Ersteigung der Gleichen

Waldfamilie
Südöstlich von Göttingen erheben sich die Gleichen aus der südniedersächsischen Toskana, ein Doppelhügel, der seinen Namen aus naheliegenden Gründen erhalten hat.

Und abends

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nach einem im Büro verschnieften Tag spontane Radtour durch duftende Rapsfelder.
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Abendradtour2
Schnupfen und rauher Hals sind draußen wie weggeblasen, so dass es schwerfällt, das Draußen wieder zu verlassen. Das Rad fährt fast wie von selbst durch die milde Abendluft, die Bewegung weckt Gefühle und Erinnerung an Zeiten, zu denen abendliche Touren normal waren. Wie lange ist das her und warum ist es heute so etwas Besonderes?

Spaziergang zum Bismarckturm

Waldspaziergang2
oder Foto-Safari im Göttinger Stadtforst Hainberg. Bei dem Grün und dem Vogelgesang zur Zeit Erlebnis pur.
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Waldspaziergang1
Abseits ausgetretener Pfase ist das Abenteuer schnell spürbar.

Bismarckturm
Leider nur noch von Mai bis September und da auch nur wochenends kann man vom Bismarckturm einen imposanten Blick über Göttingen und die südniedersächsische Toskana genießen. Das lohnt sich immer. Auch wenn man manchmal das Frösteln kriegt. Wegen dem Wind.

Waldspaziergang3
Nachher ist man wohlverdient müde.

Landolfshäuser Ziegenaustrieb

Ziegenaustrieb

Das Event der Region am 1. Mai: Heide und Ebbi führen ihre Ziegen und Schafe auf die Weide. Was einmal als Hoffest begann, entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Magnet für Familien mit Kindern und zum Kult-Ereignis.
Strahlende Sonne und Temperaturen deutlich über 20° sorgten für wunderbare Stimmung.

Eis in Bebra

Eis in Bebra

Mit dem Wochenendticket einfach mal eine kleine Runde Eisenbahn fahrn. Von Göttingen über Kassel nach Bebra und direkt wieder zurück.
Sehr schöne Strecke: landschaftlich, bahnsightseeingmäßig. Und in Bebra gibt’s am Bahnhof sogar Eis.

Abend im Gartetal

Heimfahrt2

Auf der Straße von Landolfshausen nach Groß Lengden geht es lange durch schönen Wald bergauf. Bald nach dem Abzweig Richtung Mackenrode reißt der Horizont buchstäblich auf. Plötzlich scheint einem die Welt zu Füßen zu liegen.

Regen, Glätte egal

Schnell noch mal nach Kassel, Ikea fahren. Wer weiß, wann sich die nächste Gelegenheit ergibt. Eine falsch gekaufte Lampe soll zurückgegeben werden und neue müssen her.
Die etwa 50 Kilometer schafft man locker in einer dreiviertel Stunde. Trotz widerlichstem Wetter. Unvermittelt fährt man in eine ganz andere Welt ein. Immer wieder: die Wilhelmshöher Allee. Endlos geradeaus, von der Stadtmitte bis hinauf zum Schloß. Wegen einiger Höhenunterschiede ein elephantöser Anblick. Dazu Straßenbahnen.
Man sollte das öfter machen. Denkt man. Bis man es endlich nach Ikea hineingeschafft hat (neuerdings muß man auch noch in ein Parkhaus mit Fahrstuhl, so groß, wie ich noch keinen bisher gesehen habe. Verkraftet locker 5 Ikea-Großeinkäufe!), hat man Hunger.
Wie oft waren wir schon in diesem Restaurant. Heute zum ersten Mal seit mindestens 8 Jahren ohne Kinder. Elchköttel oder nicht? Den verlockenden quietschroten Wackelpudding mit Plastiksahnehäubchen oder nicht?
Dann frisch gestärkt an die Arbeit. Lampen suchen für Küche, Treppenhaus und ein Kinderzimmer.
Die ausgesuchte Küchenlampe ist dasselbe Modell wie das alte. Stellen wir zuhause fest. Nur die Farbe ist neu. Ist das Produkttreue oder Altersstarrsinn?
So geht der Urlaub mit Lampen dran schrauben zuende. 5 Stück in 2 Stunden. Viel Generve, weil das gerade benötigte Werkzeug gerade ganz woanders liegt, man natürlich die falsche Sicherung rausgedreht hat, weil das eine Kind gerade in dem Moment über das andere stolpert, wo es eigentlich den Staubsauger halten soll, während man ein neues Loch in die Decke bohrt.
Am Ende doch stolz.
Und Tiefkühlpizza.

Harz-Tour

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Zwei Männer mit Charakter (oder besonderer Schrulle?) setzen sich ins Auto, fahren knapp 2 Stunden durch den einsetzenden Winter, nur um dann mitten im Harz (sprich: Hachz) auf einem eher unscheinbaren Bahnhof stundenlang rumzulungern.

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Aber natürlich nicht in Elend, sondern in Drei Annen Hohne.
Auf diesen Bahnhof rauschen dann allerdings innerhalb einer halben Stunde vier Dampflok-Züge ein. Von Wernigerode zum Brocken, Vom Brocken nach Wernigerode, von Nordhausen nach Wernigerode und von Wernigerode nach Eisfelder Talmühle.
Der Bahnhof heißt Drei Annen Hohne und befindet sich in der Nähe des Brockens, des höchsten Berges im Harz. Die Harzer Schmalspurbahn ist einer der größten zusammenhängenden Kleinbahnbetriebe überhaupt, der im Regelfahrbahn Zugverkehr betreibt.
Eine Sensation, immer wieder.

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Die beiden charakterstarken Herren sind natürlich zum Photographieren gekommen. Sie nehmen kalte Füße, kalte Hände, kalten Sonstwas billigend in Kauf, setzen sich zwischen durch (in einer Drehpause) ins Auto, trinken heißen Jogi-Tee aus Thermoskanne und glucksen vor sich hin, weil sie sich selber lustig finden.
Leider wird die wunderschöne Bahnhofsbeleuchtung in zart orange heute erst sehr spät eingeschaltet. Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt an einem im Übrigen sehr abwechslungsreichen und faszinierenden Bahnhofsprogramm, das man auch ruhig Spektakel nennen kann :-)
Gut gelaunt fahren die beiden Photo-Heinis mit ihrem Auto wieder über vollgeschneite und glatte und dunkle Straßen durch die Tiefen des Harzes zurück in ihren Heimatort, wo sie nun wieder eine Weile zehren werden von diesem Ausflug.

Sonne über Berlin

Überraschungserfolg: Vier Tage Hauptstadt-Tour. Sonne pur. Strahlend blauer Himmel. Mittags so warm, daß man draußen essen konnte. Auf den Beinen von morgens zehn bis abends zehn.
Sightseeing von Alex bis Potsdamer Platz, von Rosenthaler Platz bis Ostkreuz. S-Bahn, U-Bahn, Tram und Bus: Linie 100 oben vorn erste Reihe, jedesmal. Das können nur Kinder.

Rotes_Rathaus

Eigentlich hatte ich ja schon damit gerechnet, mehrmals täglich den Satz zu hören: Und was soll daran jetzt so toll sein? Erwartet habe ich auch fertige Kinder, die kurz nach dem Mittagessen nur noch mitteilen, daß sie nun aber nicht mehr können. Wie lange dauert es denn noch?
Stattdessen fast ununterbrochen höchste Motivation, eine Bereitschaft, Anstrengungen zu ertragen, die sonst so nicht vorkommt.
Davon, vom gemeinsamen Erlebnis und einmal mehr von Berlin selbst waren wir einfach begeistert.

Rotes_Rathaus

Steht zu befürchten, daß es also Berlin-Bilder hageln wird (mal was anderes ;-) – denn ich dachte diesmal eigentlich, da wir ja in Familie fahren, daß ich ja sicher kaum zum Knipsen komme. Wurden auch nur etwa 300.
In Kürze hier und dort und an den anderen üblichen verdächtigen Orten.