
Schnell beim Pizza-Mann vorgefahren, das Auto auf der Schräge direkt vor seinem Schaufenster zum Stehen gebracht und mit ein paar beherzt gesprungenen Schritten noch fast trocken hinein gekommen.
Bestellen: zwo Pizzen. Ganz profan und bescheiden.
Dann sofort wieder hinausgucken. Und horchen. Auf das Wellblechdach vor dem Eingang trommeln immer schwerere Regentropfen. Daneben die Neonröhre im Pizzeriaschild plinkert hin und wieder schwächlich auf, kaum merklich gegen die immer häufiger grell flackernden Blitze, deren Donnerschläge jedoch kaum gegen den Lärm des Regens ankommen. Ein beachtliches Tohuwabohu.

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Lesedauer:3 Min. Lesezeit

Kleines Fest in Herrenhausen

Autobahnauffahrt Göttingen rauf und Autobahnabfahrt Göttingen Nord wieder runter. Einfach zu voll. Dazu Regen. Erst ein bisschen, dann, allmählich, immer mehr. Die B3 ist nicht voll, aber immer ein Träumer vor einem, den man nicht überholen kann, wenn man nicht lebensmüde ist.
Etwa zweieinhalb Stunden Fahrt also bis Hannover.
Ankunft im Regen.
Einlass in den Großen Garten in Herrenhausen zum Kleinen Fest.
Knapper Rundgang durch die Grotte von/für Niki de Saint Phalle – sehr nett da drin: schön bunt und lebensfroh. Prall rund eben.
Der große Garten in grau. Hab ich so auch noch nicht gesehen vorher.
Viele Leute mit Regenschirmen.
Kein Programm außer am Eingang.
Eine kleine Kleinkunstgruppe in französischen Soldatenuniformen, mit Kanone.
Danach Lautsprecheransage: Abbruch des Festes wegen fortgesetzten Regnens sowie Fehlen der Aussicht auf Wetterbesserung. Geld zurück an der Kasse.
Kinder eh schon durchgeweicht, also schnell zurück ins Auto. Was bei der Entfernung vor Ort auch noch mal eine Viertelstunde Fußmarsch bedeutet. Im Regen.
Rückfahrt nach Göttingen dann Autobahn. Erstaunlich gute Laune. Dank Frankie goes to Hollywood im Wechsel mit den wilden Hühnern und der Liebe (von der Frau Funke). Sehr hörbar gelesen von Fritzi Haberland. Angenehm und bewegend.
Wenn nur der Regen nich wär. Gäb’s zwar auch nicht diese schönen Lichtspiegelungen auf der Fahrbahn, stattdessen man sähe aber, wohin man fährt. Was irgendwie beruhigend wär.
So aber: aus der Gischt – in die Gischt. Vor dem Lastwagen ist hinter dem Lastwagen.
Irgendwie ist man immer verwundert, doch wieder heil nach Hause zu kommen, dann.

Diese Gelassenheit, mit der man diesen Reinfall quittiert. Erstaunlich.

  • Beitrags-Kategorie:AllgemeinUnterwegs
  • Lesedauer:2 Min. Lesezeit

Wolken Wolken Wolken

©2004
Nur ein Gewitter mehr, das wieder einmal haarscharf an Göttingen vorbei zog. Gestern.

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit

Gewitterschäden

Gewitterbaum
gab es in Göttingen in der letzten Woche reichlich. Von umgestürzten Bäumen bis zu zahlreichen abgebrochenen Ästen. Und das alles schon ohne Tornados.

Was für ein Sommer!

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit

Wahnsinnswetter gestern

Nach einem Sommervormittag, der diesen Namen verdiente, folgte ein Gewitternachmittag und -abend, der Abenteuerlust, Wettergeilheit und romantische Bedürfnisse ebenso erfüllte, wie er für manchen Baum und ungezählte Äste den Garaus bedeutete.
Scheinbar harmlos fing es an, steigerte sich aber in kurzer Zeit zu einem beeindruckenden Spektakel!

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit

Schauer-Sommer

Ein Wetter-Abend in Geismar. Man rennt von einem Fenster zum andern, Treppe rauf, Treppe runter. Wolkenschauspiel en gros. Der Himmel ein einziges gigantisches Spektakel.
Zwischendurch einkaufen und gut durchnässt wieder nach Hause. Zum vorläufigen Abschluss ein über die Maßen versöhnlicher Regenbogen.
Versöhnlich? Nötig? Nö. Für Leute, die für Wetter was übrig haben, ist es Sensation pur. Kann es gar nicht genug von geben.

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit

25. Juni

morgens, genauer gesagt: heute.
Es ist mir etwas gelungen, was ich bislang so noch nicht geschafft habe. Vielleicht lag es an der etwas angespannten Situation. Noch nicht ganz klar, ob Kind3 wieder kindergartentauglich sei, sie aber so oder so dorthin loswerden musste, (…) – und Augentropfen musste sie auch noch bekommen, was bei früheren Gelegenheiten schon die ganze Nachbarschaft zusammengeschrien hatte, das kind3 das, – aber heute nicht, zum Glück. Sie durfte erst mir Augentropfen geben und ließ sich dann ganz tapfer selber.
*Uff*
Auf dem Weg über den Deich in den Kindergarten unglaubliches Licht. Fast völlig wolkenfreier Himmel, hart und klar, dunkelblau, so frisch, dass ich die Hände in die Jacke zurückzog und das Wort Handschuhe dachte, Wind, der ständig die Richtung wechselte.
Das war ja schon mal nicht schlecht.
Aber dann gelang es mir, diesen polfilterverdächtigen Himmel binnen einer halben Stunde komplett zuzuziehen. Mittlerweile ist es völlig bedeckt.
Das soll mir erstmal einer nachmachen!

Sommer in Balkonien

SommerBalkonien

Vielleicht dieses Jahr doch nicht so der ganz heiße Tipp?!

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit

Venus-Transit

Vor zwei Wochen noch habe ich es nicht für möglich gehalten, dass die Venus, die zu diesem Zeitpunkt noch als hell strahlender Abendstern hoch am Himmel stand, den Weg zur Sonne so schnell schaffen würde.
Dann rechnete ich ziemlich sicher mit bedecktem Himmel, schon um mich vor einer weiteren Enttäuschung wie bei der SoFi ’99 zu schützen ;-(
Und nun das!

Aus spontaner Begeisterung noch vor der Arbeit entstand eben die Idee, das Spektakel nicht nur durch die SoFi-Brille zu bewundern, sondern mit minimalen Mitteln abzubilden :-)

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit

Nach 3 Tagen Regen

Hochwasser1
Man ist das ja nicht mehr gewöhnt. Nach dem langen, heißen und vor allem trockenen Sommer 2003 und einem eher unspektakulären Winter war der Frühling 2004 zunächst auch sehr trocken.
Und nun das.
||break||
Hochwasser3
Nach drei Tagen Dauerregen ist der Leinepegel soweit angestiegen, dass der Sandweg endlich wieder mal gesperrt werden konnte.

Hochwasser4
Wie schön!

Hochwasser2
Hier übrigens der Fußgänger- und Radfahrerweg über die Flüthe. Genial angelegt, nicht wahr? Früher einmal gab es hier eine Brücke.
Tja.

Und außerdem wäre da noch anzumerken, dass die als irgendwie doch etwas willkürlich empfundene Überversorgung mit Wasser und Luftfeuchtigkeit und Kühle dazu geführt hat, dass man schon wieder mit Halsschmerzen und Schniefnase rumrennt. Hrrrgl!

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit