HTML CSS PHP MySQL und die vielen andern schönen Dinge des Internetz

Besucher-Statistik, die zweite

Im Juni bin ich auf die Open-Source-Software Piwik gestoßen und habe sie nun 4 Monate lang genutzt. Gestern habe ich das Programm abgeschaltet. Es ist mir zu langsam. Die Datenbankzugriffe dauern offenbar eine ganze Weile und für den Aufbau der graphischen Darstellung läßt es sich auch ganz schön viel Zeit. Im Gegenzug fehlen mir ein paar einfache tabellarische Aufstellungen, wie sie sonst jeder Wald-und-Wiesen-Counter bietet.
Einige Zeit habe ich dem Netcounter nachgeweint, den ich zuvor jahrelang genutzt habe. Nun bin ich endlich darauf gestoßen, daß dieser seit einiger Zeit zum Verkauf stehende Service (offenbar will ihn aber niemand haben) ebenfalls auf einem Open-Source-Programm basiert, nämlich auf Power Phlogger.
Und den habe ich mir nun einfach mal installiert. Hat ein Weilchen gedauert, bis er lief und zählte. Aber nun tut er das. Und liefert übersichtlich und völlig ausreichend detailliert die Statistiken, die ich gern haben möchte. Ohne großes graphisches Tamtam. Dafür schnell und trotzdem optisch ansprechend.
Power Phlogger wird seit 2006 leider nicht weiter entwickelt. Mir wirklich schleierhaft, warum nicht. Aber es ist in der letzten veröffentlichten Version lauffähig. Das Forum enthält noch aktuelle Einträge und hilft bei den Fragen, die sich mir stellten, ausreichend weiter.

WordPress-Update Teil 2

Die Umstellung von ISO-8859-1 auf UTF-8 erweist sich dann doch als etwas komplizierter denn zunächst gedacht.
Tatsächlich sind einige Punkte abzuarbeiten:
– alle Tabellen der WordPress-Datenbank per SQL-Dump in einen guten Editor (z.B. UltraEdit) laden und dort von ASCII in UTF8 konvertieren
– in phpMyAdmin am besten die Tabellen löschen und als UTF8-Tabellen neu importieren oder eben entsprechend jeweils manuell die Struktur ändern (ist aber noch umständlicher!)
– in den WordPress-Ausgabe-Optionen auf UTF-8 umstellen
– in der Datei wpconfig.php (befindet sich im WordPress-Hauptverzeichnis)

define(‘DB_CHARSET’, ‘utf8’);
define(‘DB_COLLATE’, ”);

ergänzen oder entsprechend ändern.

Nach all diesen Kunstgriffen und zwischendurch einige Male Suchen und Ersetzen, um verlorene Umlaute wiederherzustellen, klappt’s dann auch mit UTF-8. Das heißt, daß dann sowohl im WP-Editor als auch im Blog, wie es den Besuchern erscheint, als auch in der MySQL-Datenbank alle Sonderzeichen richtig erscheinen.

Taschentuch bereit halten.

WordPress-Update auf 2.5

Die frisch herausgekommene WordPress Version 2.5 hat mich gereizt. So sehr, daß ich es auf mich genommen habe, mein Uralt-Galerie-Plugin Exhibit in mühevoller Handarbeit rauszuschmeißen. Das heißt, ich mußte alle Posts, die kleine Exhibit-Galerien enthielten, umschreiben und die Einträge in der MySQL-Datenbank entfernen. Denn Exhibit funktionierte schon unter WP 2.0 nur noch eingeschränkt.
Dann habe ich das etwas neuere, aber auch schon nicht mehr wirklich aktuelle MyGallery auf die letzte Version aktualisiert. Dieses Plugin wird offenbar auch nicht mehr gepflegt, da werde ich also noch mal bei müssen. Aber das eilt nicht, denn es funktioniert immerhin noch.
Tja, und dann Datenbank-Backup und das ganze WP-Verzeichnis auf meinem Heim-PC konserviert.
Soviel Sicherheit muß dann doch sein für ein Blog, das bald fünf wird.
Aber nach dem eigentlichen Update war dann nur noch 1 Schritt nötig, um es rund zu machen: die Umstellung auf UTF-8. Denn mit ISO was weiß ich, das ich bislang genutzt habe, wurden im Admin-Menü einige Umlaute nicht richtig angezeigt. Erfreulicherweise sind Postings und Kommentare davon fast unberührt geblieben. Das habe ich bei früheren Umstellungen vom einen auf den andern Zeichensatz auch schon ganz anders erlebt. Jetzt bleibt offenbar nur noch das Update von get_recent_comments, das noch Fragezeichen statt äöü anzeigt ;-)
Alles andere ging einfach so. Reibungslos. Das übliche Database Upgrade und fertig.
Ich finde es toll.

Mail-Archivierung

Daß man seine wertvollen Dateien hin und wieder mal sichert, ob auf externe Festplatte(n) oder DVD, ist ja mittlerweile quasi Standard. Aber die Mails? Wenn man sie nicht gerade online bei gmail oder einem ähnlichen Anbieter in vermeintlich sicheren Händen wähnt, dann hat man sie in irgendeinem Verzeichnis auf der heimischen Festplatte, die sich das bevorzugte Mailprogramm ausgesucht hat.
Wenn die Festplatte kaputt geht oder ein Virus zuschlägt, könnte er auch dieses Mail-Verzeichnis treffen und damit möglicherweise unwiederbringliche Korrespondenz vernichten.
Was also tun?
Als ersten Schritt habe ich in meinem Thunderbird ein Speicherverzeichnis für Mails eingestellt, daß nicht auf der Systempartition liegt. Als zweiten Schritt sichere ich dieses Verzeichnis hin und wieder auf einen externen Datenträger.
Damit wird zum Beispiel dann auch ein Umzug mit den Mails von einem auf einen anderen Computer möglich.
Wenn ich aber von Thunderbird, aus welchen Gründen auch immer, auf ein anderes Programm umsteigen wollte, dann würde mir das schon nicht mehr viel nützen. Denn Thunderbird bietet zwar ein paar Import-, aber keine ernstzunehmende Exportfunktion.

Was also tun?
Gut fände ich, wenn man mit irgendeinem Programm die Mails in Textdateien umwandeln und als solche einzeln speichern könnte. Habe ich aber noch nicht gefunden. Hätte natürlich auch im Hinblick auf Mail-Anhänge ein paar große Nachteile.

Die Archivierungssoftware Mailstore Home, die für privaten Gebrauch kostenlos nutzbar ist, werde ich als nächstes mal testen und hier berichten. Das damit erzeugte Archiv z.B. mit Truecrypt verschlüsselt wäre ja schon mal eine Maßnahme, nicht mehr aktuellen aber unbedingt aufbewahrungswürdigen Mailverkehr vor neugierigen Augen einerseits, vor Schäden durch Hard- oder Software andererseits zu schützen.

Bessere Vorschläge werden gern entgegen genommen!

Lightroom oder ACDSee

Hatten wir lange nicht, das Thema. Aber wo ich ja nun begeisterter Pesitzer eines neuen Pezehs bin, stellt sich die Frage dringlicher denn je.
Seit ein paar Wochen teste ich das fertige ACDSee Pro 2, das im Vergleich zu den Vorgängerversionen vor allem reichlich neue Bildbearbeitungsfeatures bekommen hat, die ich alle nicht brauche. Dafür ist es offensichtlich noch ziemich buggy, hängt sich einfach so gern mal auf oder braucht für das Anzeigen von Verzeichnissen unvermutet ungeheuer lange. Überzeugt mich noch nicht so wirklich. Zumal der wasweißichwievielte neue RAW-Workflow nicht das ist, worauf ich eigentlich gewartet habe. Wichtig und eigentlich allein wichtig ist mir eine sinnvolle, gut zu handhabende Bildverwaltungsfunktion.
Genau die ist in Lightroom eindeutig besser. Sowohl die Bewertung als auch die Verschlagwortung bzw. Kategorisierung geht in LR schneller und sicherer von der Hand, weil weniger Tasten benötigt werden bzw die Mausklicks intuitiver erscheinen. Ich werde es also noch ein drittes Mal ausführlich testen…
Auch dafür hier ein paar Links, die mir begegnet sind:
zum Thema Export von Katalogen
Killer-Tipps
Video-Tutorials auf deutsch

ACDSee, Lightroom, Photoshop

Der sehr interessante Artikel über Organisationsablauf und Bildbearbeitung bei 8mt stachelt mich an, da auch mal meinen Senf dazu zu geben.
Ich habe meine Bildersammlung von einigen zehntausend in den letzten Jahren vorwiegend physikalisch sortiert und gesucht/gefunden, mittels geeigneter Verzeichnisnamen, die ich einerseits chronologisch, andererseits thematisch benannt und auch ineinander verschachtelt habe. Insbesondere meine Dauerthemen, zu denen regelmäßig neues Material hinzukommt, habe ich aus dem rein chronologischen Verzeichnisbaum herausgelöst, der vorwiegend alltägliches Knipsen und einmalige Shootings aufnimmt.
Mit ACDSee kann man in so einem Verzeichnisbaum schnellstens navigieren und, sofern man eine ungefähre Vorstellung hat, wo sich was befindet, das auch finden. Natürlich ersetzen Verzeichnisnamen und auch Dateinamen, wenn man denn sinnträchtige vergibt, keine Verschlagwortung und Kategorisierung. Letzteres habe ich immer mal wieder angefangen, fast ausschließlich mit ACDSee und habe mir jedes angefangene System immer wieder selbst zerschossen, indem ich Bilddateien mit dem Totalcommander statt mit ACDSee im Verzeichnisbaum verschoben habe. Da ist ACDSee leider sehr unprofessionell. Die erstellten Datenbankverknüpfungen laufen einfach ins Leere, wenn ein Bild nicht mehr da ist, wo es sein sollte. Und man merkt das erst dann, wenn man es öffnen will, denn das Thumbnail bleibt vorhanden.

Deswegen habe ich in den letzten Wochen Lightroom fleißig getestet.
Was ich an Lightroom spontan mochte, ist neben der gelungenen Optik die einfache, weitgehend intuitiv zu bedienende Datenbank-Funktion. Kategorisierung und Verschlagwortung geht, wenn man erst einmal weiß, wie, recht zügig und man kann eigentlich sehr einfach Hierarchien anlegen. Sehr schön ist auch die technische Kategorisierung, die Lightroom automatisch aus den Exif-Daten der Bilder erzeugt. So kann man sich z.B. mal eben alle Bilder angucken, die man mit einem bestimmten Objektiv gemacht hat. Gut funktionieren ebenso die schnellen Bewertungsfunktionen mit Sternchen und oder Farben.
Was darüber hinausgeht, das Stapeln von mehreren ähnlichen Bildern oder selben Bildern in unterschiedlichen Bearbeitungszuständen, das ist mir nach einigem Probieren immer noch viel zu kompliziert. Ich kann mir das nicht wirklich merken, wie es funktioniert, und es ist mir eigentlich einfach zu viel des Guten. Auch Bilder erst auszu-X-en, um sie in einem zweiten Arbeitsgang zu löschen, finde ich eigentlich blödsinnig. Das ist in ACDSee sinniger. [Entf] drücken und fertig.
Was mich an Lightroom aber so richtig fuchtig macht, ist seine Lahmarschigkeit. Ich habe es auf einem AMD 3200+ mit 1,5 GB Speicher gestestet und meinen Bildbestand von letztlich etwa 37000 nach und nach importiert. Mal abgesehen von den vielen Stunden, die es dafür gebraucht hat, wurde es dabei auch sonst immer langsamer. Nach dem Start braucht es immer ein paar Minuten, bis man überhaupt etwas damit anfangen kann, weil es sich immer irgendwo neu organisieren muß, scheint es.
Zu den Bildbearbeitungsfunktionen sage ich mal nur: ich erzeuge beim Knipsen fast ausschließlich JPGs und keine RAWs und brauche deswegen den Lightroom-Workflow sowieso eigentlich nicht. Ich habe ihn trotzdem ausprobiert und finde die direkte Bearbeitung des Histogramms auch neckisch. Doch ja. Allerdings kann sie nie nimmer nich eine Bearbeitung in Photoshop ersetzen. Dafür sind mir die Regler und auch die Gradationskurve einfach nicht griffig und feinfühlig genug. Ich bearbeite meine Bilder auch nicht seriell, sondern einzeln. Da ich auf Photoshop nicht verzichten wollte, bietet Lightroom an dieser Stelle für meinen Geschmack Features, die ich schlicht überflüssig finde und die die Anwendung unnötig aufblähen.
Bliebe noch abschließend zu sagen, daß ich es nicht mag, wenn mir Software vorschreiben will, wie mein “Workflow” organisiert sein soll. Und genau den Eindruck macht mir Lightroom.

Deshalb werde ich LR nach Ablauf des Testzeitraums wieder von der Platte werfen und weiter mit ACDSee arbeiten. Das ist unvergleichlich viel schneller beim Surfen durch meine Bildbestände. Bewerten und Kategorisieren ist vielleicht etwas weniger professionell, geht aber ebenfalls deutlich einfacher und flüssiger. Lediglich das Problem der Portierbarkeit von einem zum anderen PC muß ich noch lösen, bzw wie ich es anstelle, an zwei PCs abwechselnd dieselben Bildbestände zu organisieren und diese Tätigkeit zu synchronisieren. Aber da scheint es bislang noch nirgends ein Patentrezept zu geben.
Ach ja, Datensicherung. Nachdem mir vor drei oder vier Jahren mal die Festplatte abgeraucht ist und ich eine Woche lang befürchtet habe, meine Bilder von Jahren seien weg, futsch, perdu, und ich deshalb eine mittlere Identitätskrise durchlebte, habe ich begonnen, ernsthaft Datensicherung zu betreiben, anfänglich mit DVDs, seit einiger Zeit aber vor allem durch das Halten zweier redundanter Datenbestände auf zwei PCs und außerdem noch Kopieren auf 2 externe Festplatten, immer schön im Wechsel, so oft wie möglich, wenigstens aber einmal pro Woche und nach jedem größeren Shooting. Seitdem schlafe ich wesentlich ruhiger – was das anbelangt. DVDs haben eine nicht ausreichende Halbwertszeit, um als Backupmedium zu taugen. Außerdem ist mir der Brennvorgang viel zu aufwendig und langwierig. Von Platte auf Platte kopieren ist einfachst umzusetzen, kann man zur Not über ein Script abwickeln oder mit der Synchronisierungsfunktion des Totalcommanders. Unersetzlicher Vorteil: überall ein direkt nutz- und bearbeitbarer Datenbestand vorhanden. Wenn man das jetzt noch in die Organisationssoftware, sprich ACDSee, hineinbekäme, dann wäre ich wunschlos glücklich. Naja, jedenfalls in dieser Hinsicht.

HDR und DRI und so

Dies wird kein Tutorial, wie man das anwendet, keine Sorge. Schon allein deshalb nicht, weil ich trotz all der Artikel, die ich bislang darüber gelesen habe, nach wie vor selber nicht so ganz verstehe, wie man das macht, das HDR oder das DRI oder auch HDRI… – insbesondere welche Rolle die Spezialprogramme wie zB Photomatix dabei übernehmen.
Denn das, was man eigentlich möchte, den Kontrastumfang seines Photos erweitern, möglicherweise auch ganz dramatisch, das geht auch viel einfacher mit Bordmitteln von Photoshop selbst. Da gibt es im Bild-Anpassen-Menü den Punkt Tiefen/Lichter. Und damit kann man ganz einfach die zu dunklen Teile eines Bildes aufhellen und die zu hellen abdunkeln. Der große Vorteil dieses Werkzeugs ist, daß man dafür nicht mit komplizierten Auswahlen rumhantieren muß. Lediglich ein wenig Fingerspitzengefühl ist verlangt (wie sonst auch), damit die Effekte nicht völlig unnatürlich wirken. Obwohl es ja offensichtlich auch einige Bildermacher gibt, die die grelleren Effekte mögen.
Seit ich dieses Werkzeug in PS entdeckt habe, fällt es mir schwer es nicht zu benutzen. Gar zu verführerisch ist es, aus jedem Bild das letzte an Lichtinformation herauszuholen. Wie man liest, wird die nächste Generation der Profi-DSLRs die Fähigkeit der Kontrastumfangerweiterung schon quasi fest eingebaut mitbringen. Da wird es dann einen HDRI-Knopf geben oder so. Ich denke heute, daß ich den genauso wenig brauchen werde wie Motivprogramme oder die Sepia-Einstellung. Die Entscheidung, mit welchen Entwicklungseffekten ich meine Bilder aufpeppe, treffe ich lieber, wenn ich in Ruhe am Monitor sitze, als wenn es vor Ort meistens vor allem schnell gehen muß.

Ubuntu (3)

Ubuntu, die zwote, schildere ich hier lieber nicht. Da ist alles schief gegangen. Zumindest meine Versuche meine mp3-Sammlung zum Abspielen zu bringen.
Genau das hat aber heute geklappt, wenn auch auf arg umständliche Weise, nämlich mit Umweg über die Debian-Ressourcen-Seite. Aber jetzt spielt die Rhythmbox, was ich will, und das ist sehr schön. Nach einem langen ITensiven Tag eine sehr nette Belohnung.
Die nächste Station wird sein: Mounten der externen Festplatte am USB-Port und zwar via Truecrypt. Wie lustig das wird, davon bekomme ich schon seit einer Stunde eine vage Ahnung. Aber für heute sei’s genug.

Ubuntu (1)

Just for fun lege ich die Ubuntu-Live-DVD ein. Ich will mir das einfach mal angucken. Die letzten Erfahrungen mit Linux liegen schon anderthalb Jahre zurück. Die dräuende Markteinführung von V.i.s.t.a bringt eine gewisse Grundmotivation.
Als erstes überrascht mich, wie schnell, schnörkellos und unkompliziert der Compi von DVD startet. Zwei, drei Fragen zur Sprache und Zeitzone sind zu beantworten und ein Kennwort festzulegen, dann steht auch schon ein sehr aufgeräumter Gnome-Desktop zur Verfügung. Das Braun muß man ja nicht unbedingt mögen, aber die knappe und im Vergleich zu den blödsinnig großen KDE-Symbolen sehr ruhig wirkende Ubuntu-Startleiste gefällt. Sofort.
Programme finden sich da, wo man sie sucht. Einstellmöglichkeiten genauso. Und es läßt sich verblüffend intuitiv bedienen. Rechte Mausklicks tun so ziemlich genau das, was man als Windows-User erwartet. Firefox und das Mailprogramm Evolution sind fertig nutzbar installiert und direkt sichtbar. Ein Klick und man ist drin im Internet. Ein paar Angaben zum Mailserver und Account und Evolution hat Kontakt zur IMAP-Mailbox.
Das Look&Feel ist spontan einfach charmant. So sehr, daß ich spontan beschließe, das auf dem XP-PC zu installieren, direkt. Da ist so eine Install-Schaltfläche, da klicke ich drauf, lande bald darauf im Partitionierungsprogramm, das mir von der zweiten Platte meines PC zehn GB abknapst und für Ubuntu reserviert. Alles weitere läuft ohne mein Zutun. Keine lästigen Fragen, ich gehe in die Küche und koche, während mein Sohn an diesem Ubuntu, das sich gerade selbst auf Platte installiert, die Spiele testet.
Es dauert keine halbe Stunde, dann ist die Installation nach einem Reboot abgeschlossen. Der Bootmanager GRUB läßt die Wahl zwischen Ubuntu und Windows und alles funktioniert.

Im nächsten Schritt richte ich einen weiteren User ein, installiere mir Thunderbird von der DVD und starte den Bildbetrachter gthumb, der entfernt an ACDSee erinnert, aber so einige Features dann leider doch nicht bietet. Das Mausrad rollt leider nicht von Bild zu Bild – sonst wirkt das Programm sehr brauchbar. Es ermöglicht u.a. ein Bild per Rechtsklick in GIMP zu laden.
Und genau da beginnt das eigentliche Dilemma. Wie funktioniert denn nun GIMP? Wo finde ich denn all die gewohnten Funktionen, um meine Photos zu bearbeiten?

Zu testen sind als nächstes Crossover Office und Enigmail.

Außerdem noch gucken:
Ubuntu-Einführung
EasyUbuntu
Kanzelsberger Pixel
HDR-Software

Fortsetzung folgt.

CSS-Layout von Grund auf

Dirk Jesse hat eine umfassende Anleitung mit detallierter Erklärung erstellt, wie man mit Hilfe von CSS flexible mehrspaltige Webseiten-Layouts erzeugt, die allen Ansprüchen gerecht werden. Man muß sich eine Weile damit beschäftigen. Aber wenn man sich in die Grundlagen ein wenig hineindenkt, dann verlieren die bösen Überraschungen, die man mit all den prämierten WordPress- und Pixelpost-Layouts, mit denen man sein Photobloggerdasein schöner zu gestalten versucht, so erlebt, ihre Schrecken. Und man begreift Stück für Stück mehr, was man eigentlich tut, wenn man mit DIVs und FLOATs hantiert.
Sehr zu empfehlen!