Toskanischer Morgen am Deich

Rush hour zu früher Stunde am Flüthe-Damm zwischen Geismar und Rosdorf.


Rush hour zu früher Stunde am Flüthe-Damm zwischen Geismar und Rosdorf.

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via shesaiddestroy.

Unglaubliche Mengen Beton und Stahl sind gegossen und geschichtet und füllen nun einen riesigen Raum aus, der vorher leer war. Klingt lapidar, wirkt aber ganz und gar nicht so. Plötzlich ist es in der Kurzen Geismarstraße eng und stickig, man fühlt sich bedrängt von den hohen kahlen Wänden.
Auch von oben wirkt das ganze alles andere als luftig. Wird bestimmt ein grauenhaftes Wohn- und Arbeitsklima in diesem Bau werden. Von dem aus meiner Sicht äußerst fraglichen wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens ganz zu schweigen.
Aber – warten wir erst mal ab. Eröffnung ist erst nächstes Jahr im Sommer.


Diesmal fahren wir nicht weiter. Es gibt nichts, was uns hier ernsthaft wieder wegbewegen könnte.
Here I just have found, what I’ve been looking for.

Je bedrohlicher das wird, je undurchschaubarer das Chaos da, diese grauenhafte Gemengelage aus Naturkatastrophe und Politdesaster dies- wie jenseits des großen Teichs, desto intensiver das Bedürfnis, sich in der intim-privaten Idylle zu vergraben, Decke drüberzuziehen und sich die Welt schön zu träumen.

(Photo von James Nielson/AFP)
Die Ärmsten der Stadt sind am härtesten von der Flut betroffen. Damit reihen sich die USA nahtlos in den weltweit üblichen Standard ein. Schon bei der Tsunami-Katastrophe trat offen zu Tage, dass, wer Kohl(e) hat, auch gerettet wird. Gezielt. Persönlich. Per Hubschrauber.
Wer aber ein Habenichts ist, soll dafür bei jeder sich bietenden Gelegenheit noch einmal extra bestraft werden.
In den Südstaaten hat die schwarze Bevölkerung die A***-Karte. Traditionell.
Aber auch für uns alle wird es noch viel schlimmer kommen. Die sprunghaft steigenden Spritpreise sind da sicher erst zaghafter Vorbote.

Ich liebe es, wenn die Sonne das macht. Wenn die Luft so seidig wie das Licht ist.

An vielen Stellen ist beschrieben, wie das funktioniert. Hier kommt jetzt kein neues Tutorial, nur der Verweis auf eine Anleitung, wie man WordPress dazu bewegt, sich wie ein Photoblog zu verhalten. Denn da ist es von sich aus nicht so direkt drauf angelegt, sondern wie der Name schon sagt, eher textlastig.
Aber Razzis Tutorial erklärt in knappen und dennoch ausreichenden Sätzen, was zu tun ist, damit es auch mit WP klappt.
Und warum überhaupt WP und nicht zB. Pixelpost, das ausdrücklich und ausschließlich für Photoblogs entwickelt wird? Weil ersteres zB. sprechende URLs bietet, die nicht nur suchmaschinenfreundlich, sondern auch für Menschen wie dich und mich direkt verständlich sind. Und weil WP ein reichhaltiges Repertoire an Anti-Spam-Tools bietet, ohne die man heutzutage kaum noch ein Blog beginnen kann. Gibt noch einige Gründe mehr, aber das sind mir die wichtigsten.
Viele der (überwiegend) Frauen in meiner Umgebung sind dem Wahn verfallen, sie könnten sechzehntausend Euro gewinnen, wenn Sie sich am Telefon immer mit dem an Blödheit nicht zu überbietenden Slogan von EffEffEnn melden. Weil irgendwann könnte der Anrufer ja von diesem Privatsender sein und dann hätten sie gewonnen.
Was mich daran verzweifeln lässt, ist, dass dieser Sender, der seit Jahrn von morgens bis abends dasselbe dudelt und einen überdies mit unerträglichen Stimmen langsam aber sicher in den Wahnsinn treibt, dass dieser Sender sich mit dieser Aktion lauter freiwillige und kostenlose Werberinnen sichert.
Jede, die ich darauf bisher ansprach, erwiderte: ja, aber wenn ich damit die Euros gewinnen kann, dann mach ich das.
Natürlich übernehmen die Kinder das genauso fraglos.
Früher wurden Stadionumrandungen plakatiert, später die Spielertrikots, dann die Busse und Bahnen ganzflächig, so dass man nicht einmal mehr hinausgucken kann – und nun noch die Kommunikation (vorerst nur am Telefon) –
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