Im Kältegriff

Der nächtliche Tiefswert ist noch einmal Rekord: -24°! Heute Morgen sind es aber nur noch etwa -16°, als ich zur Arbeit fahre. Ich bin überrascht, wie schnell man sich daran gewöhnt. Meine Handschuhe bringen es nicht, die Finger werden kalt. Fäustlinge wären viel besser, versuche ich auch schon seit Jahren zu bekommen, als Windstopper vorzugsweise, scheint es aber (zumindest hier) nicht zu geben. Aber ansonsten bin ich akklimatisiert. Radfahren kein Problem, das Eis auf den Straßen ist schön rauh. Nur die Autofahrer könnten – wie immer – eine Spur rücksichtsvoller sein. Wieso die meinen, in den engen Straßen der Südstadt schon wieder Jagd auf Radler machen zu müssen, ist mir schleierhaft.
Zuhause nimmt man deutlich die unzureichende Isolierung des Hauses wahr. Die Wände sind a***kalt und durch alle Ritzen an Fenstern und Türen weht ein eisiger Hauch.
Aber –
ich möchte mir nicht vorstellen, wie es sich unter den Rolltreppen auf den Bahnhöfen oder in Ubahn-Stationen anfühlt, wo DB AG und lokale Verkehrsbetriebe menschelnderweise Obdachlosen Übernachtungsmöglichkeiten gewähren. Zum Naseabfrieren wird es dort immer noch reichen, denkt man.

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. toby

    Jo, die Kälte ist sehr nett. Und der Alltime-Dekadenrekord von -24,1 beeindruckend. Gar nicht auszudenken, wie weit das noch gegangen wäre, wenn es sich nicht morgens zugezogen hätte…

    Eingedenk der Energiekosten muss das natürlich nicht bis März so gehen ;-)

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