Abends in Göttingen Nord


Schönes, aber leider im Verfall befindliches Haus im Boieweg

Lauschig einkaufen und was zum Glotzen holen im Galluspark

das Netz am Himmel

Viel Rauch um nichts: war das schön!

Nun fliegen sie also wieder.
Ach wie schön das war mal einen blauen Himmel über sich zu haben.
Wie fies die fetten Kondensstreifen jetzt gleich wieder wirken.
Wie ein völlig überdimensioniertes Spinnennetz, das über uns gestülpt wird.
Und genau das ist es doch auch: es hält uns gefangen im Mobilitätswahn und gaukelt uns eine abwegige Illusion von Freiheit vor. Eine Illusion, an der wenige jetzt wieder viel verdienen und durch die viele noch mehr verlieren.

Netz-Neutralität

Die Internet-Mafia will uns unsere Blogs wegnehmen. Das lassen wir uns aber nicht gefallen!

Zugleich muß man ja mal fragen, ob oder wo das Netz denn jetzt neutral ist. Und damit meine ich nicht nur China oder Iran. Auch im freiheitlich demokratischen Deutschland kommen nicht alle gleichermaßen ins Netz. Finanzielle Grundvoraussetzungen sind ebenso notwendig wie eine gewisse Intelligenz (und damit sowas wie Bildungsniveau?), will man das Netz nicht einfach nur als Verlängerung von Verdummungs-TV nutzen.
Wie endlich die Freiheit ist, innerhalb derer wir uns bewegen, buchstabieren uns schon unsere Innenminister seit vielen Jahren stets aufs neue vor.

All das macht nur umso deutlicher: Netzneutralität als eine von vielen Voraussetzungen für ein demokratisches und emanzipatorisches Gemeinwesen ist fraglos ein höchst erstrebenswertes Gut.

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Danke, Eyjafjallajoekull


Seit vielen vielen vielen Jahren zum ersten Mal wieder blauer Himmel.


Nur so.


Nur blau.


Welche Konsequenzen werden wir daraus ziehen?
Unsere Mobilitätszwänge hinterfragen?
Nachhaltige Alternativen zum Flugverkehr entwickeln?
Island auf Schadenersatz verklagen?
Vulkanausbrüche verbieten?
Oder einfach weltweit Stopp-Schilder an Vulkanen aufstellen?

Frühlingsläuten

schillerstr
Ein paar warme Tage, endlich! Fast 20° am Nachmittag, Sonne den ganzen Tag, eine wunderbar frisch und belebend riechende Luft und morgens in einem Meer von Amselgesang in die Dämmerung hineinlaufen.
Die schönsten Tage im Jahr, in gewisser Weise.

Osterwolken

osterwolke1

Durchwachsenes, aber durchaus faszinierendes Wetter.

osterwolke2

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Schon das 2. Gewitter der Saison

gewitter4
Bereits letzten Freitag ging in Göttingen beinahe die Welt unter, als nachmittags ein Gewitter über die Stadt zog und es binnen Minuten so dunkel werden ließ, daß die Straßenbeleuchtung anging.
Heute drehten wir im lauen Abendlüftchen noch eine Feierabendrunde um den Block, wippten und schaukelten in aller Ruhe auf dem Spielplatz, während sich am Südwesthimmel schon eine ansehnliche dunkelblaue Wolkenfront zusammenzog. Eine halbe Stunde später blitzte es in sehr schneller Folge und donnerte fleißig, während ich mit meiner Tochter am Fenster stand und mit ihr die Blitze um die Wette photographierte. Sogar mit der kleinen Lumix gelangen ihr ihre ersten Blitz-Photos.
Doch bald kamen die Einschläge so nahe, daß die Donnerschläge das ganze Haus erzittern ließen. Das wurde schon arg unheimlich und wir beschlossen das Fenster dann doch zu schließen.
Märzgewitter2