Paranoide Türspione

Führt die technologische Entwicklung und Verbreitung der digitalen Photographie zu kollektiver Paranoia?
Marcus Hammerschmitt erörtert in telepolis, inwiefern die Digicam das Leben des Einzelnen verändern kann und welche Auswirkungen sie auf Recht und Freiheit hat / hätte / haben sollte.
Tja.
Kann ich mich in Zeiten von Kamera-Handys noch als Privat-Individuum behaupten, wenn ich mich im öffentlichen Raum bewege?
Was ist an meinen in der Öffentlichkeit zur Schau getragenen Lebensäußerungen eigentlich so privat, daß es zwar alle sehen aber nicht im Bild festhalten dürfen? Wo ist der Unterschied?
Was bedeutet das Beleghafte einer Photographie unter der Prämisse, daß jedes Photo im Grunde nicht nachweisbar manipulierbar ist?
Ist Realität meine Privatsache oder geht sie die Öffenmtlichkeit auch etwas an?