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Mein Web zu Linux (5)

Passieren ja schon seltsame Dinge.
Gestern Abend hatte ich keine Möglichkeit mehr, von der KDE aus den PC runterzufahren, weil mir das Menü nur Abmelden anbot, nichts sonst. Und nach dem Abmelden war da nur ein kleines Fenster namens XConsole. Glücklicherweise erinnerte ich mich, daß es da einen Befehl namens shutdown gibt…
Und heute wollte Linux erstmal gar nicht starten. Nach dem seltsam grauen Anmeldebildschirm kam nur ein X und die XConsole. Nix KDE.
Da hab ich dann erstmal die DVD eingeworfen und aus dem Installationsmenü eine Reparatur angestoßen, bei der allerdings nicht viel, um nicht zu sagen: gar nichts rumkam. Erst als ich auf die Idee kam, mal einfach links zu klicken, bekam ich plötzlich ein XTerm-Fenster, in das ich KDE eingeben konnte – und dann kam KDE. Das fand ich dann ja doch wieder gut. Intuitiv sozusagen.
Und dann ging es auch weiter. Mit Hilfe dieser Anleitung gelang es mir (toi toi toi!) den Hobel erstmal wieder flott zu machen. Ohne Neuinstallation.
Und dank Truetype-Schriftarten sieht es hier auch schon deutlich besser aus… :-)

Mein Weg zu Linux (4)

Ist es normal, daß die Qualität der grafischen Darbietungen und Anzeigen (Fonts, Fensterrahmen, diese Dinge) im Vergleich zu Windoos bei Linux irgendwie suboptimal wirkt, noch nicht ganz ausgereift sozusagen?
Oder muß ich in die Tiefen des www tauchen, um erstmal einen optimalen Treiber für meine Grafikkarte zu suchen?

Mein Weg zu Linux (2)

Mit Hilfe eines richtigen Partitionierungsprogramms habe ich nun meiner externen Platte 20 GB abgeknapst, speziell für Linux und insbesondere zur Sicherung meiner win2k-Systempartition von Linux aus. Das hat eine gute Stunde gedauert und ist gehlerfrei durchgelaufen.
Nun ist dd bereits seit knapp 2 Stunden beschäftigt und schaufelt fleißig von /dev/hda1 nach /media/sda2, schon 6,4 GB… Wird also sicher noch ein Stündchen beschäftigt sein.
Nachdem ich bei meinen ersten beiden Linux-Versuchen mit Schnellschüssen sensationelle Bauchlandungen erlebt habe, übe ich mich jetzt lieber brav in Geduld. Und ich muß ja nicht tatenlos davor sitzen und den Bytes beim Wandern zugucken. Im Garten habe ich schon alle Beete gegossen und alle Blumentöpfe, habe meinen Kletterrosen die Aufmerksamkeit geschenkt, die sie unbedingt verdient haben, habe mit den großen Kindern ein Stück Taken geguckt von Konserve und schreibe jetzt gerade vom Life-von-DVD-Linux ins Blog.

Der Weg zu Linux (1)

Wie fängt man es an, nicht nur den PC mit einem neuen Betriebssystem auszustatten, sondern alle Daten und möglichst auch die wichtigsten bislang genutzten Programme weiter nutzen zu können?
Als erstes mache ich eine Datensicherung. Dafür habe ich nicht nur den DVD-Brenner bemüht, sondern mir auch noch extra eine externe Festplatte zugelegt, auf die ich vor ein paar Tagen schon alle meine Bilder und sonstigen Dateien kopiert habe: das sind mittlerweile an die 120GB…
Dann habe ich gedacht, bin ich mal ganz schlau und sichere auch meine win2k-Systempartition auf die externe Platte, damit, falls beim Linux-Installieren irgendwas böse schief geht, das win schnell rekonstruierbar sei.
Stattdessen ist mir bei dieser Systemsicherung böse was schief gegangen. Denn schlauerweise habe ich die Kopie der win2k-Partition von Linux aus angestoßen mit dem ungeahnt mächtigen befehl dd, der ohne viel Federlesens ganze Partitionen kopiert. Direkt, unumstößlich und unumkehrbar. Sozusagen. Als mir erstmal nur sehr ungefähr deutlich wird, was ich da tue, breche ich es in heller Panik mit Strg-C erstmal ab. Das ist natürlich so richtig klasse: auf der externen Platte befindet sich nun eine angefangene aber abgewürgte win2k-Systempartition, die zu nichts nütze ist. Und alle vorher gesicherten Daten sind weg.
Und schlau, ja so schlau, wie ich bin, habe ich auch noch ein paar der gesicherten Dateien auf dem Ursprungslaufwerk gelöscht, weil die anschließend woanders hin sollten. Genial, nicht wahr?
Aber da ich ja in diesen Dingen ein sehr gebranntes Kind bin, habe ich natürlich meine letztes Jahr lizensierte Datenrettungssoftware GetDataBack, mit deren zuverlässiger Hilfe ich innerhalb von höchstens 5 oder 6 Stunden alles wieder herstellen kann, was nötig ist.
So weit so hoopy. Nun muß ich nur noch die externe Festplatte wieder in einen Zustand bringen, in dem sie Daten aufnimmt, also neu formatieren, vorzugsweise mit FAT32, um eine sowohl von win2k als auch von Linux aus beschreibbare Plattform zu haben.
Das ist aber gar nicht so einfach. Der Versuch, von Windows aus eine 200GB-Platte mit FAT32 zu formatieren, endet gnadenlos mit der Fehlermeldung: Medium zu groß. Da beißt die Gates-Maus keinen Faden ab.
Aber unter Linux, schnell von CD gestartet, ist es zum Glück kein Problem.
Und das erneute Sichern der Daten auf die externe Platte geht auch fast wie von selbst.
So daß ich nun wieder an der Stelle stehe, an der ich vor ein paar Tagen schon einmal stand. Die Frage, wie ich meine win2k-Systempartition gesichert kriege, ist noch immer nicht beantwortet.
Gibt es eine Alternative zu dd? Oder muß ich mir die Syntax zu diesem Befehl noch einmal sehr genau angucken?
Aber ich bin da ganz zuversichtlich.

pmachine und wordpress

Ende letztes Jahres beschloß ich, nicht zuletzt wegen der zunehmenden Spam-Attacken auf photo.grapf, das zugrunde liegende System von pMachine auf WordPress umzustellen. Das bedeutete zunächst, das alte Blog als solches stillzulegen, vor allem die Kommentarfunktion abzuschalten – und auf der anderen Seite das neue Blog mit wordpress zu starten.
Lange Zeit dachte ich, es gebe keine Konvertierungsmöglichkeit vom einen ins andere Datenbank-Layout, bis ich nun durch intensives Suchen im wordpress-Forum doch auf ein Script stieß, mit dem sich die pMachine-Daten in wordpress-Daten konvertieren ließen. Der erste Schritt, der eigentliche Import, lief unerwartet glatt. Zwar stieg das Script mit irgendeiner Fehlermeldung aus, aber alle wichtigen Tabellen waren bereits konvertiert und in wordpress importiert.
Was blieb, war nur noch einiges finetuning: die Kategorien vom alten ans neue Blog anpassen, die Datensatz-IDs von Postings, Kommentaren und Kategorien so ändern, daß es keine Duplikate gibt – und, was sich als kniffligster Punkt herausstellte, das Datenbank-Layout von wordpress selbst von 1.2 auf 1.51 anzupassen. Da hat sich nämlich einiges geändert. Und jede kleinste Abweichung führt dazu, daß die Importfunktion in phpMyAdmin abbricht.
Hat mich nun ein paar Stunden gekostet, aber mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden: das photo.grapf.blog ist wieder eins, ist wieder vollständig, von September 2003 bis heute!

Kontiunität des grapf.logs

Dank der freundlichen und kompetenten Hilfe Thomas Mellenthins ist es gelungen, das komplette grapf.log zu rekonstruieren. Aufgrund zweifachen Software-Wechsels, zuerst von sunlog auf gizmo, dann von gizmo auf wordpress, waren zuletzt nur noch die Beiträge des letzten knappen Jahres abrufbar.
Nun ist dank Melles genialem Export-Script alles komplett nach WordPress konvertiert und damit hoffentlich etwas zukunftssicherer aufgehoben.
Ich freue mich unbändig, alle Beiträge ab April 2003 hier nun zum Nachzulesen zu haben und anbieten zu können!

Neuer Webspace

Mein Provider, Herr Candan, hat meine Wünsche erhört und bietet nun ein Webspace-Paket an, auf dem man PHP mit ausgeschaltetem safe-mode nutzen kann. Fragen Sie mich nicht, was das nun technisch tatsächlich bedeutet. Die Wirkung ist, dass zahlreiche PHP-Scripte nur mit abgeschaltetem safe-mode funktionieren, z.B. gallery, aber auch das wordpress-plugin, mit dem ich hier meine Mini-Photo-Galerien in die Postings hineinbauen kann, ein feature, das ich absolut genial finde und dass dann also demnächst noch besser funktionieren wird…
Voraussetzung für den Spaß ist lediglich der manuelle Umzug meiner gesamten Site auf einen anderen Server.
Ein Satz, den man in 7 Sekunden schreibt und der dann ziemlich viel Arbeit bedeutet. Gestern Abend, zwischen Kinder Beaufsichtigen und Rasenmähen, beim Essen machen und über das seltsame Wetter staunen, begann ich, erstmal die ganze grapf-site vom bisherigen Webspace down zu loaden. Und das kopfbahnhof.net auch noch. Das hat ein Weilchen gedauert. Trotz neuem schnellerem DSL.
Erste Upload-Versuche auf den neuen Webspace machten schnell klar, dass das gesamte Unterfangen einige Tage in Anspruch nehmen wird, weil nach dem Upload auch noch einiges zu konfigurieren ist, all die Datenbank-Einstellungen zB., die Subdomains, die auf andere Verzeichnisse zeigen werden etc etc etc.
Gleichzeitig eine dann doch willkommene Gelegenheit einmal aufzuräumen, neu zu strukturieren, etwas Plan in das “Imperium” zu bringen ;-)

Wenn Sie, liebe BesucherInnen, also in den nächsten Tagen Fehler bemerken, plötzlich von 404-Meldungen aufgeschreckt werden, haben Sie bitte etwas Nachsicht und geben Sie mir Bescheid, wenn die Fehler am nächsten Tag nicht verschwunden sind. Das wär sehr nett!
Nach Abschluss des Umzugs wird dann zunächst hoffentlich alles wieder so aussehen und funktionieren wie vorher – dann aber mit neuen Möglichkeiten, die ich im Verlauf der nächsten Monate testen und Ihnen zur Verfügung stellen werde.

Hello world, this is grapf°log Version 3.0!

Die ist der dritte Anlauf des grapf°log.
Oder jedenfalls die dritte Blog-Software, die dabei zum Einsatz kommt.
Leider hat es sich mit gizmo nicht wirklich erfreulich entwickelt. Diverse kleinere und größere Bugs, die eigentlich behoben werden sollten, hielten sich hartnäckig. Ehe ich mich jetzt noch mal ausführlich darüber ärgere: Schwamm drüber.
Ab sofort also wordpress.

Thematische Schwerpunkte: das urbane und marginale Leben in Göttingen und der südniedersächsischen Toskana. Neues vom Grünflächenamt oder vom Baudezernat. Das Wetter und das werte Befinden.
Und Bilder. Bilder. Bilder.

Auch weiterhin wünsche ich meinen Lesern viel Vergnügen!