Endlich neuer Compi


Nach nun schon mehr als 5 Jahren wurde es doch einfach Zeit für neue Hardware, einen Core2Duo mit 2GB Ram und 500 GB Festplatte für den Anfang. Das Zusammenschrauben der Hardware war nach zweieinhalb Stunden erledigt. Das Aufspielen der Software und das Übertragen der Daten vom alten PC dauert nun jedoch schon 3 Tage…
Immer mal wieder denke ich darüber nach, ob es sinnvoll wäre, hinsichtlich des Festplatteninhalts testamentarische Verfügungen zu erlassen: das ganze Teil nach meinem Ableben Herrn Scheublä zu Antigefährder-Verhütungsaufgaben zur Verfügung zu stellen oder es vielleicht doch besser mit automatischem Selbstzerstörungsmechanismus auszustatten.
Allein letztes Jahr habe ich mehr als 25GB an Photos erzeugt. Wenn es mir in den nächsten Jahren nicht gelingt, ein System in die Archivierung zu bringen, das es auch Laien ermöglicht, sich da in akzeptabler Zeit einen Überblick zu erschaffen, erscheint einzig die posthume Vernichtung als für die Erben zumutbar…

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Wahlkampf mit Schülern

Dem Herrn Wulff, seines Zeichens niedersächsischer Regierungschef, ist gerade noch rechtzeitig vor der heißen Phase des Wahlkampfes aufgefallen, daß die Idee mit dem grundsätzlichen Verbot neue Gesamtschulen zu gründen, vielleicht doch nicht so publikumswirksam war wie gedacht. Und die Überlastung der Schüler durch die Verkürzung der Gesamtschuldauer bis zum Abitur auf 12 Jahre, mit der niemand gerechnet hatte, wird gerade jetzt ganz eklatant.
Was liegt da näher, als die Zügel mal eben ein bißchen zu lockern, Zulassung von Gesamtschulen „in Einzelfällen“ in Aussicht zu stellen und Schülern, die mehr 70 Wochenstunden für Lernen und ehrenamtliche Tätigkeiten aufwenden, vage Entlastung zuzusagen!
Das wird es rausreißen. Der Wähler wird sehen, Mensch, der Wulff, der merkt ja doch was, der ist ja doch ein netter Kerl, der tut was für den Nachwuchs und für die Bildung – den wählen wir wieder.

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Auf der documenta


Wir haben Glück. Die Sonne scheint, es ist so warm, daß man zwischen den verschiedenen Ausstellungshallen angenehm draußen rumlaufen und -sitzen kann. Wider Erwarten keine Rückenschmerzen. Viele spannende Kunstwerke, schöne Bilder, politische Photographien. Ein wesentliches Moment die vielen anderen Menschen.
Nach Friedericianum und Aue-Pavillion fahren wir noch mit der Straßenbahn zum Schloß Wilhelmshöhe, das zwar als in die documenta einbezogen angepriesen wird, jedoch kaum spezielle Exponate bietet, stattdessen eine Vielzahl holländischer Meister aus dem 17. Jahrhundert. Hätte bisher nicht für möglich gehalten, daß ich mir so etwas gern angucken würde. Ist aber so.

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Museumsmuffel

Morgen soll es auf die Documenta gehen. Jemand hat uns Freikarten geschenkt.
Normalerweise bekomme ich in Museen und bei Ausstellungen nach etwa 20 Minuten Rückenschmerzen und nach etwa 35 Minuten brauche ich das erste Mal dringend eine Toilette. Später stellen sich Gähnkrämpfe und Kopfschmerzen ein. Normalerweise.
Ich weiß aber, daß ich es 1977 auf der Documenta ganz spannend gefunden habe.

Wenn man ja wüßte, wo genau es sich lohnt, weil man auch etwas von dem versteht, was man sieht.

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Hotels in Paris

hier -> Hotelsucher

Montparnasse Daguerre, Nähe gare de Montparnasse, 329 € / 3 Nächte
Roma Sacre Coeur, 350 €
Place du Tertre, Montmartre, 300 €
Pavillion de Montmartre, 240 €
Timhotel Montmartre, 330 €

Puh. Und das nennen die günstig. Ich möchte mir dann gar nicht so genau vorstellen, wie günstig alles andere dort sein wird, was man so braucht.

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Nachtzug nach Paris

ab Gö: 22:07
an Hannover: 23:21
ab Hannover: 23:31
an Paris Nord: 09:14

ab Paris Nord: 20:46
an Hannover: 06:00
ab Hannover: 06:37
an Göttingen: 07:49

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Start in den Herbst


Er verspricht nass zu werden, klitschnass und kühl. Sicher ist das unendlich viel weniger schlimm als so ein Hurrikan, aber nach dem quasi ausgefallenen Sommer, während dessen ausgedehnten Nässe- und Kühleperioden man sich einen netten Wärme-ausgleich für Sept./Okt. wünschte, ist der Septemberanfang eher eine Ohrfeige.
Die Heizung läuft wieder, schon allein damit mal all die Klamotten wieder trocken kriegt, die gestern durchnässt worden sind. Die lieben Gaslieferanten, die rechtzeitig ihre Preise gleich noch mal erhöht haben, dürfen sich freuen.

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Die Sonne lachte

Zur Einschulungsfeier am Samstag wie bestellt: feines Sonnenwetter.
Zum ersten Schultag heute: Pladderregen. Gleich mal volles Abhärtungsprogramm für die lieben Kleinen. Daß sie mal bloß nicht auf weicheiige Gedanken kommen.
Weil ich sie auf ihrem ersten Schulweg – zu Fuß – ein Stück begleiten will, nehme ich trotz schon etwas deftigferen Regens das Fahrrad mit. Nur um auf meinem Arbeitsweg direkt danach dann so richtig voll durchweicht zu werden. Durch Regenjacke und -hose durch: Manschetten naß bis halber Unterarm, Kragen durch und Knie und die Schuhe könnte man auswringen –
da hilft dann nur eine große Abtropfschale unterm Schreibtisch :-(

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Der Schulweg

Sie freut sich so sehr auf die Schule. Sie singt es vor sich hin beim Aufwachen und vor dem Einschlafen.
Seit gut einer Woche besucht sie bereits den Hort, in den sie von der ersten Minute an lieber geht als in den Kindergarten. Der Hort befindet sich im Schulgebäude. Das ist etwa 1,2km von zuhause entfernt. Wir haben sie nun jeden Tag mit dem Fahrrad dort hin gebracht und wieder abgeholt. Natürlich fährt sie selbst auf ihrem eigenen Rad.
Wenn es nun ab Montag Ernst wird mit dem Leben und der Schule und dem ganzen Rest, dann ist Schluß mit dem Radfahren, dann wird sie diesen Schulweg, den sie radelnd schon lange souverän beherrscht, zu Fuß gehen müssen. Die nächsten vier Jahre lang. Vier Jahre. Denn erst in der vierten wird es eine Radfahrerprüfung geben, deren Bestehen Voraussetzung für die Erlaubnis ist.

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Es ist ja wirklich nicht das erste Mal. Aber ich bin (fast) genauso aufgeregt wie sie.

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