Sommerabend


Abendessen mit den lieben Nachbarinnen vor dem Haus. Die Kinder sind so aufgekratzt, dass kaum ein Gespräch zwischen den Erwachsenen möglich ist. Noch einmal den strotzenden Geschmack des Sommers genießen.
Später, als alles abgeräumt und die Kinder lesend in ihren Betten liegen (die letzten Ferientage), finde ich nicht den Weg zurück ins Haus. Die Luft duftet lau und in der ganzen Straße zirpen die Grillen. Nach wenigen Schritten bin ich draußen im Feld, gehe immer weiter, hinein ins bergende Dunkel, die Schritte nun auf weichem Gras, an den Wegrändern noch immer diese südlichen Geräusche, die hier zwar seit Jahren um diese Zeit zu hören sind, aber noch immer habe ich mich nicht daran gewöhnt. Noch immer kommen sofort die Assoziationen an mediterane Strandnächte unter funkelndem Sternenhimmel, hinten die Grillen, vorn das leise Plätschern der Wellen.
Diese Geborgenheit in der glücklichen Erinnerung.

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. kinky

    Das sieht aus, wie im Paradies.

  2. grapf

    So kam es mir auch vor, liebe kinky. Ist zwar nur ein nächtlicher Garten in unserer Nachbarschaft, aber mit dem Drumrum wie oben beschrieben erschien er mir wirklich paradiesisch schön.

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