Göttinger, verwahrt euch gegen die Südspange!

In diesen Tagen bekommen alle Göttinger BürgerInnen Abstimmungsbögen zur Südspange in ihre Briefkästen. Dies ist eine einmalige Gelegenheit, der Göttinger Südspange eine klare Absage zu erteilen und damit ein klares Zeichen für eine umweltfreundliche und zukunftsfähige Stadtpolitik zu setzen.

Seit Jahrzehnten wird über diese Umgehungsstraße nahe des südlichen Ufers des Kiessees gestritten. Einmal gebaut, wird das von der Leineaue geprägte Natur- und Erholungsgebiet unwiederbringlich zerstört. Erneut würde damit eine Entscheidung für mehr Verkehr und gegen zukunftsfähigere Konzepte gefällt.

suedspange

Natürlich ist es verständlich, wenn die AnwohnerInnen der stark belasteten Einfallstraßen sich wünschen, weniger Verkehr vor Ihrer Tür zu haben. Doch die Südspange wird ihnen dafür keine Lösung bringen. Der überwiegende Anteil des Verkehrs wird nur zwischen den Straßen anders verteilt. So wird z.B. die Kiesseestraße – welche viele Schülerinnen und Schüler auf jeden Tag auf Ihren Weg zur Schule überqueren müssen – deutlich stärker befahren werden.

Alle GöttingerInnen werden außerdem den Preis zu zahlen haben. Nicht nur weil die Straße den Göttinger Süden zerschneidet und ein beliebtes Naherholungsgebiet zerstört, sondern auch weil die Stadt mit mehreren Millionen Euro an den Baukosten beteiligt sein wird und anschließend für den Unterhalt aufkommen muß. Geld, welches bereits jetzt für den Unterhalt von bestehender Infrastruktur wie Schulen, Kitas und Sportstätten fehlt; von den anstehenden Einsparvorgaben ganz zu schweigen.

Darum, GöttingerInnen: sagt Nein!

Geburtshilfe durch Hebammen gefährdet

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Wußten Sie, daß freiberuflich arbeitende Hebammen sich selbst kranken- und rentenversichern müssen? Daß sie zwar von ihrem Einkommen her selbständig, von ihren Zahlungspflichten her aber wie abhängig beschäftigt eingestuft sind?
Dazu kommt nun als weiterer Stein in den Weg der Berufsausübung, daß die Haftpflichtgebühren für Hebammen in Deutschland so stark ansteigen, daß viele Hebammen die Geburtshilfe womöglich ganz aufgeben müssen.
Damit gerät die flächendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe grundsätzlich in Gefahr.
Die Leidtragenden sind die Frauen und ihre Kinder, die vielleicht in Zukunft auf Hebammenhilfe verzichten müssen.
Der Deutsche Hebammenverband hat eine E-Petition gestartet. Wenn ausreichend Mitzeichnungen dieser E-Petition erfolgen, muß sich der Bundestag mit dem Problem beschäftigen – und es besteht eine gewisse Hoffnung auf eine Lösung des Problems.

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Abends in Göttingen Nord


Schönes, aber leider im Verfall befindliches Haus im Boieweg

Lauschig einkaufen und was zum Glotzen holen im Galluspark

das Netz am Himmel

Viel Rauch um nichts: war das schön!

Nun fliegen sie also wieder.
Ach wie schön das war mal einen blauen Himmel über sich zu haben.
Wie fies die fetten Kondensstreifen jetzt gleich wieder wirken.
Wie ein völlig überdimensioniertes Spinnennetz, das über uns gestülpt wird.
Und genau das ist es doch auch: es hält uns gefangen im Mobilitätswahn und gaukelt uns eine abwegige Illusion von Freiheit vor. Eine Illusion, an der wenige jetzt wieder viel verdienen und durch die viele noch mehr verlieren.

Netz-Neutralität

Die Internet-Mafia will uns unsere Blogs wegnehmen. Das lassen wir uns aber nicht gefallen!

Zugleich muß man ja mal fragen, ob oder wo das Netz denn jetzt neutral ist. Und damit meine ich nicht nur China oder Iran. Auch im freiheitlich demokratischen Deutschland kommen nicht alle gleichermaßen ins Netz. Finanzielle Grundvoraussetzungen sind ebenso notwendig wie eine gewisse Intelligenz (und damit sowas wie Bildungsniveau?), will man das Netz nicht einfach nur als Verlängerung von Verdummungs-TV nutzen.
Wie endlich die Freiheit ist, innerhalb derer wir uns bewegen, buchstabieren uns schon unsere Innenminister seit vielen Jahren stets aufs neue vor.

All das macht nur umso deutlicher: Netzneutralität als eine von vielen Voraussetzungen für ein demokratisches und emanzipatorisches Gemeinwesen ist fraglos ein höchst erstrebenswertes Gut.

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Danke, Eyjafjallajoekull


Seit vielen vielen vielen Jahren zum ersten Mal wieder blauer Himmel.


Nur so.


Nur blau.


Welche Konsequenzen werden wir daraus ziehen?
Unsere Mobilitätszwänge hinterfragen?
Nachhaltige Alternativen zum Flugverkehr entwickeln?
Island auf Schadenersatz verklagen?
Vulkanausbrüche verbieten?
Oder einfach weltweit Stopp-Schilder an Vulkanen aufstellen?

Frühlingsläuten

schillerstr
Ein paar warme Tage, endlich! Fast 20° am Nachmittag, Sonne den ganzen Tag, eine wunderbar frisch und belebend riechende Luft und morgens in einem Meer von Amselgesang in die Dämmerung hineinlaufen.
Die schönsten Tage im Jahr, in gewisser Weise.

Osterwolken

osterwolke1

Durchwachsenes, aber durchaus faszinierendes Wetter.

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