Südniedersächsische Toskana

In der Feldmark

Ich bin nicht Fontane. Insofern kann ich keine Wanderungen durch die Mark Brandenburg beschreiben. Dennoch wirkt allein dieser Titel seit jeher anziehend auf mich. Eines Tages möchte ich diesen Landstrich wenigstens einmal zu Gesicht kriegen.
Auch das Gedicht Meeresstrand von Theodor Storm kommt mir immer mal in den Sinn: Ans Haff nun fliegt die Möwe, und Dämmrung bricht herein.

Aus Göttingens Süden kann ich heute von einem Spaziergang zusammenreimen:

In die Feldmark nun feget der Hund
Wilde Wolken jagen hinterher
Duster rufen die Raben und Regen
Nieselt statt wogendem Meer

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Ziegenaustrieb Landolfshausen

Zum ersten Mal seit dreizehn oder sogar vierzehn Jahren, die wir an diesem alljährlichen Ereignis nun schon regelmäßig teilnehmen, sind wir ohne eigene Kinder mit von der Partie.
Ein sehr seltsames Gefühl.

Anradeln zum Wendebach

mit Fahrrädern durch blühende Landschaften: Kirschen, Weißdorn, Forsythien.
Und die relative Gewißheit, daß die Sonnenstrahlung selbst durchs Ozonloch lange nicht so gefährlich ist wie die radioaktive, die den Japanern diesen Frühling – und wer weiß, wie viele noch! – verhagelt.
Stellen Sie sich nur vor: es ist Frühling – und Sie dürfen nicht hingehen!