HTML CSS PHP MySQL und die vielen andern schönen Dinge des Internetz

f*ck the spammers

Neuerdings bekomme ich wieder jeden Tag vier bis fünf Mails von der genialen Software Spam-Karma, in denen mir jeweils von der automatischen Löschung von zich Spam-Kommentaren hier und im Berlin guide berichtet wird. Entweder irgendwelche Online-Kasinos oder Apotheken. Mich würde ja mal ganz im Ernst interessieren, ob es auch nur 1 Spam-Opfer gibt, daß nach so einem Kommentareintrag im eigenen Blog beginnt, Blackjack zu spielen oder in einer Übersee-Apotheke Schwanzverlängerungsmedikamente zu ordern.
Wenn aber nicht – und überhaupt – wozu alldas?!

Ich traue mich gar nicht mehr mich daran zu erinnern, wie schön es damals war, als man seine eigene Mailadresse noch mit mailto-Link auf die Homepage pappen konnte, als man sich noch über jede Mail freute und sei es auch nur ein Newsletter. Oder wie genial die ersten Erfahrungen mit Trackback waren. Wie schön könnten Blogs darüber vernetzt sein!

Stattdessen verschwendet man heute seine Zeit mit der Installation und Wartung von Filtern und hat all den Komfort auf der HP – selbst das Mailformular – wieder abgeschaltet. Neuerdings funktioniert ja nicht einmal mehr der Popup-Blocker des firefox zuverlässig. Diverse Blogs sind schon von aufpoppenden Werbefenstern verseucht. Das Internet wird sich selbst vernichten, wenn es so weiter geht. Aus einer endlosen Popup-Rückkopplungswiederholungsschleife wird es sich mit einem widerlich dreckigen Knall in häßlichen graugiftgrünen Rauch auflösen. Jawoll. Übrig bleiben werden natürlich die Spammer mit angekohlten grünen Gesichtern, aber schon im Anschlag für neue Attacken gegen alles, was sich noch regt.

Gegen Traffic- und Bilderklau

Man freut sich ja immer erstmal, wenn die Besucherzahl im Photoblog zu steigen scheint, wenn der verbrauchte Traffic immer mehr wird. Bis man irgendwann an die Grenze kommt, wo man draufzahlen muß.
An dem Punkt war ich irgendwann im Frühjahr. Daraufhin unternahm ich 2 Maßnahmen:

  • ich erhöhte meinen zulässigen Traffic-Verbrauch bei meinem Provider, insgesamt dreimal!
  • ich ging in den Server-Logs auf die Suche nach “Verbrauchern”

Mein Provider Candan zeigte sich bei der Erhöhung des Traffic-Volumens sehr kulant (wie auch sonst immer!).
Die Server-Logs zeigen mir immer wieder diverse Foren, aus denen meine Seiten ungeheuer oft aufgerufen zu werden scheinen. Bei einigen ist es fast unmöglich genauer zu ermitteln, was da eigentlich verlinkt ist. Bei anderen sind ganz eindeutig Bilder verlinkt, direkt, zu Lasten meines Traffics.
Ein gar nicht mal soo aktueller Artikel zum Thema in Manuela Hoffmanns wunderschönem Themenblog pixelgraphix brachte mich auf den Trichter, den Bilder- und damit Traffic-Klau per Zugriffssteuerung in der .htaccess zu unterbinden.
Das hab ich gestern mal eingebaut. Überall. Eine der Folgen könnte sein, daß meine Blogs in Feedreadern nun nicht mehr bebildert sind. Sollten weitere Nebenwirkungen auftreten, wäre eine entsprechende Nachricht äußerst nett!

Domains im Ausverkauf

Mein lieber Provider hat seinen treuen Kunden ein Sonderangebot für de-Domains gemacht, das man kaum ablehnen kann. Ich könnte also einen langgehegten Wunsch wahrmachen und diesem Blog hier endliche eine “richtige” eigene Domain verpassen.
Mal vorsichtig in die Runde gefragt: würde sich davon irgendjemand hier vergraulen lassen?
Und wenn nicht: Vorschläge? Wünsche?

Photoblog mit WordPress?

An vielen Stellen ist beschrieben, wie das funktioniert. Hier kommt jetzt kein neues Tutorial, nur der Verweis auf eine Anleitung, wie man WordPress dazu bewegt, sich wie ein Photoblog zu verhalten. Denn da ist es von sich aus nicht so direkt drauf angelegt, sondern wie der Name schon sagt, eher textlastig.
Aber Razzis Tutorial erklärt in knappen und dennoch ausreichenden Sätzen, was zu tun ist, damit es auch mit WP klappt.
Und warum überhaupt WP und nicht zB. Pixelpost, das ausdrücklich und ausschließlich für Photoblogs entwickelt wird? Weil ersteres zB. sprechende URLs bietet, die nicht nur suchmaschinenfreundlich, sondern auch für Menschen wie dich und mich direkt verständlich sind. Und weil WP ein reichhaltiges Repertoire an Anti-Spam-Tools bietet, ohne die man heutzutage kaum noch ein Blog beginnen kann. Gibt noch einige Gründe mehr, aber das sind mir die wichtigsten.

Mein Weg zu Linux (7)

Einen Samba-Server als File-Server für Windows aufzusetzen ist erstaunlich einfach. Vorausgesetzt, die notwendigen Programmpakete sind bereits installiert, braucht man nur noch smb und nmb als Dienste anzumelden und zu starten, mit smbpasswd einen Samba-User anzulegen, in /etc/samba/smb.conf ein paar Rechtevorgaben einzustellen und schon kann’s losgehen… Auch einen Apache-Server einzurichten und dann mit phpMyAdmin mysql-Datenbanken anzulegen und zu verwalten ist trivial – wenn man weiß, wie es geht. Aber wenn man das unter Windows schon mal hingekriegt hat, ist es unter Linux auch kein Problem.

Schwerer fällt es mir, zumindest bisher, einfach nur mal ein Video zu gucken oder Musik zu hören. Sound ist da, aber wenn ich den mitgelieferten MP3-Player starte, dann kommt noch nicht einmal Rauschen. Er ist irgendwann einmal gegangen und rührt sich seitdem nicht mehr.

Die Digitalkamera wiederum ließ sich geradezu blödsinnig einfach anstöpseln. Buchstäblich. Und im Programm digikam kann man die Bilder in der Kamera angucken und einzeln oder alle runterladen, sogar automatisch mit Tagesverzeichnis. Das Bearbeiten jedenfalls mit den gängigsten Reparatur- und Retouche-Funktionen wird gleich mitgeliefert. Finetuning dann mit Gimp. Das ist ganz schön gut. Das erfordert aber auch erstmal ganz schön viel Einarbeitung, weil irgendwie alles anders funktioniert als bei den kommerziellen Programmen. Warum eigentlich?!
Weniger gut ist dann wieder, daß Bildbetrachtung unter Linux, zB mit Gwenwiew deutlich langsamer ist als mit den üblichen Windows-Programmen.

Man kriegt (fast) alles in Gang, aber vieles ist umständlicher, langsamer und aufwendiger (zumindest am Anfang) als in Windows. Von daher erfordert es schon eine gehörige Portion Enthusiasmus, sich in das Linux-Abenteuer zu stürzen. Ein anderes Fazit kann ich vorerst nicht ziehen.

Mein Weg zu Linux (6)

Warum nur tun sich so viele Tücken auf? Immer wieder. Der erste Versuch einfach nur Musik zu hören, erzeugte nur gespenstische Stille. Der in Suse eingebaute MP3-Player ließ sich zwar problemlos starten und lud auch aus meinen fat32-Verzeichnissen brav alle möglichen mp3s. Der Anzeige nach spielte er sie auch ab, nur zu hören waren sie nicht :-(
Erst nach einem irgendwie eher planlosen Rumgeklicke in Yast und einem Restart ertönte der ersehnte Sound von depeche mode aus den Boxen. Aber warum jetzt und warum vorher nicht? Ehrlich: keine Ahnung. Nehmen wir es mal so hin: dem geschenkten Barsch guckt man nicht ins Maul.
Doch die nächste Widrigkeit folgt auf dem Fuß: meine Mails möchte ich natürlich weiterhin in Thunderbird abrufen, lesen und beantworten. Für neue auch kein Problem. Wie das mit der Programminstallation läuft, das hab ich ja inzwischen so halbwegs gerafft – aber die alten Mails auch zu sehen, das ist schon weitaus schwieriger. Nach dem Kopieren der Local-Folders aus dem Windows-Profilverzeichnis ins Linus-Profilverzeichnis erscheinen in letzterem nur die Mails in den Ordnern der höchsten Verzeichnisebene, die tiefer gelegenen ordner behaupten nur, sie würden eine Zusammenfassung erstellen und verabschieden sich dann. Nicht wirklich nett. So bin ich erstmal wieder zu Windows geflüchtet, um mich ein wenig im Bekannten zu erholen.
Bis zum nächsten Anlauf.

Screenshot


Hier ein Beispiel für die teilweise unscharf und flau wirkende Optik bei Linux-Anwendungen. Wenn ich noch mehr Beispiele finde, uppe ich sie hier.
Sind das nur die Fonts oder muß ich an der Konfiguration der Grafikkarte schrauben?