Ärger mit der Telefonie

Wer bei uns anruft, hört vor allem sich selbst. Und das nervt. Ursache ist die DSL-Telefonitis, Verzögerungen, die möglicherweise mit der Firmware in der Fritzbox zu tun haben.
Besonders ärgerlich daran ist, daß dieses Problem erst neuerdings aufgetreten ist. Per VoIP telefonieren wir schon länger und bis vor kurzem war das überwiegend erfreulich, weil viel billiger als normal über Festnetz.

Und das Telefonieren mit dem Handy macht auch keinen Spaß mehr, in erster Linie wegen des äußerst kundenunfreundlichen Geschäftsgebarens von O2. Früher einmal war ich begeistert von der Idee mit der Homezone, von der aus mal so günstig mit dem Handy telefonieren konnte. Heute ärgert man sich über den äußerst dummerweise abgeschlossenen Genion-L-Vertrag, der jeden Monat 35 Euro kostet und trotzdem nur Flatrate ins Festnetz und nach O2 beinhaltet, während Gespräche in andere Netze satte 19 Cent kosten. Aber man kommt aus diesem Knebelvertrag auch nicht raus. Allein ihn zu reduzieren, also in eine weniger teure Variante zu wechseln, kostet zur Zeit 150 Euro Wechselgebühren. Wobei man bei jedem Anruf bei der zuständigen Hotline leicht andere Ansagen bekommt. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, als daß O2 seine Kunden mit Macht loswerden will.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. z42

    Ist das mit VoIP wirklich so viel billiger als ‘ne Flatrate für 5 Euronen Aufpreis?

    Und beim Handy hilft halt nur wirklich: ganz abschaffen ;)

  2. grapf

    Es ist fürs erste auf jeden Fall viel billiger. Und dann kommt man aus diesen Verträgen ja üblicherweise nicht mehr einfach so raus. Billig telefonieren wird mit Vertragsbindung nicht unter 2 Jahren bestraft.

    Zum Handy gebe ich dir einerseits völlig recht. Andererseits gibt es auch da die Vertragsbindung und noch andererseits sind wir alle längst viel zu sehr Junkies, als daß da ein Totalentzug noch denkbar wäre.

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