Jahresanfang

Es kam anders als geplant: wir durften freundlicherweise an Helens Sylvester teilnehmen.
Malte, Yael und Lea kamen zu Besuch. Es gab Pizza und wir sangen mit Singstar ins Neue Jahr, so quasi. Aber es hat Spaß gemacht, die Stimmung war gut, Gregor und Elisa wurden erstaunlich gut integriert und die Party hatte ein angenehm frühes Ende, weil die Großen nach dem Bleigießen wie auf Kommando bei Helen verschwanden und ich dann Elisa gut ins Bett bringen konnte. Ich las ihr noch was vor und damit war sie dann – eigentlich sowieso müde genug – zufrieden.


Weil sie dann an Neujahr nicht nur alle verdammt lang schliefen, sondern auch danach nur im dunklen gemütlichen Zimmer bleiben wollten, machte ich den Neujahrsspaziergang eben allein. Und das war gar nicht so traurig, wie es sich vielleicht anhört. Beim Bäumeknipsen traf ich noch Herrn Kleindienst, der mich in ein Gespräch über Kameras (seine analogen, die er noch zuhause liegen hat), Photographie überhaupt und dann das IWF, wo seine Frau arbeitete, verwickelte. Ich war dann mal gern aufgeschlossen und ging sogar mit ihm zusammen zurück nach Hause. Und fühlte mich gut danach. Therapieerfolg?

Gestern war ich mit Elisa im Auto unterwegs auf Baumsuche. Sie war eifrig mit dabei und hatte offensichtlich ihren Spaß daran. Wir fuhren bis nach Heiligenstadt und es war einfach richtig schön. Nur schade, daß die Zeit sehr begrenzt war, weil Bine das Auto brauchte. Die war nämlich nur am Arbeiten. 3 Nächte und Nachsorgen, da blieb keine Zeit für irgendwas anderes.
Ich habe mir eigentlich vorgenommen, dieses Jahr ein Phototagebuch zu führen, mit 1 Upload jeden Tag. Aber das scheint schon im Ansatz nicht zu klappen, weil ich mich schon gar nicht auf 1 Bild jeweils beschränken kann. Und außerdem kann ich mich nicht entscheiden, ob ich das bei ipernity oder hier in meinem Blog machen soll.