Heimweg, abends

Breymannstraße abends
Es hätte so ein netter Heimweg sein können, bei so enorm wunderbarem Licht. Wenn da nicht so ein blödes kleines Mißverständnis gewesen wäre. Ich hole Kind3 vom Schwimmen ab, lasse mir extra Zeit, weil es hieß, sie wolle noch in Ruhe etwas trödeln und ein Eis essen. Aber als ich ankomme, steht sie da völlig aufgelöst und schluchzend, weil sie nach ihrem Gefühl seit einer halben Stunde auf mich wartet, ganz durchgefroren, hat ihr Geld verloren und schon große Angst gehabt, mir sei etwas passiert…
Während ich sie zu trösten versuche, was gar nicht so einfach ist, mache ich beim Aufstehen aus der Hocke eine blöde falsche Bewegung und kann nur noch unwillkürlich aufschreien, wegen dem plötzlichen stechenden Schmerz im Kreuz, genauer im ISG.
Es hätte so ein netter Abend sein können. Aber so nicht.

Seltsamer Novembermorgen

Morgens laufe ich bei knapp 14° und nach stürmischer Nacht noch immer regem Wind in kurz und staune über das tief dunkel violette Morgenrot zu einer Zeit, als es mal gerade so anfängt zu dämmern. Später dann natürlich noch in grell rot und pink und alldem. Aber das Dunkelrot war viel toller.
Und wie die alte Regel sagt „Morgenrot schlecht Wetter droht“ zieht schon das böse Regenband von Westen heran. Aber 14° sind es immer noch.

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Feierabend


Kalt, naß und dunkel. Ein Herbstabend wie aus dem Katalog. Das Befinden entsprechend: durchnäßt, verfroren und dank beschlagener Brille ziemlich sehbehindert.

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Herbstfrische


Nach unverhofft äußerst schönem und erholsamem Herbsturlaub im mediteranen Spätsommer ist der Wiedereintritt in die deutsche Herbstatmosphäre erst mal ein Schreck. So eine Schweinekälte hier, denkt man. Und dann auch noch Regen!
Aber schon beim Lauf im nächsten Morgenrot an Herbstgold und Herbstrot und Herbstbraun, das freundlicherweise noch so reichlich an den Bäumen hängt, bin ich mehr als versöhnt.
Nach der mehr als willkommenen Auszeit, zwei Wochen in einer eigentlich völlig artifiziellen Ferienoase zu verbringen, fühlt sich das wirkliche Leben gar nicht so schlimm an wie befürchtet.
Vielleicht ist das aber auch einfach der Erholungsfaktor.

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Blüten aus Blättern


Am Albaniplatz treiben mitten zwischen den herabgefallenen Blättern neue Blüten ans Licht.

Während Sie dies lesen, weilt der Autor dieses Blogs in Feriengefilden und versucht es sich dort gut gehen zu lassen. Reaktionen auf Kommentare oder Antworten auf Mails könnten daher ein paar Tage länger dauern. Kein Grund zur Sorge.

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