state of play

Im Fernsehen, genauer: auf arte.
Ein 6-Teiler aus England, der äußerst spannend ist, intelligent, sexy, gesellschaftskritisch, außerordentlich gut gespielt – und der zeigt, daß gespannt und begeistert sein von einem Film so gar nicht auf die angeblich notwendigen Action-Szenen oder Hollywod-Sets angewiesen ist. Ein Drehbuch, das intelligent aufgebaut auch den kleinsten Nebenrollen Eigenständigkeit und Entwicklungsraum läßt, und Tempo, das aus der Handlung entsteht und einen nicht mehr losläßt.
Beide Daumen hoch für Mord auf Seite eins!

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. fragmente

    Habe diesen und letzten Samstag ebenfalls gebannt geguckt. Mir gefällt vor allem, daß der Film so spannend und kurzweilig ist, ohne atemlos Knalleffekte aneinanderzureihen.
    Von Hollywood sehr weit entfernt, und das ist ein Lob.
    Apropos Hollywood: sie planen ein Remake.

  2. grapf

    Ja, hab das auch gelesen, daß Brad Pitt für John Simm spielen soll. Der hat vielleicht Angst arbeitslos zu werden. Und Hollywood hat offensichtlich keine eigenen Ideen. Noch ärgere Vermutung: die Amis haben Angst, ihren Leuten europäische Filme zu zeigen.
    Bin froh hier zu leben und glotzen zu dürfen :-)

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