Erster Nachtfrost

Der Herbst der Herbst der Herbst ist da. Das Thermometer zeigte zwar knapp 4° an, als ich heute Morgen los lief, aber das traf wohl nur auf eine Höhe von über 1 Meter zu und das, was man so geschütze Lage nennt. Denn auf den Wiesen vor der Stadt lag eine wunderschön glitzernde Schicht Rauhreif und aus dem See und den Bächen stiegen Frühnebelfelder auf. Darüber zarte Morgenröte und eine Schar Enten, die mit knarzenden Geräuschen fast genau über mich drüber flog. Dazu einfach leckere Luft. Herrlich.
Die Kondition ist nach wie vor gut. Regelmäßig dreimal die Woche laufen klappt vor allem dann, wenn man es immer an denselben Tage tun kann und die Geschwindigkeit bzw die Anforderung an sich selbst variiert. Heute war locker und gleichmäßig schnell angesagt: in 53:27min etwa 9,5km. Damit bin ich äußerst zufrieden.

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Gute Lauf-Phase

Lange schon bin ich nicht mehr so gut gelaufen wie jetzt. Jahrelang! Heute Morgen waren es gerade mal 9° und ich bin trotzdem nur im T-Shirt und kurzer Hose losgelaufen. Die ersten 10 Minuten war es schon frisch, ging aber gut. Ich habe nicht gefroren. Und ich war gleich gut schnell. Bis zum 2km-Punkt habe ich 10:59 gebraucht, bis zum Rathaus genau 18 Minuten. Und an der Sandweg-Querung war ich nach 27:30 Minuten. Sagenhaft. Insgesamt bin ich 4 schnelle Intervalle gelaufen von 2 bis 3 Minuten Dauer. Und weil das morgendliche Frühnebelfeld so lockte, habe ich auch noch den Deich drangehängt. Und da sah es wirklich traumhaft schön aus. Die Morgenröte stieg übern Berg, das Frühnebelfeld so in 2m Höhe, wunderbare Farben, vor mir ein Radfahrer, der sich langsam in der Ferne verlor. Ein Gedicht.

Und so genial läuft es sich jetzt schon seit gut 2 Wochen, seit ich wieder mit Intervallen angefangen habe, also sozusagen nicht nur vor mich hintrotte, sondern mich auch ein bißchen anstrenge: trainiere!
Das Hochgefühl danach ist groß und lang anhaltend.

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Kunst in Geismar


Ein Kunst-Sonntag in Geismar, gestaltet von SchülerInnen der Grundschulen und der IGS und ihren engagierten LehrerInnen. Den musikalischen Auftakt geben die Blues Brothers von der IGS.

Gemälde und Photo-Arbeiten sind im Moritz-Jahn-Haus zu bestaunen.
Ein Hoch auf die Förderung unserer Nachwuchstalente!

City-Staubsauger


Jede saubere Stadt sollte einen haben!

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Inszenierte Wirklichkeiten

Inszenierte Photos kennt man ja. Auf die Spitze treibt das zB Gregory Crewdson. So weit bin ich allein aus Budget-Gründen noch nie gegangen. Die Inszenierung von Bildern beginnt aber ja im Grunde schon, wenn man auf der Lauer liegt und erst bei Erreichen einer bestimmten Situation auf den Auslöser drückt: wenn die Sonne endlich tief genug steht und die richtigen Schatten wirft oder wenn das Photomodell endlich die richtige Pose und den gewünschten Blick gefunden hat.
Gehen wir noch einen Schritt weiter. Stellen wir uns vor, wir sind im Urlaub, suchen einen Ort auf, den wir bereits im letzten Jahr photographiert haben. Das wollen wir diesmal wieder tun. Wir wollen eine bestimmte Situation erneut ins Bild bringen. Und natürlich soll es diesmal besser werden.
Von hier an wird das spätestens, wenn alle beteiligten Kinder, Ehefrauen und vorbeilaufenden Schafe mitmachen, mehr als nur ein erneut inszeniertes Bild. Es ist das Erleben an sich und damit die Wirklichkeit, die gar nicht mehr sie selbst ist / sein darf. Es ist die Wirklichkeit, die wir selbst inszenieren, um ein Bild aus ihr zu machen. Später werden wir das Bild zeigen und sagen: „so war es da“.
Jetzt können wir sogar sagen: „So wollten wir, daß es da sei. Und siehe: es war wurde genau so.“
Ist das der Fortschritt Marke Wir machen es, weil wir es können? Oder haben wir hier schon umgeschaltet auf wahnsinnige Geschwindigkeit und bewegen uns auf den letzten Abgrund am Rande der Realität zu? Was wird dahinter sein?

Auszeit – ??qpoo?

Noch zwei Tage und den Rest von heute.
Dann auf und davon.
Für ein paar Wochen.
Und dann gucken wir mal weiter.
Gehaben Sie sich wohl!

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