Wetterglück

Heute Morgen habe ich, nach regen- und sturmreicher Nacht, für meinen Lauf offenbar genau die Stunde des Tages erwischt, in der es nicht geregnet hat. Selten habe ich so ein Glück. Es waren sogar ein paar Sterne zu sehen und 1 Amsel zu hören.
Seitdem aber wieder dunkelgrau und ein ekliger Schauer nach dem andern. Das ganze bei knapp unter 10°.
In der Mittagspause mal wieder den Eindruck von tiefster Provinz erhalten: der Versuch, für die Tochter selbstklebende Leuchtsterne zu erstehen, schlägt so gründlich fehl wie lange nichts. 4 Schreibwarenläden und 3 Spielzeuggeschäfte. 0 Sterne.
Zum Ausgleich, dachte ich zum Schluß, kaufe ich dann eben 1 Packung Bodylotion. Aber auch die ist im Geschäft meines Vertrauens leider gerade vergriffen. Falsche Saison, heißt es.
Kann ich nur bestätigen.

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Ferkel dürfen nicht nach Gott fragen

Mit der Suche nach dem Buch „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“, auf das ich unter anderem hier und da aufmerksam geworden bin, habe ich in Göttingen kein Glück gehabt. Die Platzhirsch-Buchhandlungen hatten es nicht vorrätig und zwei von dreien sagten sogar, es sei frühestens in 14 Tagen lieferbar. Üben sich die Verlage da schon in vorauseilendem Gehorsam?
Es geht um Religionskritik, die Kindern nahe gebracht werden soll. Und das Von-der-Leyen-Ministerium will das Buch indizieren lassen. Da hört der Spaß ja wohl auf! Was für Fundamentalisten dürfen sich denn da auf Steuerzahler-Kosten tummeln? Merkt der Innenminister das denn nicht?

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Mail-Archivierung

Daß man seine wertvollen Dateien hin und wieder mal sichert, ob auf externe Festplatte(n) oder DVD, ist ja mittlerweile quasi Standard. Aber die Mails? Wenn man sie nicht gerade online bei gmail oder einem ähnlichen Anbieter in vermeintlich sicheren Händen wähnt, dann hat man sie in irgendeinem Verzeichnis auf der heimischen Festplatte, die sich das bevorzugte Mailprogramm ausgesucht hat.
Wenn die Festplatte kaputt geht oder ein Virus zuschlägt, könnte er auch dieses Mail-Verzeichnis treffen und damit möglicherweise unwiederbringliche Korrespondenz vernichten.
Was also tun?
Als ersten Schritt habe ich in meinem Thunderbird ein Speicherverzeichnis für Mails eingestellt, daß nicht auf der Systempartition liegt. Als zweiten Schritt sichere ich dieses Verzeichnis hin und wieder auf einen externen Datenträger.
Damit wird zum Beispiel dann auch ein Umzug mit den Mails von einem auf einen anderen Computer möglich.
Wenn ich aber von Thunderbird, aus welchen Gründen auch immer, auf ein anderes Programm umsteigen wollte, dann würde mir das schon nicht mehr viel nützen. Denn Thunderbird bietet zwar ein paar Import-, aber keine ernstzunehmende Exportfunktion.

Was also tun?
Gut fände ich, wenn man mit irgendeinem Programm die Mails in Textdateien umwandeln und als solche einzeln speichern könnte. Habe ich aber noch nicht gefunden. Hätte natürlich auch im Hinblick auf Mail-Anhänge ein paar große Nachteile.

Die Archivierungssoftware Mailstore Home, die für privaten Gebrauch kostenlos nutzbar ist, werde ich als nächstes mal testen und hier berichten. Das damit erzeugte Archiv z.B. mit Truecrypt verschlüsselt wäre ja schon mal eine Maßnahme, nicht mehr aktuellen aber unbedingt aufbewahrungswürdigen Mailverkehr vor neugierigen Augen einerseits, vor Schäden durch Hard- oder Software andererseits zu schützen.

Bessere Vorschläge werden gern entgegen genommen!

Auf der Suche nach dem verlorenen Winter


Es ist ja nur zwei Jahr her, seit es hier zuletzt ernsthaft winterte mit richtig viel Schnee. Aber der letzte äußerst milde Winter und die milde Nässe der vergangenen Monate erhärten den Eindruck, daß es schon ewig so ist: zu warm und zu naß. Deshalb fahren wir aus und, weil Harz zu weit erscheint und wahrscheinlich zu voll, suchen wir Winterfreuden im Nordthüringischen. Der Wald zwischen Burg Hanstein und Teufelskanzel über der Werra ist schön verschneit und einen netten Sonntagsspaziergang unbedingt wert.

Und Burg Hanstein ist immer eine Augenweide.