die Verfüllung

Sternloch

Kälte und Schnee schrecken nicht: das tief gebuddelte Stern-Loch muß mit Beton verfüllt werden.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell diese Beton-Arbeiten vonstatten gehen, wie schnell Tatsachen geschaffen werden, die später nur mit sehr grobem Gerät und großem Zeitaufwand wieder rückgebaut werden können.
Leid tun mir ansonsten jetzt schon die Bewohner der hinter dem Loch stehenden Häuser: bald werden sie keine Sonne mehr sehen. Da werden die schicken neuen Stadtvillen vor sein, für die hier aber zunächst noch sehr viel Betonmasse verfüllt werden wird.

Neues vom Stern-Gelände

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Nach gut einem Jahr der Pause, in der das Grundstück blühte und gedeihte, wird es nun ernst. Ein Bagger schaufelt ein tiefes Loch. Laster, die den Aushub abtransportieren, hinterlassen ihre Spuren in der Umgebung. Die Baustelle hat eine Stromzufuhr erhalten.
Die Aussichten auf noch mehr neue Stadtvillen steigen damit beängstigend.
2013-03-02-124610

Leineterrassen in spe

Excluxive Planung!
Der Standort sieht vielversprechend aus, so direkt an der Leine, fern ab großer lauter Straßen. Okay, ein Umspannwerk daneben, ein Aldi, ein großes Altenheim, aber hey, es ist exclusiv. Werden bestimmt prächtige Villen! Sicher wieder für alle ein beachtlicher Gewinn.

Frühling!

Wetterdienste und Lokalzeitung haben es sattsam breitgetreten, daß das Wintergefühl nicht trog: so trübe und grau war es eigentlich überhaupt noch nie – solange wir uns erinnern können.
Heute Morgen ist das Thermometer immerhin deutlich über 0, bei locker +2°. Der völlig bedeckte Himmel und der allerfeinste Nieselregen (rel. Feuchte ca 97%), die gemeinsam das Gefühl verstärken, man liefe eigentlich unter Wasser und fischte nicht nur, sondern atmete vor allem völlig im Trüben, lassen den Übergang zum meteorologischen Frühling jedenfalls nicht gar zu krass erscheinen. Immerhin: die Amseln mögen das und singen fleißig. Was der mentalen Verfassung sehr zuträgt. Insofern wird nach dem tief verschneiten letzten Wochenende jetzt auch gern ein trübes genommen. Wenn’s denn wenigstens klingt!