Win 7 installieren

Weil ich mein bisheriges XP behalten wollte, habe ich die umständliche Variante gewählt, mir noch eine Festplatte gekauft und darauf Win 7 installiert. Was mich dabei wieder sehr gewundert hat, ist, wie lange es bei dieser Installation dauert, bis man endlich mal eine Rückmeldung bekommt. Der Vorgang ansonsten verlief erst einmal fehlerfrei. Aber es dauert.
Die erste ernsthafte Hürde war es das WLAN in Gang zu bringen. Dafür mußte ich erstmal einen neuen Treiber besorgen. Also XP wieder booten, von dort ins Internet, nach einem Treiber suchen, downloaden und ablegen. Dann wieder Win 7 starten und den Treiber installieren. Woraufhin der WLAN-Zugang sofort funktionierte und damit auch Internet und alles.
Installation von Firefox, Thunderbird, Lightroom und Photoshop völlig problemlos. Thunderbird hat jetzt sogar einen genialen Assistenten, der bei der Einrichtung des Mailkontos hilft, so daß man all diese lästigen Daten wie Servernamen und TLS oder SSL und all das nicht mehr raussuchen und einstellen muß. Das macht TB tatsächlich automatisch. Hat Spaß gemacht dabei zuzusehen.

Die nächsten Schritte werden sein
– TotalCommander zum Laufen bringen (am besten neu installieren)
– Lokale Mails von der XP-Installation herüber kopieren
– VueScan installieren
– XNView installieren
– Programm-Einstellungen von XP nach Win 7 herüber holen
– MP3-Player installieren
– paar schöne Photos als Desktop-Hintergründe zusammenstellen und in Extra-Verzeichnis
– Bibliotheken verwalten (Ordner zuweisen)
– Datensicherung in Gang bringen
– Festplatten neu organisieren bzw Laufwerksbuchstaben sinnvoll sortieren

Gibt es wohl mittlerweile einen empfehlenswerteren mp3-Player als Winamp?

Von der Pflege abgeklärter Hoffnungen

Die letzten Stunden als fortysomething sind angebrochen. Viel Unbehagen und allerhand Angst wurden hin und her gewälzt. Aber auch wenn man es nicht wahrhaben will und sich fleißig in dem übt, was eh am besten klappt, dem Verdrängen halt, ändert es ja nichts.
Und spätestens übermorgen, denkt man, wird eh alles so sein wie vorher auch. Man wird älter, ist aber ja trotzdem nicht plötzlich auf einen Schlag alt.
Das Leben wird weitergehen, vermutlich.

Kontemplativer dürfte es ab und zu werden. Bereichernde Lektüre ist so schwer zu finden. Wenn aber doch, wie gut das tut! Juli Zehs Schilf letzten Sommer war wie eine große Einladung zurückzukehren in den Kreis der Buchleser. Der Schätzing’sche Schwarm, an dem ich seit Oktober knabbere, hält mich bei der Stange, vermag aber auch nicht mir mehr Lesezeit abzuringen als ehedem. Könnte also noch ein paar Jahre dauern, bis ich da durch bin. Wenn sich nichts ändert.

Was mir explizit fehlt, ist Jochen Reineckes Blog. Sein trockener, bissiger Stil und seine lebensnahen Geschichten habe ich äußerst gern gelesen. Damals. In der guten alten Zeit, als das Bloggen noch geholfen hat.

Und dieses Blog hier wird geschlossen, umbenannt, an andere Orte verschoben, mit Sichtschutz versehen und dann doch wieder geöffnet und zeugt damit treffend von der Unentschlossenheit und unklaren Perspektive seines Autors.

Vielleicht wird ja alles anders. Morgen.
Oder denn so.

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