Vögel für den Frühling

Am frühen Morgen haben die Amseln zu singen begonnen. Zwar noch ziemlich zaghaft, aber es ist ja auch noch arg kalt.
Über Tag fliegen viele viele Kraniche über die Stadt. Ich sehe allein drei oder vier große Formationen, die mit ihren charakteristischen Rufen von Südwest nach Nordost unterwegs sind.
Derweil ist der Himmel gritzegrau, die Luft zum Auswringen feucht und man kommt nicht aus dem Frieren raus.

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Früher Vor-Frühling

Am Wochenende sind in großen Formationen die Kraniche nach Norden über uns hinweg geflogen. Die Amseln singen bereits regelmäßig am Morgen, wenn auch immer noch etwas verhalten. Heute Morgen am Wasserwerk Kiesseestraße die erste Singdrossel der Saison. Und Rotkehlchen, die offenbar zwischenzeitlich Pause gemacht hatten.
Schön ist das!
Der Februar war wettermäßig ein echter Verwöhnmonat: so viel Sonne und Wärme! Klimakatastrophe hin oder her, wenn sie sich hier so auswirkt, fällt es sehr schwer, sie bedrohlich zu finden.
Seit dem letzten Wochenende bekommen die ersten Bäume Blüten und Blätter, die Vegetation scheint Monate zu früh dran zu sein. Oder täuscht das, wie schon so oft?

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Amsel-Content

Es ist wieder soweit: heute die ersten Amseln singen gehört.

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Im Wald

Morgenlauf rauf. In den Wald zum Kerstlingeröder Feld. Es ist matschig, aber kein Schnee mehr zum Glück. Zwei große Flächen, die Kyrill abgeräumt hat. Einige Festkilometer Holz, die da auf Abtransport warten. Gruselig. Aber eine Waldamsel singt wunderbar melancholisch. Ich höre die ersten Singdrosseln der Saison (nie waren sie so früh!), auf dem Feld oben dann auch Goldammern und einen Specht hämmern und singen. Noch ganz schüchtern ein Buchfink. Laufen wie Musik. Anstrengung. Lust. Lebensatem.

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Vorglühen


Es will nicht kalt werden. Die Dunkelheit aber schreitet voran. Wie ihr zum Trotz glüht der Himmel fleißig abends und morgens, singen hier Rotkehlchen, Stare und hin und wieder sogar ein paar Amseln.

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Britta und der Klimawandel

Abends gucke ich im Video einen reißerischen Bericht über die Twister-Chaser in den USA, diese leidenschaftlichen Menschen, die Leib und Seele riskieren, um Tornados life zu erleben. Ich kann das nachvollziehen. Auf Lanzarote konnten wir aus sehr sicherer Entfernung das kurze Leben einer Wasserhose beobachten, einer Art Mini-Tornado: selbes Prinzip, aber viiieeel harmloser. Sah völlig faszinierend aus.
Aber auch hierzulande bieten einem aktuelle Tiefs wie Britta ja Action pur: der Sturm rüttelt an allem, was nicht festgenagelt ist, wilde Wolkenschauspiele am Himmel und die Temperatur schlägt Kapriolen. War der Oktober noch 3° wärmer als im langjährigen Mittel, bringt Britta nun die erste Frostnacht und erste Schneeflöckchen bereits bis ins Flachland.
Gern würde ich ja mal eine der 17-Meter-Wellen sehen, die da gestern angeblich an die ostfriesische Küste gebrandet sind. 17 Meter, das ist etwa dreimal so hoch wie unser Haus. Und das als Welle? Kann ich mir nicht mehr vorstellen. Muß ungeheuer sein.
Zahlreiche Zugvögel ziehen nicht mehr. Daß die Stare hier überwintern, beoabchte ich schon seit vielen Jahren. Nun bleiben aber offenbar auch Zilpzalpe und Mönchsgrasmücken und allerhand andere Vögel das ganze Jahr über hier. Auch die Singgewohnheiten haben sich geändert, wie ich oft dachte. Die Funkstille zwischen Sommerende und Ende Januar wird nicht mehr nur von Rotkehlchen, sondern auch von Kohlmeisen oder Amseln unterbrochen.
So klaffen persönliche Wahrnehmung und öffentliche Panikmache weit auseinander. Die Medien machen einem weis, daß man die Klimakatastrophe zu fürchten habe. Das persönliche Empfinden ist eher angenehm: längere und wärmere Sommer, mehr faszinierendes Schauspiel in der Atmosphäre. – Zu kurz gedacht, natürlich. Die wirklich katastrophalen Veränderungen des Klimas wie das Abschmelzen der Polkappen, die Ausdehnung der Wüsten, das mögliche Abreißen des Golfstroms – all das bleibt vom hiesigen Alltag aus gesehen fern und theoretisch. Und dran ändern kann man schon mal gar nichts. Mein persönliches Bemühen wenig Auto zu fahren, lieber einen dicken Pullover zu tragen als die Wohnung auf 25° zu heizen, Bäume eher zu pflanzen als zu fällen und all der andere Ökoalltagskleinkram, den man sich im Lauf der Jahrzehnte hat selbstverständlich werden lassen – all das wird es nicht rausreißen. Wie das in „Dr. Seltsam oder wie ich lernte die Bombe zu lieben“ so schön genannt wurde: die automatische Weltzerstörungsmaschine ist jetzt scharf geschaltet. Es ist nicht möglich sie wieder abzuschalten. Die Dinge werden ihren Lauf nehmen.

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brandaktuell: Frühling

Der Frühling, meine Damen und Herren.
Wie aus gewöhnlich recht gut unterrichteten Kreisen verlautet, ist der Frühling nun doch in der südniedersächsischen Toskana eingekehrt. Unser Spezialkorrespondent vermeldet heute Morgen vom Kiessee folgende Indizien:
1 sonnendurchflutete Allee im Frühdunst
1 Singdrossel
2 Nachtigallen
1 weithin hörbar singender Buntspecht
mehrere Zaunkönige, Buchfinken und Grasmücken (div. Sorten)
dazu wie üblich ungezählte Amseln, Spatzen und Meisen (blaue und kohl)
Des weiteren wurde übermittelt, daß es eine Lust war, am Morgen zu laufen.

Wir meinen: so soll es ja sein.
Guten Tag!

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Nachtigall auf dem Leineberg

Gestern hörte ich beim Abliefern meines Kindes die erste Nachtigall der Saison: im Garten des Kindergartens, gegenüber der Singdrossel. Die beiden sangen fleißig um die Wette.
Das sind so die Situationen, wo ich gern ein klitzekleines qualitativ hochwertiges Aufnahmegerät aus der Tasche ziehen würde und unbegrenzt Zeit haben möchte. Ach ja.

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Auf Vögel achten!

Das will Herr Gabriel von uns: daß wir eine Stunde lang Vögel zählen.
Klingt seltsam. Ist aber eine tolle Idee. Man sollte Vögeln ohnehin viel mehr Aufmerksamkeit widmen. Nicht nur, weil sie die Wildtiere sind, die uns am nächsten sind. Sondern weil sie, ganz besonders jetzt im Frühling, Lebensfreude vermitteln. Aber sowas von. Achten Sie einfach mal drauf. Und hören Sie hin :-)

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