Kaninchen-Content


Bevor das mit dem Kaninchen-Content losgeht (umfangreiche Vorbereitungen sind im Gange), hier noch schnell zur Beruhigung der Gemüter unsere ganz familiär private Garnicht-Seerosen-sondern-Dachwurz-Blüte.
Finden Sie aber hier demnächst heraus, wie das familiäre Leben um die Kaninchen sich geriert, wie der Stallbau vortschreitet (incl. Insider-Tipps!) und wie wir unseren vierbeinigen Pfreunden immer ähnlicher werden.

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Himmelszeichen

Fing gut an: beim Weg zum Brötchenholen so richtig Lust verspürt auszuschreiten, tief einzuatmen, Leben aufzunehmen und wiederzugeben. Aber ging nicht so weiter. Harter Dämpfer gleich beim Frühstück: werde nicht am Photobloggertreffen in FFM am 6./7. August teilnehmen können, weil B’s lieben Kolleginnen ihr an diesem Wochenende einen Dienst aufgedrückt haben. Obwohl sie ausdrücklich um das Gegenteil gebeten hatte. Sehr kollegial. Blöde Zippen! (Nur nicht zu sehr aufregen…)
Schwül ist es immer noch, aber längst nicht mehr so warm wie gestern und deshalb gut auszuhalten. Nur seltsamer Himmel. Abends ein Phänomen, das ich so noch nie gesehen habe:

Mitten am Himmel, beinahe im Zenith, ein Regenbogen. Ob das was zu bedeuten hat?
Und dann, wenig später, auch das noch:

Savoir vivre.
Ach ja.

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Das Freitagnachmittagsgewitter


Solange man sich nicht bewegt, ist die Temperatur sehr angenehm. Beim Atmen treten jedoch erste Schweißperlen auf die Stirn. Mittags in der Stadt scheinen die Schuhsolen auf dem Asphalt fest zu kleben. Die Straßen strahlen Glut aus. Die Karstadtmarkthalle ist eine finnische Sauna, in der ich eine Tropfspur zurücklasse und nur auf Grund der übergroßen Anstrengung die Kassiererin nicht frage, wie sie das erträgt. Neben ihr pustet ein übergroßer Ventilator die heiße Luft von hinten nach vorn. Das Gewitter bringt beinahe die dringend ersehnte Abkühlung. Aber eigentlich verwandelt es die Szene nur in eine Dampfsauna.

Es hat was.

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Kaufland-Baustelle


Luftige Arbeitsplätze dort. Manchmal kann man bestaunen, wie sich Bauarbeiter mit der Beton-Gondel am Kran hängend einmal quer über die ganze Baustelle fliegen lassen. Mir ist da nie so ganz klar, ob das zur Belohnung oder zur Strafe passiert…

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Altstadtlauf 05


Zum ersten Mal seit vier Jahren hat es nicht geklappt mitzulaufen, für mich. Umso größer die Aufregung für die Kinder, die zum ersten Mal alle drei dabei sind. Wegen völlig neuer Streckenführung durch die engen Straßen der Göttinger Altstadt ist die Orientierung schwierig und man findet keinen Platz, von dem aus man die Kinder an den Start bringen und auch noch beim Laufen sehen kann. Das ist schade. Das Gedränge ist aufreibend.
Aber nach dem Youngster- und dem Schnupperlauf entspannt sich die Situation, von da an sind wir nur noch Zuschauer, holen uns in der Johannisstraße ein Döner und gucken begeistert den 5-km-LäuferInnen zu. Die Stimmung ist großartig. Lediglich ein paar merkbefreite Mitarbeiter im blauen T-Shirt der Firma Metallbau Senge nerven mit ihren Druckluft-Tröten, halten aber zum Glück selbst als Zuschauer kaum die 5 km durch.

Höhepunkt: die Langlaufstrecke. Man steht da und ist ganz gebannt, welche Geschwindigkeit die Spitzenläufer durchziehen. Diese Konzentration, die von den vielen äußerst individuellen Laufstilen und Durchhaltestrategien rüberkommt. Ich gucke begeistert zu und würde gleichzeitig liebend gern mitlaufen. Angenehm und seltsam bewegend. Selbst Li-Si, die mit ihren 4 Jahren das erste Mal aktiv dabei ist und um die späte Stunde sonst längst schläft, ist munter und nicht weg zu bewegen.
Auf dem Heimweg liefert mir Hely auf dem letzten Stück noch ein Rennen auf dem Fahrrad. Bergauf. Ich mit Li-Si im Anhänger. Sie nur auf ihrem Rad. Aber sie versägt mich dermaßen, dass es mich völlig plättet. Ist sie doch bei früheren Gelegenheiten gar zu oft die Spaßbremse gewesen auf dem Heimweg. Diesmal scheint die Motivation keine Grenze zu kennen.

Märchensteuer

Vielleicht sollte mal jemand Frau Merkel zu so einer Lustreise mit Betriebsräten nach Südamerika einladen.
Nur so ein Gedanke.

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Novembuli 05


Frühnebel am Juli-Morgen bei Temperaturen um die 10° machen dem November alle Ehre.
Indes es hält sich nicht lange und sobald die Sonne durchbricht, wird es schnell warm und schwül.

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Neue Spitze für Johanniskirchturm




Fast ein halbes Jahr, nachdem die Spitze des Nordturms der Johanniskirche abgebrannt ist, nähern sich die Wiederherstellungsarbeiten nun in großen Schritten ihrer Vollendung.
Mit einem eindrucksvoll riesigen Kran wird heute eine neue Spitze auf den Turm gehievt und von den eifrigen Zimmermännern sogleich befestigt. Im Anschluß wird Richtfest gefeiert.

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Erster Elternabend in der IGS

Nachdem die Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur auf 12 Jahre an Gymnasien eingeführt worden ist, kann man sich allein schon deshalb glücklich schätzen für die eigenen Kinder Schulplätze auf der Integrierten Gesamtschule bekommen zu haben. Denn dort dürfen sich die Kinder noch 13 Jahre Zeit lassen bis zum Abi. Läßt man das Konzept der Schule auf sich wirken, das auf den drei Säulen Fachkompetenz, Methodenkompetenz und soziale Kompetenz aufbaut, ist die Frage, ob man seine Kinder nicht besser schon früh zu kleinen Spezial-Genies erziehen lassen sollte, schnell beantwortet.

Auf dem ersten Elternabend hält der Gesamtschuldirektor vor den ca 200 Eltern des neuen Jahrgangs eine ergreifende Rede, die mir sofort klar macht: hier sind wir richtig. Als Eltern.
Als Schüler hätte ich mir sowas gewünscht. Anno 1969. Aber das ist eine andere Geschichte.
Mein Sohn kommt in eine Musikklasse. Dort wird im 5. und 6. Jahrgang ein besonderer Schwerpunkt auf den Musikunterricht gelegt und die Gelegenheit gegeben Blasinstrumente zu erlernen. Das Tutorenteam für die Klasse besteht aus 4 sympathisch und angenehm motiviert wirkenden LehrerInnen, die uns Eltern in gut 2 Stunden verklickern, daß einiges an finanziellem Aufwand zu leisten sein wird (für Schulbücher, Mehrkosten für Musikunterricht, für Klassenfahrten, für Material etc.), daß von den Eltern entscheidende Mitarbeit erwartet wird – und daß Lehrer und Eltern sich als Team begreifen wollen.
Das Ganze geschehen lassen, zweimal im Jahr zum Elternabend dackeln, mit halbem Ohr hinhören, was auf einem Podium verzapft wird – das wird es nicht sein. Sondern häufige Elternabende mit reger aktiver Elternbeteiligung und zusätzlich Tischgruppenabende, an denen sich LehrerInnen, Eltern und Kinder jeweils einer Tischgruppe zuhause treffen und aktuelle Themen und Probleme besprechen. Stichwort soziale Kompetenz. Die kann es ohne elterliche Mitarbeit kaum geben.
Man fragt sich, warum so etwas nicht selbstverständlich ist.
Die Stimmung ist geprägt von freudiger Erwartung sowohl auf Eltern als auch auf Lehrerseite, es macht Spaß und ich habe sofort das Gefühl, daß es gut ist. Die Tatsache, daß ich etwa ein Drittel der anwesenden Eltern kenne und ein weiteres Drittel jedenfalls schon einmal gesehen habe, verstärkt den Eindruck von dörflichen Strukturen, den man in Göttingen auch an anderer Stelle gelegentlich bekommt und der etwas sehr heimeliges haben kann. (Gelegentlich geht es einem aber auch mal ganz schön auf den Senkel…)
Ich freue mich für meine Kinder und ein wenig beneide ich sie auch. Als ich das zum Schlußblitzlicht des Elternabends äußere, bekomme ich von allen Beifall. Für mich ein guter Start und damit ein positives Zeichen.

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Mein Weg zu Linux (7)

Einen Samba-Server als File-Server für Windows aufzusetzen ist erstaunlich einfach. Vorausgesetzt, die notwendigen Programmpakete sind bereits installiert, braucht man nur noch smb und nmb als Dienste anzumelden und zu starten, mit smbpasswd einen Samba-User anzulegen, in /etc/samba/smb.conf ein paar Rechtevorgaben einzustellen und schon kann’s losgehen… Auch einen Apache-Server einzurichten und dann mit phpMyAdmin mysql-Datenbanken anzulegen und zu verwalten ist trivial – wenn man weiß, wie es geht. Aber wenn man das unter Windows schon mal hingekriegt hat, ist es unter Linux auch kein Problem.

Schwerer fällt es mir, zumindest bisher, einfach nur mal ein Video zu gucken oder Musik zu hören. Sound ist da, aber wenn ich den mitgelieferten MP3-Player starte, dann kommt noch nicht einmal Rauschen. Er ist irgendwann einmal gegangen und rührt sich seitdem nicht mehr.

Die Digitalkamera wiederum ließ sich geradezu blödsinnig einfach anstöpseln. Buchstäblich. Und im Programm digikam kann man die Bilder in der Kamera angucken und einzeln oder alle runterladen, sogar automatisch mit Tagesverzeichnis. Das Bearbeiten jedenfalls mit den gängigsten Reparatur- und Retouche-Funktionen wird gleich mitgeliefert. Finetuning dann mit Gimp. Das ist ganz schön gut. Das erfordert aber auch erstmal ganz schön viel Einarbeitung, weil irgendwie alles anders funktioniert als bei den kommerziellen Programmen. Warum eigentlich?!
Weniger gut ist dann wieder, daß Bildbetrachtung unter Linux, zB mit Gwenwiew deutlich langsamer ist als mit den üblichen Windows-Programmen.

Man kriegt (fast) alles in Gang, aber vieles ist umständlicher, langsamer und aufwendiger (zumindest am Anfang) als in Windows. Von daher erfordert es schon eine gehörige Portion Enthusiasmus, sich in das Linux-Abenteuer zu stürzen. Ein anderes Fazit kann ich vorerst nicht ziehen.

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