Man darf gratulieren

Die Lokal-Redaktion des Göttinger Tageblatts bekommt eine neue Chefin: Britta Bielefeld.
Eine vortreffliche Wahl!
Das grapf°log erhofft sich davon endlich eine wirklich frische Brise für die örtliche Berichterstattung.
Die Ernennung Ilse Steins zur Chefredakteurin war noch nicht so ganz das erhoffte Signal gewesen – aber jetzt!
Herzlichen Glückwunsch, Frau Bielefeld! :-)

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Aus für Südumgehung

Feldmark

Lange schon zeichnete es sich ab: die heiß umstrittene Straße, die dem Süden Göttingens Entlastung bringen sollte, ist nicht finanzierbar. Auch anderen Umgehungsstraßen in der Region (von Holtensen über Klein Lengden bis Waake) wurden kurzerhand die Landeszuschüsse gestrichen. Wo kein Geld ist, kann auch keins verteilt werden.
Ein Glück für die südliche Feldmark Göttingens! Sie wird auf lange Zeit vom Autoverkehr verschont und für die lärmgeplagten Göttinger Hauptstraßen-Anlieger Rückzugsgebiet und Ruhepol bleiben.
Für die Verkehrssituation im Süden Göttingens muss aber natürlich trotzdem, um nicht zu sagen jetzt erst recht, etwas geschehen! Eine nachhaltige Lösung, die das Anwachsen von Individualverkehrsströmen nicht als naturgegeben hinnimmt, ist dringend gefordert. Das wäre nun eine Profilierungschance für Politiker, die ihr Engagement für den Stadtteil tatsächlich ernst meinen. Man darf gespannt sein, ob von ihnen etwas kommt und ob es zu irgend etwas nützt. Die Vorschläge aus den Reihen von CDUSPDFDP waren leider wie üblich für die Tonne.
Für die miteinander im Hader liegenden Bürgerinitiativen pro bzw contra Südumgehung wäre nun die Gelegenheit, sich zusammen zu tun und fortan an einem Strang zu ziehen, geht es ihnen doch letztlich um dasselbe Ziel.

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Geniestreich an einem Filet

Arkaden

Gut eine Woche vom Ratsbeschluss bis zur Beparkbarkeit. Wenn doch wichtige Beschlüsse auch so schnell umgesetzt würden! Ein paar Jahre stand hier das geschlossene, abgewickelte Alte Stadtbad. Bis der Stadtrat auf die glorreiche Idee verfiel es abreißen zu lassen, weil niemand das Gründstück mit Stadtbad kaufen wollte

Arkaden

Dann lag das Grundstück weit über ein Jahr brach. Und nix geschah. So gar nix.
Peinlich.
Sehr peinlich.
Und nun, kurz vor dem Whynachts-Run auf die Geschäfte, ging alles ganz schnell. Sogar das direkt angrenzende reine Wohngebiet stellt gar kein Problem dar. Eine 10m lange und 2m hohe Lärmschutzwand erstickt jeden Zweifel im Keim. Hier erreicht ein Stück Stadt (nicht Land!) das höchste Ziel seiner Existenz: es wird Parkplatz.

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Geismartor Bau-Ende

Heute um 14:30 Uhr erfolgt die feierliche Wiedereröffnung und Inverkehrgabe der Kreuzung am Geismartor durch OB Danielowski.
Nach 6 Monaten Bauzeit bekommen die Autofahrer einen hübschen neuen Schmelzpunkt der Verkehrsleidenschaft.
Man darf gespannt sein, welch wunderbare neue Hürden für Fußgänger und Radfahrer mit im Paket versteckt sind.

Übrigens: mir so ganz persönlich hat die Baustelle gut gefallen. Habe den Arbeite(r)n immer wieder gern zugeguckt und oft gestaunt wie ein Kind, wie das alles funktioniert: vom Straße aufsägen über das Ausbaggern bis zum Neu-Asphaltieren mit der Vögele-Maschine, die mir stets ein Grinsen ins Gesicht trieb.

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Ich war ein Parkplatz

Arkaden
und werde jetzt ein schickes Büro- und Geschäftshaus.
Göttingen, Berliner Straße Ecke Godehardstraße

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Ich war ein Filet

Parkplatz
und möchte endlich ein Parkplatz werden.
Göttingen, Gelände des ehemaligen Stadtbades

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Fernseher

Fernseher

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Sieber Söwe

Kissen werden auf dem Teppich ausgebreitet, mir wird bedeutet, mich darauf niederzulegen. Mit einer bunten Spieldecke werde ich gemütlich gebettet. “Papa Heia machen”.
Schön das. Heimelig, wohlig und für die Nachmittagsmüdigkeit genau das richtige.
Dann ein Zuppeln an der Decke, ein gleichzeitig leichtes und schweres Etwas, das an und auf mir hochklettert, plötzlich die Decke lüpft und – ein rundes, strahlendes Gesicht mit weit aufgerissenen Augen und Mund macht: “Uuuaaaaahhhhhh!!!”
Ich zucke zusammen, versuche, mich mit den Händen vor meinem Gesicht zu schützen.
Meine Hände werden aber sanft und bestimmt zur Seite gezogen, das runde Gesicht strahlt mich an: “Nein, Papa! Bin doch sieber Söwe!”
Magische Wort, die mich sofort beruhigen. Und gleich fühle ich mich noch wohler. So ein zärtliches Raubtier wollte ich immer schon haben.

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Die letzten ihrer Art

Pappel
Eine Pappel

Viele gibt es nicht mehr davon, seit das Grünflächenamt vor ein paar Jahren mit der systematischen Abholzung begann.
Diese hier ist die letzte in der Kiesseestraße. Jedesmal, wenn ich dort vorbei komme, diese bange Frage: steht sie noch oder – ?
Auf Nachfrage beim Grünverwesungsamt wurde mir beschieden, die Verfallszeit für Pappeln liege bei 50 Jahren. Und außerdem gehörten Pappeln nicht in die Stadt. Also ab. Einfach alle ab.

Dann herrscht wieder Ruhe.

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Kaufzwang

Feste müssen nicht unbedingt erbaulich sein.
Der Göttinger Stadtrat hat heldenhaft beschlossen, auf das Gelände des Alten Stadtbades (hier schon gelegentlich erwähnt) tatsächlich noch rechtzeitig zum Feste Parkplätze zu bauen.

Noch besser aber: Kaufpark 2 bekommt endlich grünes Licht.

Kaufpark2
Direkt neben Kaufpark 1

Kaufpark1

wurde eine neue (derzeit brachliegende) Fläche ausgewiesen, die ein Großinvestor nun bebauen darf. Beziehen soll die zu erstellenden Ladenflächen der Einzelhandel.
Die Göttinger Innenstadthändler seien davon nicht tangiert. Heißt es. Dürfen sie auch nicht, denn sie bekommen ja ihre bereits seit Jahren gefordeten neuen Parkplätze.

Insgesamt ein wirklich endschlau durchdachtes Konzept
a) zur Ankurbelung von Konjunktur
b) zur Vermeidung von Verkehr

Kaufpark1

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