Letzte Tage eines Brauhauses (6)


Scheibchenweise. Jeden Tag wird es ein Stück weniger.

Die Bäume stehen noch. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Bürgerinitiative im Brauweg, deren Mitglieder mittlerweile tatkräftig und am lebenden Objekt geübt haben, sich an die Bäume fesseln und ketten zu lassen, für den Fall, daß die Männer mit den Sägen kommen.
Diese Menschen meinen ihr Anliegen sehr ernst und sie nehmen viel dafür in Kauf. Ich kann das nur aus tiefstem Herzen bewundern und unterstützen!

Fototasche

LowePro Slingshot 200 oder LowePro Off Road oder Tamrac Adventure oder Crumpler Daily?
Das Thema hat einen Bart und solange der Herr Madrapur seine Tasche (die er mir vor über einem halben Jahr geliehen hat) nicht wieder haben will, wird vermutlich nur der Bart wachsen, der grapf aber einer Entscheidung nicht wirklich näher kommen. Gesucht wird, damals wie heute, eine Tasche, vorzugsweise als Rucksack oder Hüfttasche, in der die DSLR mit zwei Objektiven und üblichem Zubehör sowie ein paar Utensilien des täglichen Lebens stundenlang rumgeschleppt werden können. Bequemst und einfachst zu handhabenst möglichst…

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Baumfällung soll verhindert werden

Die Bürgerinitiative im Brauweg gibt sich große Mühe, dem Investor des Brauereigeländes das Fällen der Bäume schwer zu machen. Jeder einzelne Baum, der zugunsten eines auf dem Gelände geplanten Altenheimes weichen soll, ist mit Schildern oder Bildern behängt worden, die auf die besondere Bedeutung der Bäume für das Quartier und natürlich für das Leben in der Stadt hinweisen.
Sollen die alten Leute hier künftig nur von Beton umgeben wohnen?!

Rettet die Bäume in der Allee 1

Es muß endlich in die Köpfe von Stadtpolitik und Stadtplanung, daß zubetonierte Flächen keinen Lebenswert haben. Göttingen braucht eine neue sinnvolle Baumschutzsatzung und eine nachhaltige Stadtplanung, die nicht allein kurzsichtig profitorientiert ist.

Weitere (und genauere) Infos im Goettinger Stadtinfo.

Gefängnis ist geil

25000 Leute können sich nicht irren. Die neue Justizvollzugsanstalt Rosdorf hat letzte Woche schon eine freie Nacht in der Zelle für Freiwillige angeboten und gestern einen Tag der Offenen Tür veranstaltet, bevor es dort ernst wird und richtige Gefangene dort richtig einsitzen werden. Die freien Büger nahmen offenbar gern stundenlanges Schlangestehen auf sich, um einmal in den Knast – und auch wieder raus! – zu dürfen.

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Buchen-Allee soll fallen

Nicht genug damit, daß die Gebäude der ehemaligen Göttinger Brauerei in diesen Tagen pietätlos dem Erdboden gleich gemacht werden, nun soll am Rande des Geländes auch noch eine Buchen-Allee gnadenlos abgeholzt werden. Das Göttinger Tageblatt schafft es diesmal sogar drei Tage vorher darüber zu berichten und – man kommt aus dem Staunen nicht heraus – kritische Töne zu finden!
Allein, ob es noch etwas nützt?
Herr Heinzel kommentiert, Göttingen entwickle sich offenbar nun von der Gartenstadt zur Betonstadt. Das ist auch aus Sicht des grapf.log nur zu bestätigen. Der Trend gewerblich genutzte Grundstücke bis an ihre Grenze oder noch darüber hinaus zu bebauen, also in der Regel mit Betonmasse auszugießen, ist erschreckend, spätestens seit Fertigstellung des Kaufland-Gebäudes auf dem ehemaligen Lünemann-Areal. Vor dessen Ladenfassade ist der Bürgersteig nun so eng, daß für Fußgänger und geparkte Fahrräder der Platz einfach nicht ausreicht. Abhilfe könnte sinnvoll nur geschaffen werden, indem man vom Kauflandgebäude ein paar Meter zurückbauen würde. Da fragt man sich, worüber so ein Bauplanungsamt der Stadt und insbesondere der Stadtbaurat eigentlich so nachdenkt, wenn er solche Vorhaben genehmigt.
Auch die Fällung der Allee am Brauereigelände ist offenbar sinnbefreit und denkbefreit wie üblich von den zuständigen Organen durchgewunken worden. Herrn Mattern, Göttingens ersten Baumabholzer, wird’s gefreut haben. Wenn er es noch gemerkt hat.