die Schönheit der Göttinger Fuzo

muß man natürlich zu nehmen wissen!
Auch und ganz besonders im Baufieber dieses Traumsommers, wo an allen 3 Längsrouten der Innenstadt (Jüdenstraße, Weender Straße und Stumpfebiel bzw. Zindelstraße) parallel gebaut wird.
Soviel Planungsgenie muß man erst mal bringen!


Weender Straße

Sommer

Nach all den Wochen mit dem Wetter des Grauens machen sie nun endlich Sommer. Wenigstens für ein paar Tage.
Die Sonne scheint buchstäblich von morgens bis abends. Und wem das noch nicht reicht, für den scheint dann abends am Westhimmel auch noch der Mond weiter.
Heute sind es satte 31° in Göttingen.

Das wahrscheinlich längste Sommerloch


… der Stadt befindet sich seit Wochen im Herzen der Fußgängerzone und wird dort noch lange dafür sorgen, daß man sich (an seinem Rand, um es herum) nicht immer so verschämt aus dem Weg, sondern aufeinander zu geht. Dem andern den Vortritt lassen, darf hier endlich wieder wörtlich genommen werden. Dazu gibt es dicke Luft vom feinsten dank Baggern und Lastwagen, die mit besonderer Vorliebe durch den Teil der Weender Straße fahren, der sonst nicht abgesperrt ist. Niemand soll sich benachteiligt fühlen.

Göttinger Kulturnacht 2012


Angekündigt sind schwere Gewitter mit allem Drum und Dran, nach ein paar illustren Blitzen und ein paar Tropfen Regen zeigt sich aber schnell die Sonne wieder und einer lauschigen und musikalischen Sommernacht in der Stadt steht nichts mehr im Wege.

Den Auftakt macht für mich Beate Pröttel mit gefühlvoll und gewitzt vorgetragenen Balladen.

Eher zufällig werde ich im Vorübergehen auf Mark Gillespie und Tom Drost aufmerksam, die bei Thalia für volles Haus und enorm gute Laune sorgen. Mit Hilfe seines Sound-Computers spielt Mark Gillespie allein die Instrumente einer ganzen Band. Tom Drosts Querflöte wirkt daneben ebenso anachronistisch wie belebend.

Den Haupt-Act meines Abends machen Gregor Kilian und Hanna Carlson, die auf minimaler Bühne und auch mit ringsrum viel zu wenig Platz ein großes Publikum über mehr als zwei Stunden fesseln und begeistern mit Swing und jazzigen Balladen.

we apologize

Entgegen anderslautender Meldungen an bekannter Stelle handelt es sich bei der Errichtung dieser Barrikaden doch nicht um Vorbereitungen für den Altstadtlauf, sondern um Werkeleien, für die die Stadt sich letztlich entschuldigen zu müssen meint. Und weil das vielleicht weniger peinlich ist, auf englisch.
Gemäß dem Zeitgeist, der sich nur noch den Marketingstrategen verpflichtet sieht.