photo.grapf bei photoblogs.org

Seit Tagen bin ich fasziniert vom Besucherstrom auf mein Photoblog. Kein Wunder: aus mir nicht so ganz klar ersichtlichen Gründen ist photo.grapf auf photoblogs.org in den letzten Tagen langsam aber sicher nach oben gewandert. Und da klicken die Leute dann…

Ich freue mich über die Aufmerksamkeit, vor allem natürlich über Kommentare aus aller Welt. :-)

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Sortier-Arbeiten


Und dann sitze ich da abends zuhause am Computer, nachdem ich den Tag an einem anderen Computer verbracht habe, sortiere Istanbul-Bilder und schmachte so vor mich hin.
Vor allem an diesen Blick aus dem Hotelzimmer über die gammeligen Dächer von Sultanahmet hin zum Marmara-Meer erinnere ich mich ungeheuer gern. An dieses Geräusch der S-Bahn und an die Liebesgesänge der Möwen und morgens um kurz vor 6 den Ruf der Muezzine. Das hat sich tief eingebrannt.

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Ein Tag Ostkreuz


Seit November will ich nach Berlin fahren, gestern hat es endlich geklappt, wenn auch nur für einen einzigen Tag. Aber der war sagenhaft.
Bei -14° fahre ich morgens um 7 in Göttingen los, der ICE kommt klaglos pünktlich, Berlin empfängt mich sozusagen grundlegend vereist, nicht nur die Spree komplett zugefroren sondern auch viele Wege, Parks, Flächen –
aber die Sonne scheint, leichter Dunst, absolut optimales Photowetter. Ich drücke etwa 450 mal auf den Auslöser, persönliche Bestleistung ;-)
Ein Tag am Ostkreuz, von kurzen Unterbrechungen abgesehen. Wer weiß, ob ich es so je wieder sehe: so wie immer, mit allen Treppen, allen Brücken, allen Bäumen, allen Büschen, allen Relikten, allen Flicken – so wie immer.
Ein Tag voller Sonne, mit diesem wunderbaren Dunst in der Luft, in den die Sonne so wunderbare Streifen schneidet, ein Tag voller Eis, an dem ich trotzdem nicht friere.

Ein Tag wie eine Liebeserklärung – an meinen Lieblingsbahnhof.

Anleitung zum Kommentieren

Jeder, der im Internetz Photos veröffentlicht, ob im eigenen Photoblog oder in der fotocommunity oder bei flickr oder weiß der Geier, kennt das. Man bekommt erstmal kein feedback. Erst nach einer ganzen Weile, wenn man sich selber bei den NachbarInnen schon die Finger wundgetickert hat mit geistreichen Anmerkungen, kommen einzelne Kommentare. Und mit etwas Glück wird es irgendwann ein stetiger Fluß.
Aber.
Das schlimme sind ja eigentlich nicht die wenigen Reaktionen.
Das schlimme sind die meisten Kommentare selbst.
Wieso?
Weshalb?
Warum?

Martin Gommel, selbst talentierter Photoblogger, interviewte die Photographin und Photobloggerin Mareen Fischinger. In den Kommentaren zu diesem Interview fand ich den entscheidenden Hinweis von Thomas (nicht verlinkt). Der hat nämlich hier gelesen, wie man das richtig macht mit dem Kommentieren.
Und damit nicht genug. Es folgt auch noch ein ungemein unterhaltsames Essay zum Thema, wie man es besser nicht macht. (Ich hab mich kringelich gelacht…)

Am faszinierenden fand ich, daß quasi zeitgleich zu meiner Entdeckung dieser neue Teilbereich der Netiquette an meinem neuesten Bild im Berlin-Blog schon in die Tat umgesetzt wurde.

So sollte das mal Schule machen. Ich bin gern und begeistert dabei.

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Straßenbahn-Nostalgie

Gerade in meinen Referrern zum Kopfbahnhof entdeckt: eine Serie außerordentlich stimmungsvoller Straßenbahn-Bilder aus dem Hannover der 60er Jahre.
Für Fans und solche, die es immer schon werden wollten! :-)

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Im Studio photographieren

Es war mal Zeit für eine neue Erfahrung:
mal nicht einfach nur im Nebenhergehen, Vorweglaufen oder irgendwo rumstehen eben nur knipsen, was vorbei kommt, sondern so richtig nach Anfrage Vorbereitungen treffen, einen zusätzlichen Baustrahler (mit Ständer) kaufen, mir Gedanken über Hintergründe machen, Beleuchtung und Bildaufbau – und dann mein erstes selbst organisiertes und verantwortets Photo-Shooting unter so etwas wie Studiobedingungen gewagt.
Weia, war das aufregend. Mein Modell kannte ich vorher nicht. Per Mundpropaganda haben wir zueinander gefunden und telefonisch knapp besprochen, was sie möchte und was ich zu bieten habe. Je näher der Termin rückte, desto unsicherer wurde ich, ob sich das, was ich mir so vorstellte, in dem kleinen Kellerraum, den ich als Studio auserkoren hatte, überhaupt verwirklichen ließe.
Da die Zeit zum Beschaffen eines richtigen Photo-Hintergrundes (aus Stoff oder Pappe) nicht reichte, machte ich einfach eine Wand des Raumes weiß, räumte davor soviel Platz wie möglich frei und postierte die Baustrahler davor. Dann noch einen Stuhl mitten auf die freie Fläche, Musik an – und fertig war die Studio-Umgebung.
Und dann ging’s los. Nach einer ziemlich kurzen Aufwärmzeit hatten wir uns aufeinander eingestellt und eingeschossen. Gut 2 Stunden und gut 200 Photos später saßen wir vor dem Monitor und die aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln photographierte junge Dame klickte sich durch all die Abbilder ihrer selbst.
Ich war völlig fasziniert, mein Blick zwischen ihr auf dem Monitor und ihr in echt hin und her wechselnd. Wie sie sich von Bild zu Bild veränderte und im Verlauf des Shootings immer lockerer und offener wurde – und wie sie davor saß und sich selbst dabei zusah. Mit so einem ganz besonderen Lächeln!
Natürlich fielen mir gnadenlos sofort all die technischen Fehler auf, die ich gemacht hatte, von Unterbelichtung über falsch gesetztes Licht bis zu völlig unscharfen Bildern war alles dabei.
Aber das tat denen, die gut geworden sind, keinen Abbruch. Und da waren einige dabei, die mir unwillkürlich Begeisterung entlockten (demnächst im Photo-Blog).
So waren wir uns ausgesprochen einig darüber, daß es enorm Spaß gemacht hat und daß wir beide mit dem Ergebnis völlig zufrieden sind.
Bald geht’s weiter: mit der Arbeit am Hintergrund. Und mit neuen Bildern.

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