Kannibalisiert AI sich selbst?

Wenn immer mehr Inhalte des „Open Web“, also von dir und mir, für das Auslesen durch AI-Crawler, die Daten für das Training von AI sammeln, blockiert werden, führt das laut einer Studie dazu, dass die Inhalte der LLMs zunehmend Verdichtungen ihrer selbst werden. Falschaussagen, Ungenauigkeiten oder eben einfach AI-Content, der schon einmal erzeugt worden ist, werden anstelle von menschengemachten neuen Inhalten als neuer AI-Content ausgegeben. Langfristig könnte diese Entwicklung AI zum Kollabieren bringen.
Darin liegen sicher einerseits eine Menge Gefahren, andererseits aber natürlich auch Chancen. Zunächst darauf, dass AI nicht so schnell die Weltherrschaft übernimmt, wie manche befürchten. Dann darauf, dass Big-Tech weniger langsam wächst als geplant – und damit vielleicht (hoffentlich!) Chancen für mehr Demokratie…

Vor diesem Hintergrund habe ich gleich erstmal dieses Blog hinsichtlich des Blockens von AI-Crawlern technisch auf den neuesten Stand gebracht.

Woran man als Blogger inzwischen so alles denken muss, erinnert mich immer wieder daran, warum ich seit Jahren eigentlich gar nicht mehr bloggen will. Oder gerade trotzdem jetzt erst recht. Tatsächlich wächst der Graswurzelrevolutionsgedanke erneut: wenn jetzt ganz viele, die eine Transformation hin zur Erhaltung des Planeten und des Lebens auf ihm den Vorzug gegenüber einem Umzug auf den Mars oder ähnlichen Ideen verrückter genialer Überreicher vorziehen, wenn die jetzt ihre Blogs oder andere Websites gezielt den AI-Crawlern öffneten und entsprechende Inhalte posteten – könnte das nicht entsprechend positive Effekte durch AI nach sich ziehen?

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