das mit der Kondition

Es ist schon erschreckend, wie schnell Kondition verschwindet, wenn man nicht ständig an ihr arbeitet. Wegen Urlaub und Hitze und allen möglichen anderen fadenscheinigen Gründen habe ich das Laufen vor allem im Juli doch arg schleifen lassen. Das merke ich jetzt böse. Am Sonntag bin ich das erste Mal wieder „normal“ gelaufen, also achteinhalb Kilometer. Das habe ich so gerade eben überhaupt geschafft. Drei Gehpausen mußte ich einbauen und die Beine fühlten sich an wie sehr wackeliger Pudding.
Heute Morgen war es gar nicht so sehr Pudding, sondern eher ein Gefühl von Lähmung. Es dauerte endlos, bis ich mal so annähernd locker laufen konnte, wenn überhaupt. Immerhin habe ich 8 km ohne Gehpause hingekriegt.
Also ab jetzt wird da wieder eine Regelmäßigkeit eingeführt. Und eigentlich will ich auch endlich mal wieder 10 km hinkriegen. Locker und mit Spaß dabei und deutlich unter einer Stunde.

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare

Rainy day

Dank öffentlichem wlan geht das Bloggen sogar vom Zelt aus, auf einem Campingplatz nördlich von Göteborg mitten in den schwedischen Schären. Mit 2 beachtlichen Nebensonnen und einem hübschen Circumzenitalbogen – oder wie so ein Ding ornithographisch korrekt heißt – kündigte es sich gestern an: arg frische Luft, eine unangenehm steife Brise und – Regen. Was man so liebt als Camper.

Die ersten beiden Wochen war das Wetter schön: viel Sonne, viel warm, lediglich mal 1 Tag mit Regen und Gewitter. Aber jetzt scheint die hochsommerliche Phase beendet.

Und sonst? Gibt ja viel Gegend hier. Viel gleichförmige. Viele Fichten und Birken, viele Blitzer an den endlos langweiligen Straßen, auf denen ich mich immer wieder frage, warum wir so weit auf ihnen fahren, bringen sie uns doch an nicht wirklich andere Orte.
Außer Stockholm. Das ragt heraus und beeindruckt – überwiegend positiv. Nur das Preisniveau schreckt ab, das sogar gründlich. Aber Schönheit von Architektur, Lage am Wasser und der Sommermode 2010 reißen es mehr als raus.

Heute aber Scheren im Rägen. Graue kalte Tristesse.

Ach diese Wärme

Es ist elf Uhr abends und ich sitze nur in kurzer Hose am Schreibtisch. Alle Fenster im Haus sind weit geöffnet. Trotzdem ist es immer noch so warm, daß an Schlaf noch lange nicht zu denken ist. Aus den Gärten rings umher dringen gutgelaunte Stimmen und Gelächter.
Morgen geht’s in Urlaub. Ist das schön!

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Kommentare:Ein Kommentar

Es ist heiß

Morgens um 10 in der Sonne schon 40 Grad. Um 12 Uhr im Schatten fast 29°.
Man sitzt nur in kurzer Hose und schwitzt vom Atmen.

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare

Weißt du, wie wir abends


schnell zum Baden gingen…

Schwarz war der See

Und kein Mensch in der Näh.
Und kaum angekommen
sind wir weit hinausgeschwommen
wollten vor Glück nicht ans Ufer zurück
(Hermann van Veen)

Sommer

Es ist Sommer, plötzlich, endlich, so richtig auf einmal.
Dieser Luxus draußen frühstücken zu können. Zum Beispiel.
Das nicht enden wollende Amselkonzert am Abend.
Der laue Hauch der Sommernacht, der einem auch um Mitternacht Schweißperlen von der Stirn rinnen läßt.
Endlich.

Danke!

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare

Ätsch, Italien

War sehr erfreulich die letzten hoch spannenden Minuten mit anzusehen, wie gut sich die Slowakei geschlagen hat.
Und daß Italien in der Vorrunde rausfliegt, scheint mir mehr als angemessen, wenn ich mich nur ein wenig daran erinnere, unter welchen Umständen sie vor 4 Jahren Weltmeister wurden. Das italienische Theater wird mir nicht fehlen.

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare