Leineberg-Radweg (Forts.)

Es ruft doch mal ein klares Staunen hervor, daß der komplett erneuerte Weg schon fertig ist, nach gerade einmal einer guten Woche Bauzeit. Die Sperrbaken mit Leuchtfeuer sind zwar noch nicht abgeräumt, aber man muß ja auch noch eine Weile zeigen, daß hier was passiert ist.
Und ich kann nicht anders als mich kopfschüttelnd zu fragen, warum ein Teil des Weges asphaltiert wurde, ein anderer mit dem üblichen miserablen feinschottrigen Belag belegt wurde, der sich bei Regen immer ziemlich schnell auflöst. Wahrscheinlich damit Radfahrer den Weg nun doch weiträumig umfahren oder wenigstens bei Regen absteigen. Aber – man muß sich ja nicht immer in die immanente Logik von Wegeplanern reindenken wollen. Die haben das schließlich gelernt. Ich bin nur dummer User.

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Leineberg-Radweg

Nachdem beim spektakulären Leineberg-Baummassaker vor anderthalb Jahren auch der parallel zum Bahndamm laufende Radweg in einem mehr als beklagenswerten Zustand von den schweren Rodungsfahrzeugen hinterlassen wurde und man nun allmählich gelernt hatte, mit den Huckeln und Schlaglöchern zu leben, sind nun seit einigen Tagen wieder die Bauarbeiter vor Ort und machen Lärm und wirbeln Staub auf.
Wie es scheint, wird der Radweg von grund auf neu gemacht. Die Rest der alten Asphaltdecke wurden abgefräst, eine neue wird aufgebracht.
Heute Morgen, als ich meine Tochter zum Kindergarten brachte, fanden wir uns plötzlich zwischen einer ganzen Reihe von Fahrzeugen des Grünflächenamtes und Fräsmaschinen und Asphatschneidemaschinen wieder. Die Informationspolitik der Stadt wie immer vorbildlich.
Bloß nicht vorher mal Bescheid sagen!

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Lünemann-Baustelle am Frühlingsbeginn

Nun steht mitten auf der großen Baustelle ein stattlicher Kran. Marke Liebherr. Drei oder vier große Bagger baggern von früh bis spät. Pausenlos fahren schwere Lastwagen auf das Gelände, werden mit Baggergut beladen und fahren durch die Kurze Geismarstraße wieder von hinnen. Das Pflaster dort sieht, zumal bei feuchter Witterung, zeitweise abenteuerlich aus. Anfangs wurde es noch regelmäßig von Baustellenpersonal gereinigt. Es gab sogar eine eigene Maschine dafür. In den letzten Tagen scheint dieser Service jedoch zum Erliegen gekommen zu sein.
Dafür wurde jetzt am Zaun zur Straße hin mit festen dunkelblauen Plastikplanen die Sicht verhängt.
Leider.

Johanniskirchturm Renovierungspläne

Stadtbaurat Thomas Dienberg hat allen Ernstes vorgeschlagen, den abgebrannten Nordturm nicht wie gehabt historisch wieder zu errichten, sondern anstelle der Holz-Ballustrade eine Rundum-Verglasung anzubringen, um auf diese Weise zu zeigen, daß „hier etwas passiert ist“, außerdem um auf dem Turm mehr Ausstellungsfläche zu schaffen.
Die Folge: nicht allein das Antlitz des Turms wäre ernsthaft entstellt, sondern mit ihm die ganze Skyline der Stadt. Mal davon abgesehen, daß man oben nicht mehr im Freuen stünde, sondern hinter Glas, eingemacht quasi.
Tolle Wurst. Da klappt einem doch nur noch der Unterkiefer runter.

[Edit 11.03.05] Inzwischen haben sich nicht nur der Pastor der Gemeinde sondern auch der Kirchenvorstand unisono ablehnend zu den Dienbergschen Plänen geäußert.

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Shopping-Center vom Tisch

Zwischendurch mal wieder eine gute Nachricht: nachdem schon OB Danielowski sich mit großer Geste gegen den Bau eines Shopping-Centers auf dem Areal des ehemaligen Stadtbades ausgesprochen hat, pflichten ihm nun auch die Ratsfraktionen vollmundig bei.
Aber was nun? Ideen zu einer sinnvolleren Nutzung denn nur als Parkplatz gibt es reichlich, nur an einem Investor, der zur Umsetzung bereit wäre, scheint es nach wie vor zu mangeln.

Vielleicht platzt die Eiswiese ja in absehbarer Zeit so aus den Nähten, daß es interessant wird, einfach wieder ein Stadtbad aufs Stadtbad-Areal zu bauen :-)
Man wird ja noch träumen dürfen…

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Wall gesperrt

Seit dem 15.2. wird auf dem Wall zwischen Kurze Geismarstr und Nicolajstraße gebaggert. Zuerst wurde mit Baken der Weg abgesperrt, dann mit den schweren Fahrzeugen um die Baken herum über die Wiese gefahren.
Interessieren würde mich auch, wer hier wohl die Anlieger sind.

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